Wofür steht die Ampelkoalition in der Außenpolitik und speziell in den Beziehungen zu Israel?
Nach 16 Jahren Regentschaft Angela Merkel und enger deutsch-israelischer Partnerschaft werden der hiesige Regierungswechsel und die Einführung des neuen Bundeskanzlers Olaf Scholz auch in Israel kontinuierlich verfolgt und bewertet.
Shimon Stein war 2001 bis 2007 Botschafter Israels in der BRD und kennt die deutsche Politiklandschaft. Als Senior Research Fellow am israelischen Think Tank INSS, dem Institut für Nationale Sicherheitsstudien, hat er die Parteien der Ampelkoalition und den neuen Koalitionsvertrag betrachtet und die Schwerpunkte der Ampelkoalition in den internationalen Beziehungen für das Institut zusammengefaßt.
Shaul Magid: Meir Kahane: The Public Life and Political Thought of an American Jewish Radical
The life and politics of an American Jewish activist who preached radical and violent means to Jewish survival
Erschienen in der Princeton University Press – 978-0-691-17933-9 – Oktober 2021
(Wir bemühen uns um eine Besprechung)
Aus der Verlagsankündigung:
Meir Kahane came of age amid the radical politics of the counterculture, becoming a militant voice of protest against Jewish liberalism. Kahane founded the Jewish Defense League in 1968, declaring that Jews must protect themselves by any means necessary. He immigrated to Israel in 1971, where he founded KACH, an ultranationalist and racist political party. He would die by assassination in 1990. Shaul Magid provides an in-depth look at this controversial figure, showing how the postwar American experience shaped his life and political thought.
Magid sheds new light on Kahane’s radical political views, his critique of liberalism, and his use of the “grammar of race” as a tool to promote Jewish pride. He discusses Kahane’s theory of violence as a mechanism to assure Jewish safety, and traces how his Zionism evolved from a fervent support of Israel to a belief that the Zionist project had failed. Magid examines how tradition and classical Jewish texts profoundly influenced Kahane’s thought later in life, and argues that Kahane’s enduring legacy lies not in his Israeli career but in the challenge he posed to the liberalism and assimilatory project of the postwar American Jewish establishment.
This incisive book shows how Kahane was a quintessentially American figure, one who adopted the radicalism of the militant Left as a tenet of Jewish survival.
Palästina: Christliche Vereine schließen sich zusammen
Bei ihrer Gründungskonferenz, die vor einigen Tagen an der Universität Bethlehem stattfand, rief die Versammlung nach Angaben des Pressedienstes Fides alle palästinensischen Christ:innen dazu auf, dem Druck und den Versuchungen zu widerstehen, die sie zur Auswanderung treiben.
Langzeitvorhaben der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz
Programm für die nächsten 24 Jahre hat begonnen
Mit ›Buber-Korrespondenzen Digital‹ wurde der Akademie der Wissenschaften und der Literatur / Mainz ein Langzeitvorhaben im Rahmen des gemeinsam von Bund und Ländern geförderten Akademienprogramms bewilligt.
Buber-Korrespondenzen Digital: Das Dialogische Prinzip in Martin Bubers Gelehrten- und Intellektuellennetzwerken im 20. Jahrhundert (BKD)
Gegenstand des Vorhabens ist die Erstellung einer digitalen (teil)kommentierten Edition der Korrespondenzen von Martin Buber (1878-1965), der zu den bedeutendsten und einflussreichsten Denkern der jüngeren deutsch-jüdischen Kultur- und Geisteswelt gehört. Seine Korrespondenzen, die ein dichtes Gelehrten- und Intellektuellennetzwerk bilden, sind von der Forschung zum größten Teil unbearbeitet. Zu den Briefpartnern zählten Vertreter der Philosophie wie der Literatur, Theologie und Religionswissenschaft oder der Kunst: u.a. Lou Andreas-Salomé, Leo Baeck, Rudolf Borchardt, Max Brod, Albert Einstein, Theodor Herzl, Hermann Hesse, Else Lasker-Schüler, Franz Rosenzweig, Gershom Scholem und Karl Wolfskehl, um nur einige Namen zu nennen. Nach dem Abschluss der Buber-Werkausgabe wird die Edition der Korrespondenzen neue Erkenntnisse über die von Bubers Denken ausgehenden Impulse bis in die Diskurse der Gegenwart hinein liefern.
