Unterstützung erschweren heißt nicht das ‚Problem‘ lösen

Hier einmal die Stellungnahme des britischen Premierminister:

The UK is gravely concerned at the UNRWA bills that Israel’s Knesset has passed. This legislation risks making UNRWA‘s essential work for Palestinians impossible, jeopardising the entire international humanitarian response in Gaza and delivery of essential health and education services in the West Bank. 

The humanitarian situation in Gaza is simply unacceptable. We need to see an immediate ceasefire, the release of the hostages and a significant increase in aid to Gaza.

Under its international obligations, Israel must ensure sufficient aid reaches civilians in Gaza. 

Only UNRWA can deliver humanitarian aid at the scale and pace needed. We pay tribute to the 222 UNRWA staff who have lost their lives in the conflict. UNRWA has a UN mandate to support Palestinian refugees. We urge Israeli lawmakers to ensure that UNRWA can continue to deliver its essential work.

Kalender 2024 – Oktober

Photos: Doering

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2023

Es ist das neunte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erscheint: Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem, dieses Thema war schon lange festgelegt …

Das Thema begleitet uns dieses Jahr, auch wenn die täglichen Nachrichten einen eher verzweifeln lassen und sich die Frage, war unter den Hüten, den Haaren eigentlich steckt … schon naheliegt …

Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem … (2024)


Paul Mendes-Flohr (1941-2024) z“l

17. April 1941 – 24. Oktober 2024

Archivar der jüdischen Geisteswelt, so betitelt die FAZ den Nachruf von Thomas Meyer. Der besonders um die Aktualisierung des Werkes Martin Bubers verdiente Wissenschaftler (er war u.a. Mitherausgeber der Gesamtausgabe der Werke Bubers), war Zeit seines Lebens um jüdisch-arabische Verständigung bemüht.

Ein Nachruf von Benjamin Pollock (verlinkt auch über das Dubnow-Institut, Leipzig, dessen langjähriges Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat und Redaktionsbeirat des Jahrbuchs des Dubnow-Instituts/Dubnow Institute Yearbook Mendes-Flohr war.

Paul Mendes-Flohr, bei der letzten Begegnung im April 2024 in West-Jerusalem am Eingang des Van Leer-Instituts, wo er im Lesesaal sein Arbeitsreich hatte … (Photo: B. Doering, im Bild mit R. Zimmer-Winkel)

Ehud Olmert und Nasser Alkidwa

Vielleicht nicht realistisch, vielleicht nicht opportun, vielleicht ohne Mehrheit … viele vielleichts… Und doch besser, als sich der Spirale von Gewalt, von Vergeltung und von Leid hinzugeben: Gegen eine vermeintliche „Realität“ an der Möglichkeit einer anderen Zukunft festhalten!

In Trümmern

Mit Blick auf die Siedler-Konferenz in Israel am Montag (Siehe unseren Blogbeitrag vom 22. Oktober 2024) hier ein Beitrag von Maxi Beigang (sogar) im Tagesspigel: Nordgaza liegt in Trümmern: „Hier gibt es Tod in allen Arten und Formen“

„Seit drei Wochen kommen kaum mehr Hilfslieferungen in den Norden des Gazastreifens, Menschen verbrennen bei lebendigem Leib oder verhungern auf der Flucht. Wie die Palästinenser das Grauen erleben.“

Wege aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt

Zwei-Staaten-Lösung vs. Konföderationsmodell – Böll-Stiftung und NIF

Englisch mit deutscher Übersetzung – Mehr Informationen

  • Dr. Gil Murciano, MITVIM – The Israeli Institute for Regional Foreign Policies
  • Drin. Rula Hardal, A Land for All – Two States One Homeland
  • Dr. Tobias Tunkel, Beauftragter für Nah- und Mittelost & Nordafrika im Auswärtigen Amt

Moderation: Drin. Muriel Asseburg, Stiftung Wissenschaft und Politik

Hinter der Gewalt und unter ihr …

oder unter all dem sich auftürmenden Schrecklichen dieser Tage:

Ein Beitrag von Ahmed Abu Abdu aus Gaza auf Mondoweiss über die Situation der Müllentsorgung im Gazastreifen oder besser der nicht mehr funktionierenden Abfallentsorgung und all dem, was darauf folgt …

Daniel Bar-Tal im ZEIT-Gespräch

Der Autor unseres Schriftenreihen-Bandes 46 | Unbekümmert in den Abgrund. Die Folgen von Konflikt und Besatzung für die jüdisch-israelische Gesellschaft in einem ganzseitigen Gespräch in der ZEIT (aktuell hinter der Bezahlschranke, aber im folgenden ein paar Zitate):

(…)

(…)

Erika Manns Kampf gegen die Nationalsozialisten

Von «Kotz-Zürich» aus kämpfte Erika Mann gegen die Nationalsozialisten. Und brachte ihren Vater dazu, sich öffentlich von Hitler-Deutschland zu distanzieren.

Kaum war die «Pfeffermühle» eröffnet, kamen die Nazis an die Macht. Erika Mann musste aus München fliehen. In der Schweiz führte sie ihr politisches Kabarett weiter. Am Ende unter Polizeischutz.

Mehr ‚Peacebuilding‘ der Zivilgesellschaft

Bis in die Schlußerklärung des G7 Gipfels hat es der Appell „Call to Action“ geschafft, jetzt gilt es der Politik!

„We affirm our commitment to working together – and with other international partners – to closely coordinate and institutionalize our support for civil society peacebuilding efforts, ensuring that they are part of a larger strategy to build the foundation necessary for a negotiated and lasting Israeli-Palestinian peace.“

ALLMEP has spent the last month leading a global coalition united in calling for this new approach from the G7. 37 UK Parliamentarians, 22 Members of the European Parliament, and His Holiness Pope Francis – who attended the summit today– all added their support to the campaign, standing in solidarity with the ALLMEP community and recognizing the critical role that grassroots organizations have to play in any long term, sustainable peace process. The letter was signed by more than 160 Israeli and Palestinian peacebuilding NGOs, and over 200 civil society organizations from around the world, including from places like Northern Ireland, South Africa, Colombia, and Kashmir, where communities know only too well the pain of entrenched conflict and the importance of civil society in breaking cycles of violence and injustice. 

Hier noch einmal der Call to Action from Over 350 Organizations to the G7, den auch der diAk unterschrieben hat.

Zum Thema auch ein Beitrag im britischen Prospect-Magazin: