Auf ein gutes 5783 – Es werde ein Jahr voller Süße, voller Gesundheit und voller Frieden, der von Gerechtigkeit getragen sei …

Statement von Daniel Levy, Presidemt von USMEP vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 25. August 2022:
„I would like to thank the Council and the Chinese presidency in particular for allowing me to share some thoughts with you today. The events of earlier this month covered in detail by Special Envoy Wennesland are as concerning as they are predictable. To be very clear, Israelis deserve security; Palestinians deserve security…. „
Hier zum Zuschauen auf Youtube – und darunter das Dokument der Rede zum herunterladen:
Wieder dreht sich die Spirale der Gewalt weiter: Krieg in Zeiten von Wahlen …

Statement by the Humanitarian Coordinator in the occupied Palestinian territory, Lynn Hastings, on the escalation of violence in Gaza and Israel
6. August 2022
I am gravely concerned by the ongoing and serious escalation of violence in and around Gaza between Palestinian militants and Israel which so far has claimed the lives of 13 Palestinians by Israeli airstrikes, including a 5-year-old child and one woman. Reports indicate that more than 100 Palestinians have been injured and 7 Israelis injured. Residential areas in both Gaza and Israel have been hit and houses damaged; 31 families in Gaza have already been left homeless.
The humanitarian situation in Gaza is already dire and can only worsen with this most recent escalation. The hostilities must stop to avoid more deaths and injuries of civilians in Gaza and Israel. The principles of international humanitarian law including those of distinction, precaution and proportionality must be respected by all parties.
Fuel for the Gaza Power Plant is due to run out today; electricity has already been cut. The continued operation of basic service facilities such as hospitals, schools, warehouses, and designated shelters for internally displaced persons is essential and now at risk. Movement and access of humanitarian personnel, for critical medical cases, and for essential goods, including food and fuel into Gaza, must not be impeded so that humanitarian needs can be met.
The Israeli authorities and Palestinian armed groups must immediately allow the United Nations and our humanitarian partners to bring in fuel, food, and medical supplies and to deploy humanitarian personnel in accordance with international principles; this includes specifically ensuring access and safety through key border crossings. We stand ready to work with all sides to ensure humanitarian needs are met.
I reiterate the United Nations Special Coordinator’s appeal on all sides for an immediate de-escalation and halt to the violence, to avoid destructive ramifications, particularly for civilians.
Weltweit begangen vom 15. – 22. September 2022
Während dieser Woche, in die auch der Internationale Gebetstag für den Frieden am 21. September fällt, sind kirchliche Organisationen, Gemeinden und Gläubige zum gemeinsamen Friedenszeugnis aufgerufen, in dem sie an Gottesdiensten, Bildungsveranstaltungen teilnehmen und mit ihrem Handeln Frieden und Gerechtigkeit für Israelis und Palästinenser/innen unterstützen.
Der Ökumenische Rat der Kirchen – ÖRK/WKK (Genf) lädt Mitgliedskirchen, religiöse Gemeinschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen aus der ganzen Welt ein, sich gemeinsam an einer Gebetswoche für einen gerechten Frieden für alle Menschen in Palästina und Israel zu beteiligen. Weltweit sollen Gemeinden und Einzelpersonen, die auf Gerechtigkeit hoffen, sich in dieser Woche zu friedlichen Aktionen zusammenschließen, um ein gemeinsames internationales Zeugnis zu geben.

