Das Stöbern ‚lohnt‘ immer mal wieder in der ARD-Mediathek…
Das aromatische Harz des boswellia sacra Baumes zählte zu den begehrtesten Handelsgütern der antiken Welt. In Ägypten wurde Weihrauch ebenso verbrannt wie an den Höfen indischer Maharadschas. Von der Blütezeit des Weihrauchhandels künden indes nur noch Ruinenstädte: Häfen wie Samharam und al-Balid verdienten am Seehandel, Oasen wie Wubar wurden als Karawanenstationen reich und mächtig – Stationen an der omanischen Weihrauchstraße, die nun zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
(An diesem Sonntag Gaudete schon ein kleiner Vorgeschmack, das Wort Vorduft kennt die deutsche Sprache ja nicht…)
Bei diesem Kulturdenkmal handelt es sich um die nabatäischen Wüstenstädte im Negev: Haluza, Mamshit, Avdat, Shivta. Früher lag dort das Reich der Nabatäer, Herrscher über die Handelswege, über die das kostbare Gut Weihrauch vom südlichen Arabien in die Metropolen Europas gebracht wurde.
Dar al-Kalima University cordially invites you to attend our 23rd International Conference entitled „Art and Citizenship“ Conference on Wednesday and Thursday, December 15th and 16th, 2021 from 10:00AM to 19:30PM via this zoom link; where you can choose between Arabic and English languages.
Simultaneously with the Conference – held in Bethlehem – and as part of the Conference, three sessions shall be held in Lebanon, Gaza, and Amman, according to the following schedule: 15.12.2021 In Amman in cooperation with the Royal Institute of Religious Studies 16.12.2021 In Gaza, at the headquarters of Dar Al-Kalima University. 16.12.2021 In Beirut: in cooperation with the Dar Al-Kalima Association for Arts and Culture.
Please note that all the times are based on Jerusalem time (GMT+2).
To Check the Program, please click the link below:
„Die Begebenheit, die im Alten Testament erzählt wird, gehört zu den Grundlagen des christlichen Glaubens und Welt-Philosophie. Moses erhielt, so die Legende, die zehn Gebote. Seitdem gehört der Berg Sinai, der Berg Moses, Djebel Mosa, zu den heiligsten Stätten der christlichen Glaubenswelt. An seinem Fuß liegt das Kloster St Katherina, ein griechisch-orthodoxes Zentrum, das seit dem 6. Jahrhundert besteht. Mohammed, arabische Kalifen, türkische Sultane und Napoleon, die ägyptischen Könige und die heutigen Staatspräsidenten, alle stellen das Kloster unter ihren Schutz und bewahren es so vor Plünderung und Zerstörung.“
Zum sechsten Mal erschien in israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Bildbegleiter für das ganze Jahr. 2016 haben wir auf Andere Visionen geschaut. 2017 Erfahrungen aus der Arbeit der Combatants for Peace zum Thema genommen, 2018 waren es Visual Correspondences, zweier junger Frauen, 2019 waren alte Postkarten als Träger für die unterschiedlichen Narrationen zu sehen. 2020 haben uns Photographien von Felix Koltermann durch die realen und imaginierten Landschaften begleitet.
2021 begleiten Gedichte – jeweils in arabisch, deutsch und hebräisch – uns als Dreiklang durch das Jahr, zusammen mit Photos von Andreas Schröder zu jedem Monat. Beim AphorismA Verlag sind noch drei Exemplare verfügbar.
Der Dezember wird vom Magnificat(…und stürzt die Mächtigen vom Thron …) begeleitet.
Civil Rights leader. Anti-Vietnam War activist. Rabbi. How did Abraham Joshua Heschel, a Hasidic rabbi from Warsaw, become a progressive Jewish icon?
Join us as we explore why Heschel remains a symbol of the fight to make progressive Jewish values relevant in the secular world with Julian Zelizer, author of the new Jewish Lives biography Abraham Joshua Heschel: A Life of Radical Amazement.
Ein spannender Beitrag von Hannah Judith über ein neues Netzwerk von jüdischen und christlichen Wissenschaftler*innen an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Salzburg. In verschiedenen wissenschaftlichen Kollegs und Diskursplattformen arbeiten hier jüdische und christliche Wissenschaftler*innen gemeinsam an ihren im Dialog verorteten Projekten. Eingebettet ist das Vorhaben als ein Beitrag der theologischen Grundlagenforschung in den größeren Förderkontext „Interreligious Dialogue“ der Porticus-Stiftung („C&A“).