Der überwiegende Teil der rund 40.000 Briefe liegt im Jerusalemer Nachlass von Martin Buber in der National Library of Israel (NLI). Die digitale Edition ist zugleich ein Baustein in der internationalen Forschung zur deutsch-jüdischen Geistes-, Kultur- und Intellektuellengeschichte, der programmatisch für eine Internationalisierung in den Digitalen Geisteswissenschaften in diesem Forschungsfeld steht und auf eine intensive Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern vor allem in Israel und in den USA zielt. In diesem und anderen Briefnachlässen wird das Erbe einer durch den Nationalsozialismus und die Shoah zerstörten und teilweise ins Exil geretteten deutsch-jüdischen Kultur, Geisteswelt und Beziehungsgeschichte erschlossen und bewahrt. Die im Jerusalemer Nachlass und in anderen Archiven in Europa, Israel und den USA aufbewahrten Briefwechsel werden als historisch-kritische Open Source Edition einschließlich einer digitalen Netzwerkanalyse verfügbar gemacht. Die Gesamterschließung sieht zunächst die Faksimilierung der Briefe und deren Erschließung durch Metadaten und ggf. Briefregesten vor. In einer zweiten Stufe werden ausgewählte Quellen transkribiert und mit einem historisch-kritischen Kommentar versehen.
Das Projekt ist auf eine Gesamtdauer von 24 Jahren ausgerichtet und hat ein Fördervolumen von 383.000 € pro Jahr, mit Arbeitsstellen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Christian Wiese (Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Martin Leiner (Friedrich-Schiller-Universität Jena), in Kooperation mit Prof. Dr. Abigail Gillman (Boston University).
Das Stöbern ‚lohnt‘ immer mal wieder in der ARD-Mediathek…
Das aromatische Harz des boswellia sacra Baumes zählte zu den begehrtesten Handelsgütern der antiken Welt. In Ägypten wurde Weihrauch ebenso verbrannt wie an den Höfen indischer Maharadschas. Von der Blütezeit des Weihrauchhandels künden indes nur noch Ruinenstädte: Häfen wie Samharam und al-Balid verdienten am Seehandel, Oasen wie Wubar wurden als Karawanenstationen reich und mächtig – Stationen an der omanischen Weihrauchstraße, die nun zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen und die Reisebegegnungen des israelischen Ministerpräsidenten in der arabischen Welt, lohnt sich noch einmal ein Blick (zurück) auf die Umstände der sog. Abraham-Accords im Rahmen der US-amerikanisch-israelischen Beziehungen.
Vielleicht öffnen sich die (Flughafen)Grenzen ja am 22. Dezember, aber da wird es für die meisten zu spät sein, noch einen Besuch in Bethlehem zu planen, jedenfalls einen analogen.
Deshalb hier die Einladung Dr. Georg Röwekamp vom DVHL am 15. Dezember zu begleiten und mit einer Einführung in die Mosaiken der Geburtskirche schon mal „vor Ort“ zu sein …
„Beginn ist am Mittwoch dem 15. Dezember um 19:00 Uhr, zu dem Youtube-Livestream gelangen Sie hier…. Zudem wird im Anschluß der Veranstaltung ein Mönch der Dormitio Abtei ‚live‘ vom Vorplatz der Geburtskirche einen Adventssegen erteilen.“
(An diesem Sonntag Gaudete schon ein kleiner Vorgeschmack, das Wort Vorduft kennt die deutsche Sprache ja nicht…)
Bei diesem Kulturdenkmal handelt es sich um die nabatäischen Wüstenstädte im Negev: Haluza, Mamshit, Avdat, Shivta. Früher lag dort das Reich der Nabatäer, Herrscher über die Handelswege, über die das kostbare Gut Weihrauch vom südlichen Arabien in die Metropolen Europas gebracht wurde.
Dar al-Kalima University cordially invites you to attend our 23rd International Conference entitled „Art and Citizenship“ Conference on Wednesday and Thursday, December 15th and 16th, 2021 from 10:00AM to 19:30PM via this zoom link; where you can choose between Arabic and English languages.
Simultaneously with the Conference – held in Bethlehem – and as part of the Conference, three sessions shall be held in Lebanon, Gaza, and Amman, according to the following schedule: 15.12.2021 In Amman in cooperation with the Royal Institute of Religious Studies 16.12.2021 In Gaza, at the headquarters of Dar Al-Kalima University. 16.12.2021 In Beirut: in cooperation with the Dar Al-Kalima Association for Arts and Culture.
Please note that all the times are based on Jerusalem time (GMT+2).
To Check the Program, please click the link below: