Ein (israelisches) Gedankenmodell für Gaza

In der Frankfurter Rundschau finden sich ein Interview, daß Maria Sterkl mit der Juristin Netta Barak-Corren und dem Militärhistoriker Danny Orbach geführt hat, beide sind Autor:innen eines Stragegiepapiers, das in Israel seit einiger Zeit diskutiert wird („Von einem Mörder-Regime zu einer gemäßigten Gesellschaft: Die Transformation und Rehabilitation von Gaza in der Post-Hamas-Ära“)

Hier ein Zitat aus dem Papier, dessen Duktus israelische Interessen reflektiert und aus historischen Erfahrungen (und Fehlern) lernen will …

Krieg ohne Ende?

SWP-Podcast 2024/P 16 mit Muriel Asseburg und Peter Lintl

Politischer Islam, politisches Judentum

Auf der Plattform quantara.de, die sich in diesen Tagen von der Deutschen Welle zur ifa, dem Institut für Auslandbeziehungen, verabschiedet – zum Schluß ein spannender Beitrag von Stefan Buchen über (die) Entwicklungen im jüdisch-national-religiösen Bereich:

Niemals Frieden? Israel am Scheideweg

Analog in der Bibliothek der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Straße der Pariser Kommune 8A
10243 Berlin

02. Juli 2024, 19:00 – 21:00 Uhr oder digital im Livestream – anmeldung erfoderlich

Der israelische Historiker Moshe Zimmermann nimmt den Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 zum Ausgangspunkt, um in seinem neuen Buch eine kritische Bilanz des israelisch-palästinensischen Konflikts und der Geschichte des Staates Israel zu ziehen. Er zeigt historische Linien auf und hinterfragt Optionen für ein künftiges Miteinander jüdischer und palästinensischer Bürgerinnen und Bürger.

Sein Fazit ist sowohl pessimistisch als auch konstruktiv; es sieht nicht nur die regionalen Akteure, sondern auch die internationale Gemeinschaft in der Verantwortung, um dem Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt zu entfliehen.

Angelika Timm, erste Büroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Israel, diskutiert mit Moshe Zimmermann über dessen Buch «Niemals Frieden? Israel am Scheideweg». An dem Gespräch beteiligt sich, zugeschaltet aus Tel Aviv, auch Gil Shohat, der gegenwärtige Büroleiter der RLS in Israel.

Eine Anmeldung ist erforderlich, bitte geben Sie bei der Anmeldung im Bemerkungsfeld an, ob die Teilnahme vor Ort oder digital gewünscht ist.


Abraham Accords, Normalisierung und die Perspektiven …

Die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain waren nach Ägypten (1979) und Jordanien (1994) die ersten arabischen Länder, die ihre Beziehungen zu Israel normalisiert haben.

Eine Analyse von Dina Esfandiary und Dialla Jandali von der International Crisis Group zur aktuellen Einschätzung und den Perspektiven dieser Kooperationen.

Wehrpflicht für alle

Eine ‚historische‘ Entscheidung – heute (25.6.2024) einstimmig vom Obersten Gericht Israels verkündet

Jeremy Sharon in der Times of Israel

Chen Maanit in Haaretz (Und Premium-Zugang)

Bericht im ORF

10 von 150 …

Reicht das? Frauen sollen in den Rat berufen werden, der im Sommer die neuen Oberrabbiner wählt …

„Israel’s minister of religious affairs, Michael Malchieli, announced last week that he would commit to appointing 10 women to seats in the 150-member assembly responsible for electing Israel’s two chief rabbis, ahead of the next election this summer.“

Ein Bericht dazu auf RNS.

Noch ein General

Krieg und Frieden

Sechs Episoden – Es ist der 7. Oktober 2023: Radikalislamische Hamas-Terroristen ermorden in Israel 1.200 Jüdinnen und Juden. Ein Massaker, das sich – zumindest für große Teile der Weltöffentlichkeit – nicht angekündigt hat und in einem blutigen Krieg enden sollte. In einem Krieg, der, wenn auch nicht auf europäischem Boden, doch auch mitten in den europäischen Gesellschaften ausgetragen wird. Haß, Hetze und Antisemitismus inklusive. In den Folgen des Podcasts „Krieg und Frieden“ stehen wieder ethische und völkerrechtliche Themen im Fokus.

Mit ihren Gesprächspartnerinnen und -partnern versucht Susanne Krischke in dieser Staffel, konkrete Antworten auf konkrete Fragen zum Nahost-Konflikt zu finden.

Beschützte Hilfe

Während die einen versuchen, Transporte von Hilfsgütern in den Gazastreifen zu verhinden, suchen andere die Transporte zu schützen – eigentlich die Aufgabe der staatlichen Kräfte …

Eine Aktion von Standing Together hat es bis in die deutsche Tagesschau gebracht… (Zum Nach-schauen: Beitrag ab Minute 3:17)

Aufnahme Aktion Standing together beim Schutz von Trasporten von Hilfsgütern nach Gaza

Aus dem Mailing der Gruppe:

„We must admit that we were deeply concerned this morning, but WHAT A SUCCESS it turned out to be! Today we went out first thing in the morning to Tarqumiyah checkpoint to prevent settlers from attacking the humanitarian aid trucks destined for Gaza.

When we arrived, so did the police, and we managed to get them to stop the settlers from attacking the aid. The settlers then moved on to the next junction, where they succeeded to damage some of the aid. As soon as we arrived, we helped organize the food they threw at the side of the road and load it back onto atruck, ensuring that it will reach its destination. We managed to secure 30 aid trucks and they made their way to Gaza. Today was the first day for the past week tin which all the aid trucks were able to pass safely on their way towards Gaza.

We are going to continue our work with the Humanitarian Guard and we need your support.

Today was incredibly important – not only did we show the settlers who came out to attack the aid trucks that there are people there protecting the aid – we also made it clear to the police that there are citizens who will hold them accountable. We are heading out tomorrow morning again, and we will continue to go out to protect the aid for as long as people are determined to loot the trucks and commit these grave crimes – and for as long as the Israeli police and Army refuse to stop these people. „

Die Gruppe kann auch finanziell unterstützt werden …

Aufnahme Aktion Standing together beim Schutz von Trasporten von Hilfsgütern nach Gaza 2

Aufnahme Aktion Standing together beim Schutz von Trasporten von Hilfsgütern nach Gaza 3