Ein offener Brief jüdischer Hochschullehrer:innen aus den USA gegen die Bestrebungen EINE (diejenige der IHRA) Definiton des Antisemitismus zum Gesetz werden zu lassen.

Ein offener Brief jüdischer Hochschullehrer:innen aus den USA gegen die Bestrebungen EINE (diejenige der IHRA) Definiton des Antisemitismus zum Gesetz werden zu lassen.

Der 95-jährige Schriftsteller und ehemalige KZ-Häftling Ivan Ivanji ist in Weimar gestorben. Er lebte in Belgrad und war wegen der Eröffnung des Museums zur Zwangsarbeit im Nationalsozialismus dorthin gekommen.
Kurzer Filmausschnitt mit Würdigung des Museums durch Ivanji über die Seite der Deutschen Welle

… unter diesem schon an sich spannenden Titel findet sich aktuell ein äußerst lesenwerter Artikel von Hanno Hauenstein in der Schweizer „WOZ – Die Wochenzeitung„, der vielen aus dem Herzen – oder besser aus dem Verstand – sprechen dürfte. (Und eine ideale Vorbereitung für unseren morgigen „Nachdenktag“ ist…)

Eine Besprechung und Gespräch (auf der Website RNS) von Yonat Shimron einer neuen Dissertation in den USA: The Treshold of Dissent“ von Marjoire N. Feld (New York University Press NYU Press).

Aus der Verlagsankündigung:
„Explores the long history of anti-Zionist and non-Zionist American Jews
Throughout the twentieth century, American Jewish communal leaders projected a unified position of unconditional support for Israel, cementing it as a cornerstone of American Jewish identity. This unwavering position served to marginalize and label dissenters as antisemitic, systematically limiting the threshold of acceptable criticism. In pursuit of this forced consensus, these leaders entered Cold War alliances, distanced themselves from progressive civil rights and anti-colonial movements, and turned a blind eye to human rights abuses in Israel. In The Threshold of Dissent, Marjorie N. Feld instead shows that today’s vociferous arguments among American Jews over Israel and Zionism are but the newest chapter in a fraught history that stretches from the nineteenth century.“
Proteste, Widerstand, „Repression“, – Zensur … viele Begriffe liegen in der Luft, wenn es um die aktuell wachsende Zahl von US-amerikanischen Studierenden geht, die an ihren Universitäten Zeltlager errichten (wollen), um auf die Lage in Gaza aufmerksam zu machen… in einer zunehmend aufgeheizten inländischen Debatte, bei auch jüdische Studierende (fataler und falscher Weise) Ziel von Agression und Angriffen werden – obwohl es um den „Nahostkonflikt“ geht …
Hier ein längerer Bericht auf +972 (und folglich auch nur eine Sichtweise) über die Situation an US-Universitäten:

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Eine andere Sicht hier in einem Beitrag des Forward (Jewish, Independent. Nonprofit – online-Magazin):

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Und eine Reaktion dazu von der US-amerikanischen Sektion von Jewish Voice for Peace.

Aus dem aktuellen Mailing:

Zum Tod des Regisseurs Michael Verhoeven (1938-2024)
Ein Beitrag auf BR-Mediathek

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Ein Nachruf Daniel Kothenschulte in der Frankfurter Rundschau
1963-1965 | Ausstellung Hessisches Landesarchiv
Eröffnung 30. April 2024
Vor 60 Jahren – zwischen 1963 und 1965 – fand der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozeß statt. Die Prozeßakte und die Tonbänder dazu bewahrt das Hessische Hauptstaatsarchiv Wiesbaden.
Als bedeutendes Zeugnis für die justizielle Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen wurden die im Hauptstaatsarchiv befindlichen Prozessunterlagen 2017 durch die UNESCO als Weltdokumentenerbe ausgezeichnet.

Das Hauptstaatsarchiv stellt den Auschwitz-Prozeß in den Mittelpunkt einer Posterausstellung der UNESCO zum Weltdokumentenerbe, die durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm zum vielfältigen Weltdokumentenerbe mit Schwerpunkt auf Hessen begleitet wird.
Eröffnung: 30. April 2024, 18:00 Uhr – Vernissage mit öffentlichem Vortrag
Dr. Nicola Wurthmann, Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
„Das Weltdokumentenerbe des Hessischen Landesarchivs:
Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963 – 1965″

Wie können wir nach dem 7. Oktober Brücken bauen?
Eingeladen sind drei Projekte, die in Neukölln Begegnungen und Dialog organisieren und sich gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus einsetzen, mit den Gästen wollen sie diskutieren, wie der 7. Oktober ihre Arbeit verändert hat und was für die Zukunft wichtig ist:
Moderation: Lissy Eichert, Kalle Lenz (Kath. Kirchengemeinde St. Christophorus, Nord-Neukölln)


Am 29. April 1945 befreiten Einheiten der US-amerikanischen Armee das Konzentrationslager Dachau. Bereits am 28. April flüchtete der Großteil der SS-Lagerführung und der Wachmannschaften.
Zum Zeitpunkt der Befreiung befanden sich noch 32.300 Häftlinge im KZ Dachau. Wenige Tage vor der Befreiung wurden noch über 10.000 Häftlinge von der SS aus dem Lager auf sogenannte „Todesmärsche“, meist Richtung Tirol, geschickt. Mehr als 1.000 Häftlinge starben dabei.
Auch in den Wochen nach der Befreiung verstarben noch Tausende Häftlinge an den Folgen der KZ-Haft. Die Gedenkfeier zum 79. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau findet am Sonntag, 5. Mai 2024, statt.


Gute Nachrichten braucht’s immer
Nur mit Anmeldung unter: veranstaltungen@kiga-berlin.org
„Gute Nachrichten sind selten eine Meldung wert – (…) dabei gibt es sie, und sie sind nachzulesen in diesem Buch, das rechtzeitig zum 75. Jahrestag der Staatsgründung Israels erschienen ist. Der israelische Journalist und Autor Igal Avidan berichtet, entgegen der üblichen Fernsehbilder, aus einer bewegten Gesellschaft, in der Juden und Araber längst ein Zusammenleben gefunden haben, das den Vorstellungen von ewigem Hass (…) nicht entspricht. Eine friedliche und zugleich brüchige Co-Existenz auf dem Vulkan – davon erfährt man in diesen Reportagen aus dem Alltagsleben in Israel. (Text: Berenberg Verlag)
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