Vom 2. bis 4. Dezember 2021 feiert das Orient-Institut Beirut sein 60-jähriges Bestehen mit einem 2-tägigen akademischen Festprogramm. Neben Workshops und Podiumsdiskussionen zu historischen und aktuellen Themen der Arabistik und Islamwissenschaft, die auch die Bibliothek des Orient-Instituts zur Geltung bringen, wird es Ehrungen langjähriger Weggenossen und eine Foto-Ausstellung zu den Gründungsjahren des Instituts unter der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft geben.
In diesem Jahr feiert das Orient-Institut Beirut sein 60-jähriges Bestehen. „Gerade im Angesicht der mannigfachen Krisen, die unser Gastland Libanon in der letzten Zeit erschüttert haben und noch erschüttern, und nach der Explosion im letzten Jahr in Beirut, die das Institut schwer beschädigt hat, wollen wir dieses Jubiläum besonders festlich begehen“, sagt Institutsdirektorin Birgit Schäbler. „Wir möchten damit vor allem ein Zeichen der Verbundenheit setzen, indem wir Persönlichkeiten ehren, die das Institut seit seiner Gründung loyal begleitet und es durch ihre Forschungen und Veröffentlichungen mit geprägt haben. Das Orient-Institut folgt seit seiner Gründung und avant la lettre dem aktuellen Motto des Bildungs- und Forschungsministeriums ‚forschen mit, nicht forschen über‘, und nichts zeigt dies deutlicher als unser wissenschaftliches Programm und unsere Buchreihen mit ihren vielfältigen Forschungstraditionen, in denen die Kolleginnen und Kollegen vertreten sind.“
Eine Photo- und Buchausstellung widmet sich den Anfangsjahren des Instituts, in denen das ikonische Wörterbuch von Hans Wehr eines der ersten Werke der Forschungsbibliothek war, die ihm einen Workshop widmet. Eine Podiumsdiskussion über den „Mehrwert der Koranwissenschaft“, und eine Podiumsdiskussion zum aktuellen Verhältnis von Islamwissenschaft und Islamischer Theologie, die mit dem gegenwärtigen Forschungsschwerpunkt des Instituts „Relations“ verknüpft ist, runden das akademische Programm ab.
Das Orient-Institut Beirut wurde 1961 durch die Deutsche Morgenländische Gesellschaft gegründet. Es betreibt und fördert Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit Bezug auf die arabische Welt und den weiteren Mittleren Osten.
Geschichte ist nie abgeschlossen, weder die akademisch betrachtet ’neueste‘ noch die ‚alte‘, und sie ist immer Teil der aktuellen politischen Debatte und erst recht der Konflikte.
Im palästinensischen Jericho haben palästinensische und japanische Archäologen ein kulturhistorisch wertvolles Bodenmosaik aus dem 8. Jahrhundert freigelegt. Eine neue Kulturstätte ist entstanden, die nun für Besucher zugänglich ist und zahlreiche Interessenten nicht nur wegen des im Winter attraktiven Klimas in einer der ältesten Städte der Welt anziehen dürfte. Christian Meier hat das „spektakuläre Bodenmosaik“ gesehen und berichtet vom Ausflug nach Jericho.
„Wäre die Geschichte der Restauration des Bodenmosaiks von Jericho eine alte arabische Fabel, so könnte sie vielleicht „Die Geschichte von den Vögeln und den drei Füchsen“ heißen. Sie lautete in etwa so: Fast ein Jahrhundert nach ihrer Entdeckung sollen die spektakulären Bodenmosaike in einem Badehaus aus dem achten Jahrhundert endlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Palästinensische und japanische Archäologen entwerfen einen ausgefeilten Plan für ein riesiges Kuppeldach aus Metall, das über das Gebäude gespannt wird, um die freigelegten Überreste vor Hitze und Feuchtigkeit zu schützen. Nach fünf Jahren Bauzeit ist alles bereit, da bemerken die Archäologen ein Problem, mit dem sie nicht gerechnet hatten: Vögel, die durch die Metallgitter an den Seiten der Schutzhülle schlüpfen, könnten durch ihre Hinterlassenschaften die Mosaike schädigen. Und auch drei Füchse haben es schon in den Innenraum geschafft.“