Zum aktuellen Programm

Im Januar und Februar 2023 auf nach Israel und Palästina
Zwei Angebote, die von diAk-Mitgliedern begleitet/organisiert werden – noch Plätze frei
Einmal (mit eigener Anreise) eine Fahrt zur Gebetswoche für die Einheit der Christenheit – 21.-29. Januar 2023:
Die Vielfalt der Ökumene in Jerusalem entdecken und erleben
und zum anderen eine
Studienfahrt Israel | Palästina. Perspektiven auf den Nahost-Konflikt
(Deutsche Vereinigung für Politische Bildung, Landesverband Rheinland-Pfalz, DVPB) vom 18.-26. Februar 2023
Kontakt auch über agentur@aphorisma.eu | Anmeldung bis 15. November 2022
Für die einen „Freiheitskämpfer“, für die anderen „Terroristen“… – die israelische Armee geht mit großer Härte gegen das ’neue‘ Phänomen vor.
Die Anhänger:innen und Aktivist:innen, die sich Areen al-Usood (Lion’s Den) nennen, stellen eine junge, relativ neue Kraft im palästinensisch-israelischen Kampf dar. Bis jetzt vorrangig in Jenin, Nablus und Tulkerem im Westjordanland aktiv, sind sie jedoch nicht aus dem Nichts entstanden.
Der palästinensische Analyst Daoud Kuttab sieht enge Verbindungen zum islamischen Jihad und schreibt zur Charakterisierung der Anhänger und deren Zielen: es sind disziplinierte junge Männer in den 20ern, deren kleine Zellen dreiste Angriffe auf israelische Sicherheitskräfte im Westjordanland verübt haben, während sie Zusammenstöße mit der palästinensischen Polizei vermieden haben. Wie stark der Islam als Religion in diesen Gruppen eine Rolle spielt, dazu gibt es vor Ort unterschiedliche Einschätzungen.
„Das Auftauchen dieser Gruppe ist die wichtigste Entwicklung in der derzeitigen palästinensischen Widerstandsbewegung gegen die israelische Besatzung. Nach der Ermordung ihres Anführers, Ibrahim al-Nabulsi, durch israelische Spezialeinheiten kamen große Menschenmengen in Nablus zu seiner Beerdigung, um die Unterstützung der Öffentlichkeit für diese bewaffnete Bewegung zu demonstrieren, die sich sowohl den israelischen Besatzern als auch den palästinensischen Sicherheitskräften widersetzt hat.
Die Bewegung besteht aus kleinen ein- bis dreiköpfigen Zellen – meist bewaffnete palästinensische Männer um die 20 – die entschlossen sind, bis zum Tod gegen die israelische Besatzung zu kämpfen. Inzwischen haben sie in einer Ad-hoc-Charta klar zum Ausdruck gebracht, daß sie sich nicht gegen die palästinensischen Sicherheitskräfte, die sie als „unsere Brüder“ bezeichnen, wenden, sondern ihre Aufmerksamkeit „auf die israelische Armee und die randalierenden jüdischen Siedler richten wollen, die viele palästinensische Städte im Westjordanland umzingeln.“
Weiterführende Beiträge: al-Monitor: Palestine Briefing – Lion’s Den
„Versöhnungsabkommen“ von 14 palästinensischen Fraktionen, darunter Fatah, Hamas, Peoples Party, Palestinian National Initiative und der PFLP, unter algerischer Vermittlung in Algier unterzeichnet.
Mitte Oktober wurde dabei unter anderem vereinbart, daß innerhalb eines Jahres Wahlen (unter Einschluß Ost-Jerusalems) zum Palästinensischen Präsidenten (Ra’is) und zum Palästinensischen Legislativrat (PLC) abgehalten werden sollen … ob es diesmal „funktionieren“ wird, bleibt abzuwarten und liegt sicher nicht nur in den Händen der palästinensischen Seite. Deren gemeinsame Position wäre aber sicher ein wichtiger Bestandteil…
Seit einigen Monaten macht eine neue bewaffnete Gruppe in Palästina von sich reden. Sie gibt sich unabhängig, moralisch integer, aber zu allem bereit. Gegründet in Nablus, gehen bereits einige Schießereien mit Siedlern sowie palästinensischen und israelischen Sicherheitskräften auf das Konto der Areen al-Usood (arab. Höhle des Löwen).
Noch ist unklar, wer diese Gruppe finanziert, wer dahinter steht und wie groß sie ist. Aber eines ist offensichtlich: die Gewalt hat einen neuen, zunehmend populärer werdenden Akteur hinzugewonnen.
Haaretz beschreibt das Phänomen als „Nablus‘ ‚Lion’s Den‘ Has Become a Major Headache for Israel and the Palestinian Authority“
Ein Beitrag auf al-Shabaka – The Palestinian Policy Network
Von Al-Shabaka Policy Member Belal Shobaki, Head of the Department of Political Science at Hebron University.
Reconstituting the PLO: Any Place for Hamas and Islamic Jihad?
„The Palestinian people at home and in exile have shown over the course of a century that they are capable of recreating their national project for self-determination, freedom, and rights. This paper makes a modest contribution by showing that some of the basic elements are there and can – and must – be used without delay.“
Protect human rights defenders – Eine Aktion unterstützt auch von den Combatants for Peace

und Widerstand wird nicht geduldet…
So sieht es aus [Twitter], wenn des nachts Besuch kommt, … wegen der Terrorbekämpfung.
Und so beschreibt es Haaretz:
Defense Minister Benny Gantz declared six Palestinian human rights groups terrorist organizations in 2021, however, several European countries claim Israel had failed to prove these allegations
So sieht es die NZZ.