Kalender 2025 – August

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2024


AJEEC-NISPED, founded in 2000, is an Arab-Jewish organization dedicated to social change and sustainable development in the Negev and across Israel.

Its diverse team works to build a shared society that values cultural identity, equality, and peaceful coexistence. AJEEC operates in three main areas: Youth & Leadership Development, Arab-Jewish Partnership, and Community Resilience. The organization has expanded its reach nationwide and is one of Israel’s largest civil society groups, with 200 staff members and 1,500 volunteers, including 750 gap-year participants.Its youth movement, Shabibat AJEEC, serves over 9,000 members and is recognized by the Ministry of Education, focusing especially on the Bedouin communities of the Negev through community-led solutions. (Donation Link)

Es war das zehnte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Allianz für Frieden im Nahen Osten – Ein Begleiter durch das Jahr 2025

Erschienen in Zusammenarbeit mit allmep.org

Kalender 2025


Antisemitismus begegnen: Leitfaden für Schulen

Open access | 30. Juli 2025

Mit ihrem Leitfaden „Eine sichere Schule für Jüdinnen und Juden“ wollen die Autoren Marc Grimm und Florian Beer Antisemitismus nicht nur theoretisch betrachten, sondern Lehrkräften und anderen Bildungsfachkräften für ihren Berufsalltag etwas Praktisches an die Hand geben: 35 Fragen und ihre Antworten geben Anstoß, darüber zu diskutieren, was in jeder einzelnen Schule gemacht werden kann – um aufzuklären, präventiv vorzusorgen und Themen aufzugreifen, die häufig unausgesprochen bleiben. Neben der überarbeiteten deutschen Fassung steht der Leitfaden nun auch auf Englisch, Spanisch und Arabisch kostenlos zum Download zur Verfügung.

Conversation with activists from Tel Aviv

Join the European Community of Friends of Standing Together for an Online Talk & Solidarity Event with activists from the Tel Aviv University Chapter of Standing Together

📅 Wednesday, 13 August 2025
🕕 6:00 – 7:30 PM (CEST)

👉register to join the zoom

 (Language: English, with automatic subtitles in German & French)

Across Gaza, Israel’s war of annihilation continues to claim thousands of innocent lives, and the hostages remain in captivity. In the midst of this relentless violence and grief, a joint Israeli-Palestinian movement is standing firm, refusing to surrender to despair.

As active supporters from afar – many with deep personal ties to the land and its people – the European Friends of Standing Together wish to honour the movement’s role as the foremost voice confronting a corrupt government determined to drag the country into a pointless and endless war, because seeing them take to the streets gives us hope as well. Together we say: This war must end. There is another way.

On 13 August, the European Friends of Standing Together – from Belgium, Berlin, France, Sweden, and beyond – invite you to an urgent online conversation with activists from the Tel Aviv University Chapter of Standing Together. Register here.

You will hear firsthand:

  • How students are resisting from within Israel
  • Stories of courageous co-resistance to the war of annihilation in Gaza
  • The role of European solidarity in building a future of equality and justice

There will also be space for your questions and reflections.

💜 Your participation matters. This is more than a talk – it is also a chance to act. Every donation to the “Fighting for Life” campaign made before 17 August will be doubled by supporters in Israel-Palestine and abroad. Your contribution will directly strengthen this growing movement.

Donate now – help Standing Together protect lives and build a future beyond war: https://omdi.me/tel-aviv-u-fights

Let’s stand together – across borders – for life, dignity, and justice.

In Solidarity,

European Friends of Standing Together

Zitate zur Zeit

Aus der SWP

Die Meldungen aus dem Nahen Osten überschlagen sich. Die SWP Expert:innen Drin. Muriel Asseburg und Dr. Peter Lintl ordnen die Lage in zahlreichen Medienbeiträgen ein:

🔹 Muriel Asseburg spricht sich im Deutschlandfunk Kultur dafür aus, die Anerkennung Palästinas nicht als blauäugig zu betrachten, sondern als Teil eines Maßnahmenpakets inklusive Reform der Autonomiebehörde und internationaler Sicherheitspräsenz & damit ein Schritt in Richtung Konfliktregelung.
🎧 https://lnkd.in/eDVPA4JC

🔹 Peter Lintl fordert im MDR aktuell-Interview einen Geiseldeal und mehr europäischen Druck auf Israels Regierung. Eine Ausweitung des Krieges gefährde die noch lebenden Geiseln und verschärfe die ohnehin katastrophale humanitäre Lage.
🎧 https://lnkd.in/esSx3F2p

🔹 Im rbb Inforadio analysiert Peter Lintl die fehlende Nachkriegsstrategie Israels und warnt vor der maßgeblich innenpolitisch motivierten Kriegsführung Netanjahus.
🎧 https://lnkd.in/eDdczhUS

🔹 In der Frankfurter Rundschau kritisiert Muriel Asseburg das Zögern Deutschlands und der EU. Menschenrechtsverletzungen haben bislang kaum Konsequenzen gehabt, konkrete Schritte europäischer Politik wie etwa eine Aussetzung von Teilen des Assoziierungsabkommens seien überfällig.
📰 https://lnkd.in/e8Qmt2sx

🔹 Im Interview mit Haaretz erklärt Muriel Asseburg, wie die deutsche Israel-Politik zwischen Kritik und Unterstützung schwankt und warum die Anerkennung Palästinas ein starkes Signal wäre.
📰 https://lnkd.in/ew2P7uZ5

🔹 Im Gespräch mit der DW erläutert Muriel Asseburg, warum Deutschland mit der Anerkennung Palästinas zögert und weshalb dieser Schritt dennoch überfällig ist.
🎧 https://lnkd.in/eEAA7rhb

Tom Segev zu Gast im ORF

Thema: Israels Premier Netanjahu will den Gazastreifen vollständig besetzen. Das Militär ist dagegen.

Yalla

Redaktion: Dinah Ehrenfreund, Hanno Loewy
Übersetzungen: Kirsten Lehmann, Lilian Dombrowski
Gestaltung: Thomas Matt
Fotos: Dietmar Walser, Thomas Matt / ISBN 978-3-200-10568-3

Die Geschichte arabisch-jüdischer Lebenswelten reicht Jahr- hunderte zurück, bis in die präislamischen Stammesgesell-schaften Arabiens. Eine lange und widersprüchliche Beziehungsgeschichte – mal romantisiert, mal vergessen, verdrängt und dämonisiert – gibt es zu entdecken: jüdisches Leben unter islamischer Herrschaft über die heutigen arabischen Länder und die Iberische Halbinsel (al-Andalus), im Osmanischen Reich oder unter dem Einfluß europäischer Kolonialinteressen.

Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen lädt ein zur Erkundung unvertrauter, widersprüchlicher Identitäten. Und leistet einen bescheidenen Beitrag dazu, auf das Begehren nach Eindeutigkeit mit Ironie und Offenheit zu reagieren – sei es in den Auseinandersetzungen um Zugehörigkeit und Abgrenzung in Europa, sei es im Blick auf den scheinbar so unlösbaren Konflikt an der Schnittstelle zwischen Europa, Asien und Afrika, dessen tragische Radikalisierung der Gewalt und der gegenseitigen Auslöschungsfantasien uns jeden Tag mehr beunruhigt. (Hanno Loewy im Vorwort)

Einleitung: Hanno Loewy
Texte zur Ausstellung: Anika Reichwald
Mit Essays von:
Lital Levy „Arabische Juden im Maschrek. Zur Historisierung eines Konzepts“
Emily Benichou „Gottreich Arabische Juden im Maghreb. Zur Historisierung eines Konzepts“
Mati Shemoelof „Fragen (nach) einer arabisch-jüdischen Diaspora“

Online-Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Jüdischen Museum Hohenems, 29. September 2024 bis 05. Oktober 2025. Dank großzügiger Förderung durch die Stiftung Irène Bollag-Herzheimer, Basel.

Eine bittere Lektüre …

Ein Beitrag von Orit Kamir auf dem Blog von Robert Reich:

New York Declaration on the Peaceful Settlement …

Bemerkenswertes Abschlußpapier der von Frankreich und Saudi-Arabien organisierten VN-Konferenz zur Zwei-Staaten-Lösung „New York Declaration on the Peaceful Settlement of the Question of Palestine and the Implementaton of the Two-State Solution„:

Aus dem Kommentar des Berliner Tagesspiegel dazu:

Bericht auf Radio Vatikan zur Konferenz Ende Juli (interessant wer als Initiator nicht genannt wird)

Auch hier haben die Opfer Gesichter

„Der palästinensische Aktivist Odeh Hadalin wurde Augenzeugen und Medienberichten zufolge von einem israelischen Siedler angeschossen und schwer am Oberkörper verletzt. Im Krankenhaus im israelischen Beer­sheva erlag er seinen Verletzungen.“

Ein Bericht von Judith Poppe in der taz und ein Beitrag von Yuval Abraham (Regisseur von No other Land, an dessen Entstehung Odeh Hadalin beteiligt war).

Nachtrag 2. August 2025: Ein Nachruf auf Holy Land Trust: