5785 – das Neue Jahr MUß ein Besseres werden

Schon das vergangene Jahr war schrecklich, heute am Jüdischen Neujahr/Rosch Haschana 5785 nichts als der Wunsch, dieses Neue Jahr werde besser, friedlicher, freier, gerechter – für ALLE…

Aufruf zur Demo in Berlin

Gibt es wirklich nur den Weg der Gewalt und der Dominanz?

Das Editorial von Haaretz vom 2. Oktober 2024

The State of Israel is in the midst of the most difficult period in its history, under a reckless leadership headed by a man whose only promise he has made and kept to his people was to live by the sword. In remarks made at a new year’s cabinet meeting, Prime Minister Benjamin Netanyahu briefly mentioned the 101 hostages whom he has abandoned to suffering and death in Hamas‘ tunnels in the Gaza Strip, half of whom are no longer alive.

Under its thoughtless leadership, Israel is taking giant steps towards a regional war, while the world keeps asking itself: What does it want? Where is it heading?

Ayman Safadi, the Jordanian foreign minister, best captured those feelings in a speech that has gone viral across the globe but has been completely ignored by Israel. At a press conference following a joint celebration by Arab representatives during the UN General Assembly session, Safadi exercised his right to speak and say things all Israelis must hear.

„The Israeli prime minister came here today and said that Israel is surrounded by those who want to destroy it,“ he began. „We’re here — members of the Muslim-Arab committee, mandated by 57 Arab and Muslim countries — and I can tell you very unequivocally, all of us are willing to guarantee the security of Israel in the context of Israel ending the occupation and allowing for the emergence of a Palestinian state.“

This is not to say that Hamas did not seek to vanquish Israel, that Hezbollah is not a bitter and cruel enemy or that Iran is not seeking the worst for us, but Safadi has served to remind us of an undeniable truth: Under its long years of rule by Netanyahu, Israel has not lifted a finger for the sake of peace with the Palestinians, but the reverse.

„Do they have a narrative other than ‚I’m going to continue to go to war and kill this and kill that‘?“ he asked. „Ask any Israeli official what their plan is for peace, you’ll get nothing because they’re only thinking of the first step – we’re going to destroy Gaza, inflame the West Bank, destroy Lebanon. After that, they have no plan. We have a plan, we have no partner for peace in Israel.“

On the eve of Rosh Hashanah 5785, when the only horizon Israel’s leaders offer is war, we can only hope that in the coming year we will be blessed with a profound change in leadership and a new vision for the country. May this year and its troubles soon be over.

The above article is Haaretz’s lead editorial, as published in the Hebrew and English newspapers in Israel.

Ein Blick auf die US-Politik

Eine Analyse von Steven A. Cook der Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten der beiden aussichtsreichen Kandidierenden für die US-Präsidentenwahl im November auf dem Portal The Liberal Patriot. Auch wenn nur eine Stimme, ist sie doch interessant und scheint hilfreich dabei zu verstehen, warum der amtierende israelische Ministerpräsident in den den letzten Monaten immer wieder (öffentlich) die US-Politik und -Interessen mit seinen Aktionen vorführt / vorführen kann.

Ein Gespräch mit Daniel Gerlach

Interview im ZDF | 28. September 2024

Der deutsche Blick auf Hitler und den Nationalsozialismus

Zwischen Verdrängung, Betroffenheit und heimlicher Verehrung: Seit vier Generationen setzen sich Menschen in Deutschland mit der NS-Zeit auseinander. Auf verschiedenste Weise, wie eine Bonner Ausstellung zeigt. – ein Beitrag von Katarzyna Domagala-Pereira, Journalistin und Publizistin, stellvertretende Leiterin von DW-Polnisch.

Zur Ausstellungsseite (Haus der Geschichte, Bonn) – Zum Bericht bei der DW.

Wege aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt

Zwei-Staaten-Lösung vs. Konföderationsmodell – Böll-Stiftung und NIF

Englisch mit deutscher Übersetzung – Mehr Informationen

  • Dr. Gil Murciano, MITVIM – The Israeli Institute for Regional Foreign Policies
  • Drin. Rula Hardal, A Land for All – Two States One Homeland
  • Dr. Tobias Tunkel, Beauftragter für Nah- und Mittelost & Nordafrika im Auswärtigen Amt

Moderation: Drin. Muriel Asseburg, Stiftung Wissenschaft und Politik

Hinter der Gewalt und unter ihr …

oder unter all dem sich auftürmenden Schrecklichen dieser Tage:

Ein Beitrag von Ahmed Abu Abdu aus Gaza auf Mondoweiss über die Situation der Müllentsorgung im Gazastreifen oder besser der nicht mehr funktionierenden Abfallentsorgung und all dem, was darauf folgt …

Mehr als ein Nachtrag zu: Heine-Preis 2024 an David Grossmann

David Grossman erhält auch den Marion Dönhoff-Preis 2024

24. September 2024

Für seinen unermüdlichen Einsatz im Nahostkonflikt für die Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern, wird der israelische Schriftsteller David Grossman mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.

Erst vor kurzem erhielte er auch den den Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln 2024

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Heine Heine Preis

„Mit David Grossman ehrt die Landeshauptstadt Düsseldorf einen der bedeutendsten Vertreter der israelischen Gegenwartsliteratur, der sich für Verständigung und Toleranz nicht nur im Nahost-Friedensprozeß einsetzt“, sagte Oberbürgermeister Stephan Keller.

„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung Grossmans, mit der ein Schaffen geehrt wird, das ganz in der Tradition Heinrich Heines Versöhnung und Dialog in den Mittelpunkt stellt.“

David Grossman wurde nach der Jury-Sitzung durch den Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller telephonisch über die Auszeichnung informiert. „Ich freue mich sehr. Eine gute Nachricht in einer Zeit mit so vielen schlechten Nachrichten“, wird Grossman in der Mitteilung zur Auszeichnung zitiert. 

Die Jury begründet ihr Votum wie folgt:

„Den Heine-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf 2024 erhält David Grossman, eine der bedeutendsten Stimmen der Gegenwartsliteratur. Seine Prosa ist durchdrungen vom tiefen Verständnis und empathischer Nähe zu den Menschen mit ihren unauflöslich erscheinenden Konflikten. Ganz im Sinne Heinrich Heines tritt er klarsichtig für die Zusammengehörigkeit aller Menschen ein und setzt auf die verbindende Kraft der Literatur. In seinen intellektuell bestechenden, differenzierten Reden und Essays wirbt er unaufhörlich für Frieden und Aussöhnung im Nahen Osten. Er wird nicht müde, der Menschlichkeit eine Stimme zu geben.“

Israelische NGOs zur deutschen Debatte

Dazu ein Betrag (jpg-journal.de) von Jessica Montell (Hamoked, früher B’Tselem)