Gemeinsames Statement zur Lage im Nahen Osten

Erklärung der Außenministerinnen und -minister Deutschlands, Frankreichs, Italiens, des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten

[Angesichts der Lage kann einen die Frage überkommen, ob es sich dabei um das Pfeiffen im Wald handelt …, wenn den Worten keine Taten folgen …]

Wir, die Außenministerinnen und -minister Deutschlands, Frankreichs, Italiens, des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten, sind zutiefst beunruhigt über die Ankündigung der israelischen Regierung, annähernd 10.000 Siedlungseinheiten zu genehmigen, sowie einen Prozess zur Normalisierung von neun Außenposten einzuleiten, die bislang nach israelischem Recht als illegal galten.

Wir lehnen diese einseitigen Maßnahmen entschieden ab, die lediglich dazu geeignet sind, die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern zu verschärfen und die Bemühungen um die Aushandlung einer Zweistaatenlösung zu untergraben.
Wir setzen uns weiterhin für einen umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden im Nahen Osten ein, der das Ergebnis unmittelbarer Verhandlungen zwischen den beiden Parteien sein muss. Israelis und Palästinenser verdienen es, in Frieden zu leben und gleichermaßen in den Genuss von Freiheit, Sicherheit und Wohlstand zu kommen.

Wir bekräftigen unser Eintreten dafür, Israelis und Palästinensern dabei zu helfen, die Vision eines vollständig in den Nahen Osten integrierten Staates Israel zu verwirklichen, der Seite an Seite mit einem souveränen, lebensfähigen Staat Palästina zusammenlebt. Wir werden die Entwicklungen vor Ort, die Auswirkungen auf die Realisierbarkeit der Zweitstaatenlösung und die Stabilität in der Region insgesamt haben, weiterhin aufmerksam verfolgen.

14. Februar 2023

A new plan to solve the Israeli-Palestinian Conflict

Veranstaltung des Deutschen Orient-Instituts (DOI) in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)

Informationen zur Veranstaltung „A new plan to solve the Israeli-Palestinian Conflict: The Holy Land Confederation“

Link – auch zur Online-Anmeldung | 8. Februar 2023 – 18.00-20.00 CET

* Holy Land Confederation

The Israeli-Palestinian Conflict has been overshadowed by other, global crises in the past years. Prospects to finding a solution appear to diminish. The recent formation of a new Israeli government – following the fifth parliamentary election since 2019 – and a weakening legitimacy of the Palestinian Authority do not, unfortunately, point to an imanent negotiated and accepted solution.

On 8th February 2023 we are hosting the initiators of the Holy Land Confederation. In their initiative, they offer a new contribution to thinking about how to untangle the conflict. We look forward to hearing first hand from the initiators and discuss their ideas on the panel and with the audience.

Presentation of the Initiative

Dr. Yossi Beilin
Former Israeli Minister and Knesset Member

Dr. Hiba I. Husseini
Chair of the Legal Committee to Final Status Negotiations between Palestinians and Israelis

Discussion and Comments

Huda Abuarqoub
Regional Director of the Alliance for Middle East Peace (ALLMEP)

Shlomo Brom
Senior Researcher at the Institute for National Security Studies (INSS)

Welcome Address and Moderation

Dr. Andreas Reinicke
Director of the German Orient-Institute

Business as un-usual

Antiquiätenrückgabe an die Palästinensische Autorität

Photo: US Office of Palestinian Affairs

Eine in den USA sichergestellte assyrische Antiquität aus dem Besitz eines Sammlers wurde an die PA restituiert … ein kleine Nachricht nur, aber was müßte da noch alles folgen … – jedenfalls solange es die PA noch gibt.

Hier der Bericht in der Times of Israel.

Black Hebrew Israelites

Einen ausführlichen und lesenswerten Essay von Natalie Meinert zur dieser „Bewegung“, die „durch Prominente wie Kanye West mediale Aufmerksamkeit“ erhält, findet sich auf den Portal „Die Eule [„Nachrichten und Meinungen zu Kirche, Politik und Kultur“]. „Schnell werden warnende Antisemitismus-Rufe laut. Doch ganz so einfach ist es nicht“, heißt es im Einleitungstext.

Bild aus dem Beitrag: Montage (Kanye West: Cosmopolitan UK, Wikimedia Commons, CC BY 3.0; Demonstration der Israelite Church of God in Jesus Christ, Werbematerial)

Die Welt von Washington aus gesehen

Zwischen Diplomatie und Realität klafft ja öfter eine Lücke, manchmal scheint das aber auch ein tiefer Graben zu sein…

Ein Beitrag in der Times of Israel

Ein Blick über den Teich

Fragen, die sich auch in Deutschland stellen (werden) …

Webinar Kurtzer Peace Now America

Americans for Peace Now

Filmbeitrag auf Instagram mit diesem Einführungstext:

„This is powerful and painful. But hard truths need to be spoken.“

Food truck – halal und kosher

Kleine und große Geschichten von jenseits des Teiches

Food Truck Durham
Yalla food truck at Duke University in Durham, North Carolina. RNS photo by Yonat Shimron

„We want to push Jewish and Muslim students to get together,” said Rabbi Nossen Fellig, a Chabad leader on campus who came up with the food truck concept alongside a Muslim colleague, Abdullah Antepli, a professor of the practice of interfaith relations. – On campuses nationwide, tensions around Israeli-Palestinian conflict are boiling over.“

U.S./Middle East Project

Statement von Daniel Levy, Presidemt von USMEP vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 25. August 2022:

„I would like to thank the Council and the Chinese presidency in particular for allowing me to share some thoughts with you today. The events of earlier this month covered in detail by Special Envoy Wennesland are as concerning as they are predictable. To be very clear, Israelis deserve security; Palestinians deserve security…. „

Hier zum Zuschauen auf Youtube – und darunter das Dokument der Rede zum herunterladen:

#StandWithThe6

Protect human rights defenders – Eine Aktion unterstützt auch von den Combatants for Peace