Deutsche Debatte – gesehen von/in Haaretz

Shira Miron, Doktorantin der Yale University, Research Fellow am Leibniz Center for Literary and Cultural Research in Berlin, über ihre Sicht auf die deutsche Debatte.

Arabische Spuren in Deutschland

„Menschen aus dem Nahen Osten lebten auch schon vor über 100 Jahren in Deutschland, doch da sah das arabische Leben hier noch ganz anders aus. Du möchtest Einblicke in die Geschichten von arabischen Menschen und ihren Erfahrungen in Deutschland im letzten Jahrhundert? Dann schau mal bei der Release Veranstaltung unseres Blogs vorbei. Hier erfährst du wie Deutsch-Arabische Beziehungen damals aussahen und wer die ersten Brücken zwischen den Kulturen erbaute. Viele spannende Beiträge unseres Blogs werden bei Snacks und Getränken vorgestellt. Also komm vorbei für eine Reise in die Arabische Vergangenheit Deutschlands.“

Pressemitteilung der FU

Geld oder nicht Geld …

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit, einschließlich des Zivilen Friedensdienstes (weiter) unter Druck – was soll erlaubt sein und wer entscheidet das?…

Ein Bericht der Deutschen Welle von Naomi Conrad und Birgitta Schülke

Im Rahmen dieser Fragen lohnt sicher immer wieder ein Blick hierhin.

Breite Mehrheit …

Trotz – oder wegen – der kontroversen Debatten hat der Bundestag – pünktlich für die deutsche Gedenkkultur – einen umstrittenen Beschluß gefaßt.

Zwei Stimmen unter vielen:

Die Zeit, 7. November 2024

Junge Welt, 7. November 2024

Lebensmelodien-Konzert: „Melodic Memories”

Am 9. November 2024 erklingen in der Apostel-Paulus-Kirche Melodien, die in Zeiten der Verfolgung zwischen 1933 und 1945 entstanden sind. Das Projekt Lebensmelodien bringt diese Kompositionen zurück und vermittelt sie an junge Menschen, die aktiv am Projekt mitgewirkt haben.

Lebensmelodien – in den unmenschlichsten Situationen der Verfolgung und Ermordung sind diese Melodien zwischen 1933 und 1945 entstanden. Die Nationalsozialisten versuchten, den jüdischen Teil der deutschen Kultur auszulöschen. Das interreligiöse Konzert- und Bildungsprojekt Lebensmelodien trägt die Kompositionen und Lebensgeschichten zurück in die deutsche Geschichte und vermittelt sie an die nächste Generation junger Menschen in diesem Land. Und die haben sich an diesem Konzert aktiv beteiligt: Die Recherche über einen Komponisten, der 1939 als junger Mann aus Ulm fliehen und seine schwerkranken Eltern zurücklassen mußte, wurde von Schülerinnen und Schülern der Stadt Ulm übernommen! Seine Kompositionen erklingen zusammen mit Melodic Memories aus Frankfurt und Berlin am 9. November – dem Tag, an dem unser Komponist 1938 erkannte, daß er sein Heimatland verlassen muß, um zu überleben.

Samstag, 9. November 2024 – 19 Uhr (Einlaß ab 17.30 Uhr), Apostel-Paulus-Kirche, Grunewaldstraße 77a, 10823 Berlin-Schöneberg, U7 Eisenacher Straße

Daniel Bar-Tal, on the Israeli-Palestinian conflict, before and after October 7, 2023

The Israel-Palestinian conflict is one of the most well-known and polarizing issues that has impacts on societies, and institutions beyond Israel, and Palestine.

This interview with prominent social scientist Daniel Bar-Tal, Professor Emeritus, School of Education, Tel Aviv University, focused on the situation in Israel and Palestine following the Hamas attacks on October 7, 2023, and the subsequent war in Gaza. Interviews such as this are an academic inquiry drawing on the expert analysis of a scholar-activist, grounded in research and theory. As such an analysis, Bar-Tal explains the causes of this war, its context, its process, the contribution of each side to its escalation, and its effects on the possibilities of peaceful conflict resolution between Israeli Jews and Palestinians.

He describes the current situation as governed by considerations of realpolitik, contestations over what defines antisemitism, and whether Israeli conduct in Gaza constitutes genocide or ethnic cleansing. This interview enables the application of Bar-Tal’s systematic and holistic Theory of Intractable Conflict to the current crisis to interrogate how ethos of conflict, collective memory, and collective emotional orientation dynamically interconnect to form a culture of conflict. But also, how these elements can also be addressed for solutions to enable peaceful resolutions.

Was soll / wird aus (dem Norden) Gaza(s)?

Aus den Reihen der DAVO

Betreff: EILT: Unterschriftenaktion  "Bundestagsresolution zum Schutz
Jüdischen Lebens"

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass in der nächsten
Woche die Bundestagsresolution zum Schutz Jüdischen Lebens verabschiedet
werden soll. Der vielfach kritisierte Entwurf, der hinter verschlossenen
Türen verhandelt wird, sieht bei der Fördermittelvergabe für Kunst und
Wissenschaft eine „Prüfung“ vor, sodass Mittel nicht „für Antisemitismus
verwendet werden“. Die Wissenschaft soll hierbei auf die umstrittene
Definition von Antisemitismus der International Holocaust Remembrance
Alliance (IHRA) festgelegt werden.

Die Bundesbildungsministerin bestätigte jüngst, dass Fördergelder nur nach
wissenschaftlichen Kriterien vergeben werden dürfen. Bekenntnisklauseln,
Gesinnungs- und Narrativüberprüfungen, definitorische
Wissensvorfertigungen sind verfassungsrechtlich unvereinbar. Es bedarf
daher einer Neufassung der Resolution, die das wichtige Anliegen,
jüdisches Leben in Deutschland zu schützen, sowie die Wahrung der
Wissenschaftsfreiheit berücksichtigt.

Am 23.10.2024 wurden in der FAZ sehr konstruktive alternative
Formulierungsvorschläge zur Resolution von Ralf Michaels, Jerzy Montag,
Armin Nassehi, Andreas Paulus, Miriam Rürup und Paula-I. Villa Braslavsky
veröffentlicht:

https://www.faz.net/einspruch/nachrichten/vorschlag-zur-bundestagsresolution-gegen-antisemitismus-110063906.html

Wenn Sie diese in der FAZ veröffentlichten Formulierungsvorschläge unterstützen
wollen, haben Sie die Möglichkeit, das folgende Statement zu unterzeichnen:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScyErqrcDRrzrZ1EPuk6iX9x10g8JrwishN2rlnAhRyYZQwPg/viewform

Mit den besten Grüßen vom Vorstand und Wissenschaftlichen Beirat der DAVO

gez. Günter Meyer






Als Geisel im Gazastreifen …

Ab 28:28 min gibt es einen Bericht über einen jüdischen Überlebenden, der israelische Juden/Jüdinnen nach Nazareth führt und das gemeinsam mit einer arabischen Israelin/Paästinenserin …. Die Sendung will Opfern eine Stimme geben…. – auf beiden Seiten!