Palästina hat Vorsitz der ‚Gruppe der 77 und China‘ übernommen

Der palästinensische Präsident Mahmood Abbas hat von Ägypten planmäßig den Vorsitz der Gruppe der 77 und China in den Vereinten Nationen übernommen. In dieser Gruppe arbeiten insbesondere Entwicklungsländer mit, um ihre Interessen in der Organisation besser vertreten zu können.

Gleichzeitig kündigte Präsident Abbas an, daß er bei den Vereinten Nationen erneut den Antrag stellen wird, den Staat Palästina als Vollmitglied aufzunehmen. Dazu muß zunächst der Sicherheitsrat befragt werden, erst danach kann der Antrag bei der Generalversammlung folgen. Seit 2012 hat Palästina bei den VN den Status als nicht stimmberechtigter Beobachterstaat (’non-member observer state‘) inne.

(Photo: Palästinensische Flaggen und Figurengruppe in Rawabi/Westjordanland | Hofmann/diAk)

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