Noch bis 11. Juli in der arte Mediathek

Blocked European funds to Palestinian Territories to be released
Im Rahmen eines Besuches der Präsidentin der Europäischen Kommission, von der Leyen, wurde bekannt gegeben, daß die Blockade der Unterstüzung für die palästinensische Seite aufgegeben sei (- was mag die Ungarn „überzeugt“ haben?) – Nach einem schändlichen Auftreten der EU dürften jetzt auch die Krebsmedikamente für das Auguste Viktoria Krankenhaus auf dem Ölberg wieder fließen, hoffentlich nicht zu spät ..
Hier ein Bericht dazu aus der Jerusalem Post
FES Veranstaltung – 09. Juni 2022 – 18.00 Uhr – Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin, Konferenzsaal Haus 2
Bassam Aramin und Rami Elchanan im Gespräch / Lesungaus Apeirogon (von Colum McCann): Roland Schäfer
Ein Apeirogon ist eine zweidimensionale, geometrische Form mit einer unendlichen Anzahl von Seiten. Ähnlich facettenreich ist Colum McCanns gleichnamiger „hybrider Roman“, der biografische mit fiktionalen Elementen vereint. Das Werk erzählt die jüngere Geschichte des Nahost-Konflikts mit all seinen Tragödien anhand der Schicksale von Rami Elchanan, einem Israeli, und Bassam Aramin, einem Palästinenser. Bassam und Rami stehen zunächst auf verschiedenen Seiten, was sie jedoch zusammenbringt und ihre Freundschaft begründet, ist der geteilte Schmerz über den Verlust einer Tochter. Ramis Tochter wurde bei einem Selbstmordattentat getötet, während Bassams Tochter von der israelischen Armee getötet wurde. Apeirogon folgt in 1001 Textfragmenten der Geschichte der beiden Väter, ihrem Umgang mit der Trauer und der Arbeit hin zur Versöhnung von Israelis und Palästinensern
Registrieren Sie sich unter folgendem Link. Anmeldeschluß ist der 31.Mai 2022.
Konferenz // Vorträge, Diskussionen, Performances, Screenings
9.–12. Juni 2022 – Auf Deutsch und Englisch – Eintritt frei
Das Programm: hkw.de/hijackingmemory // Akkreditierung: presse@hkw.de
Die viertägige internationale Konferenz beschäftigt sich mit der politischen Vereinnahmung des Shoah-Gedenkens durch die neue Rechte.
Das Gedenken an die Shoa gilt seit vielen Jahren als wichtiges Mittel, um einem Wiedererstarken von exkludierendem Nationalismus und der Verfolgung von Minderheiten vorzubeugen. Die Erinnerung an den Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden wurde so zur Grundlage einer Politik universeller Menschenrechte. Jüngst ist jedoch eine neue Entwicklung zu beobachten: Gedenkphrasen werden von genau jenen Akteur:innen aufgesagt, die antidemokratische, xenophobe und oft antisemitische Politiken verfolgen. Zunächst zeigte sich dieser Prozess am deutlichsten in den USA unter Donald Trump, heute ist Putins Rede von der ‚Entnazifizierung der Ukraine‘ das jüngste Beispiel. Der Prozeß ist aber auch in Ungarn, Polen, Israel, England, Frankreich, Österreich und in Deutschland sichtbar. In welchem Verhältnis stehen die Ritualisierung des Holocaust-Gedenkens und der internationale Aufstieg der radikalen Rechten? Mit welchen unterschiedlichen Strategien versucht diese, das Gedenken zu kapern – und was lässt sich dem entgegensetzen?
Konzipiert von Emily Dische-Becker, Susan Neiman und Stefanie Schüler-Springorum
Mit Beiträgen von: René Aguigah,Tareq Baconi, Omer Bartov, Peter Beinart, Hannah Black, Omri Boehm, Avraham Burg, Daniel Cohn-Bendit, Mykola Borovyk, Joseph Croitoru, David Feldman, Alexander Friedman, Konstanty Gebert, Sander L. Gilman, Lewis R. Gordon, Philip Gorski, Jan Grabowski, Lutz Hachmeister, Daniel Kahn, Volkhard Knigge, Nikolay Koposov, Yeva Lapsker, Hanno Loewy, Eva Menasse, Andrea Pető, Yohanan Petrovsky-Shtern, Diana Pinto, Valentina Pisanty, Ben Ratskoff, Susanne Rohr, Eran Schaerf, Rachel Shabi, Jelena Subotić, Ksenia Svetlova, Hannah Tzuberi, Alexander Verkhovsky, Lothar Zechlin u.v.a.
Eine Veranstaltung von Haus der Kulturen der Welt, Einstein Forum und Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin.
Das politische System in Israel war in den letzten Jahren für einige Überraschungen gut, Parteien blühten auf und verschwanden bei den nächsten Wahlen wieder in der Versenkung, alte Bewegungen kratzten an der Schwelle zur Bedeutungslosigkeit, neue Koalitionen wurden Realität, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schienen – for good and bad... An wirklichen Persönlichkeiten, die dem Land eine Vision geben oder die eine Debatte über Entwicklungen anstossen könnten, herrscht durchaus Mangel, während zugleich einige ehemalige Politiker im Gefängnis sitzen oder saßen.
Fathom, eine Onlineplattform („For a deeper understanding of Israel and the region“, so die Selbstbeschreibung), die auch immer wieder kontroverse Themen anpackt und ungewöhnliche Beiträge und Beiträger:innen einlädt, hat gerade einen ausführlichen – und jedenfalls lesenswerten – Beitrag zu Ayman Odeh, Mitglied der Knesset, und Vorsitzender der „Gemeinsamen Liste“, gebracht.