Der VN-Sicherheitsrat wird von den USA blockiert
Karin Leukefeld bringt einen ausführlichen Bericht von der gestrigen Tagung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen; die Sitzung wird am 18. Mai 2021 fortgesetzt.
Der VN-Sicherheitsrat wird von den USA blockiert
Karin Leukefeld bringt einen ausführlichen Bericht von der gestrigen Tagung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen; die Sitzung wird am 18. Mai 2021 fortgesetzt.
Gefährliche Eskalation um Jerusalem
Unter der Rubrik SWP kurz gesagt haben Muriel Asseburg und Peter Lintl ihre Einschätzung zur aktuellen Situation veröffentlicht.
Die Brutalität der Auseinandersetzung macht den/die Beobachter:in sprachlos, schockiert und nach Worten suchend. Mit militärischen Mitteln wird dieser Konflikt erneut brachial ausgetragen; aber mit diesen Mitteln ist der Konflikt seit mehr als hundert Jahren nicht zu regeln geschweige denn zu lösen gewesen. Also warum diese erneute Eskalation ? Und wieder fragen wir: Wem nützt die Ermordung von Menschen in diesem asymmetrischen Krieg? Die International Crisis Group faßt die Ereignisse der letzten Tage noch einmal zusammen.
Obwohl man:frau meinen könnte, zum Konflikt sei doch schon alles gesagt, die Entwicklungen gehen weiter und die Konfliktlage und ihre Akeure Akteure verändern sich.
Was sich nicht verändert, ist die Einsciht, daß sich die europäische Politik endlich einmal zu konsequentem und glaubwürdigen Handeln jenseits des Scheckbuches verstehen müßte.
Hier ide aktuelle Einschätzung von Hannes Alpen, der das Büro der Friedrich Ebert-Stiftung in Ost-Jerusalem leitet.
Es ist schwer ins Deutsche zu übersetzen: Spiritual Progressives – aber Rabbi Michael Lerner und Cat Zavis in diesem Podcast zuzuhören macht es klar: Tikkun and the Network of Spiritual Progressives (Berkeley, California)
„Now is a good time to get together to mourn the violence and suffering in Israel and Palestine, to learn the ethical vision of Torah as it applies to the contemporary world, and to celebrate the receiving of Torah on Shavuot.“
In Anbetracht der erneuten sichtbaren Gewalt, die auch jüdisch-arabische Städte erfaßt hat, mobilisieren sich auch die Kräfte, die der Gewalt etwas entgegensetzen wollen, unter anderem ausgehend von Lehrkräften an den Yad be Yad (Hand in Hand) Schulen, die ein gemeinsames Lernen erfolgreich umsetzen. Über diese Demonstrationen zu berichten ist mindestens so wichtig wie über die Raketen und Bomben.
HIer ein Bericht in der Times of Israel.

Zwischen Id-al-Fidr, Himmelfahrt/Pfingsten und Shavuot (- was gibt es zu feiern)
Ein lesenswerter und differenzierender Beitrag zur aktuellen Lage findet sich im neuen Mailing von Ir Amim

Und der der Protest gegen die Politik von Hamas und Jihad nichts vor Moscheen
Jüdinnen und Juden dürfen sich in Deutschland nicht fürchten müssen, in diesem Land nicht und in keinem anderen. Ein Satz im übrigen, der auch für andere Religionen gilt, ganz selbstverständlich.
Die neue Runde der Gewalt, der neue Zyklus von Gewalt und Gegengewalt, macht auch (unvergleichbar zu dem, was in Israel und Palästina geschieht) vor unserer Gesellschaft nicht halt, Dämonisierung und Polarisierung allenthalben.
Und doch ist klar, auch wenn diese Gewalt endet, braucht die Region eine Regelung, bei der alle, alle Einzelnen und alle Gruppen, ein Mindestmaß an Gerechtigkeit erfahren. Es gilt dennoch nicht Moral zu predigen aus dem sicheren Europa heraus, aber es gilt auch nicht zu schweigen von Besatzung und Entrechtung. Die Sicherheit und das Wohlergehen beider Völker bedingen einander, die Sicherheit des einen gibt es nicht auf Kosten der Sicherheit des anderen.
Am Tag danach wird der Konflikt nicht gelöst, aber eine Regelung wieder noch schwieriger geworden sein. Und sie darf nicht in den Händen derer liegen, die von den Eskalationen profitieren!
Dem sinnlosen Sterben, dem Leid etwas entgegensetzen! Nur was?
Wo Politik versagt, herrscht die Logik des Krieges – bei der alle verlieren … die Lutherische Gemeinde in Bethlehem hat Ihre Glocken ins Netz gestellt, in der Aufnahme ist auch der Muezzin zu hören …


The recent escalation has already seen children and other civilians killed and injured; it must stop to avoid more deaths and injuries.
The situation will likely increase humanitarian needs, in particular in the Gaza Strip, following years of the Israeli blockade, Palestinian political divisions and recurrent escalations. The health sector, already struggling, due to the COVID-19 pandemic, must be able to respond to those who are injured.
Movement of humanitarian personnel and the entry of goods to Gaza – including fuel – must be continuously allowed: without further provision, fuel for the Gaza Power Plant is due to run out this Saturday, causing significant reduction in electricity supply, again impacting the availability of health, water and sanitation services.
All parties have obligations under international humanitarian law; the principles of distinction, precaution and proportionality in the use of force must be adhered to. Airstrikes in densely populated areas risk violating these principles. Rockets are indiscriminate by nature and as such violate international law. Israeli security forces in the West Bank, including East Jerusalem, must refrain from using force against those peacefully exercising their rights to freedoms of expression, religion, association and assembly.
The humanitarian community, including UN agencies and the NGO partners, are continuing to deliver assistance to those in need and counts on the full support of all parties to respond to emerging humanitarian needs. The protection of civilians is of paramount importance.
Ends For more information, please contact Ofir Feuerstein, feuerstein@un.org or +972 54 3311 836.