Noch bis 11. Juli in der arte Mediathek

Noch bis 11. Juli in der arte Mediathek

Blocked European funds to Palestinian Territories to be released
Im Rahmen eines Besuches der Präsidentin der Europäischen Kommission, von der Leyen, wurde bekannt gegeben, daß die Blockade der Unterstüzung für die palästinensische Seite aufgegeben sei (- was mag die Ungarn „überzeugt“ haben?) – Nach einem schändlichen Auftreten der EU dürften jetzt auch die Krebsmedikamente für das Auguste Viktoria Krankenhaus auf dem Ölberg wieder fließen, hoffentlich nicht zu spät ..
Hier ein Bericht dazu aus der Jerusalem Post
FES Veranstaltung – 09. Juni 2022 – 18.00 Uhr – Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin, Konferenzsaal Haus 2
Bassam Aramin und Rami Elchanan im Gespräch / Lesungaus Apeirogon (von Colum McCann): Roland Schäfer
Ein Apeirogon ist eine zweidimensionale, geometrische Form mit einer unendlichen Anzahl von Seiten. Ähnlich facettenreich ist Colum McCanns gleichnamiger „hybrider Roman“, der biografische mit fiktionalen Elementen vereint. Das Werk erzählt die jüngere Geschichte des Nahost-Konflikts mit all seinen Tragödien anhand der Schicksale von Rami Elchanan, einem Israeli, und Bassam Aramin, einem Palästinenser. Bassam und Rami stehen zunächst auf verschiedenen Seiten, was sie jedoch zusammenbringt und ihre Freundschaft begründet, ist der geteilte Schmerz über den Verlust einer Tochter. Ramis Tochter wurde bei einem Selbstmordattentat getötet, während Bassams Tochter von der israelischen Armee getötet wurde. Apeirogon folgt in 1001 Textfragmenten der Geschichte der beiden Väter, ihrem Umgang mit der Trauer und der Arbeit hin zur Versöhnung von Israelis und Palästinensern
Registrieren Sie sich unter folgendem Link. Anmeldeschluß ist der 31.Mai 2022.
Konferenz // Vorträge, Diskussionen, Performances, Screenings
9.–12. Juni 2022 – Auf Deutsch und Englisch – Eintritt frei
Das Programm: hkw.de/hijackingmemory // Akkreditierung: presse@hkw.de
Die viertägige internationale Konferenz beschäftigt sich mit der politischen Vereinnahmung des Shoah-Gedenkens durch die neue Rechte.
Das Gedenken an die Shoa gilt seit vielen Jahren als wichtiges Mittel, um einem Wiedererstarken von exkludierendem Nationalismus und der Verfolgung von Minderheiten vorzubeugen. Die Erinnerung an den Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden wurde so zur Grundlage einer Politik universeller Menschenrechte. Jüngst ist jedoch eine neue Entwicklung zu beobachten: Gedenkphrasen werden von genau jenen Akteur:innen aufgesagt, die antidemokratische, xenophobe und oft antisemitische Politiken verfolgen. Zunächst zeigte sich dieser Prozess am deutlichsten in den USA unter Donald Trump, heute ist Putins Rede von der ‚Entnazifizierung der Ukraine‘ das jüngste Beispiel. Der Prozeß ist aber auch in Ungarn, Polen, Israel, England, Frankreich, Österreich und in Deutschland sichtbar. In welchem Verhältnis stehen die Ritualisierung des Holocaust-Gedenkens und der internationale Aufstieg der radikalen Rechten? Mit welchen unterschiedlichen Strategien versucht diese, das Gedenken zu kapern – und was lässt sich dem entgegensetzen?
Konzipiert von Emily Dische-Becker, Susan Neiman und Stefanie Schüler-Springorum
Mit Beiträgen von: René Aguigah,Tareq Baconi, Omer Bartov, Peter Beinart, Hannah Black, Omri Boehm, Avraham Burg, Daniel Cohn-Bendit, Mykola Borovyk, Joseph Croitoru, David Feldman, Alexander Friedman, Konstanty Gebert, Sander L. Gilman, Lewis R. Gordon, Philip Gorski, Jan Grabowski, Lutz Hachmeister, Daniel Kahn, Volkhard Knigge, Nikolay Koposov, Yeva Lapsker, Hanno Loewy, Eva Menasse, Andrea Pető, Yohanan Petrovsky-Shtern, Diana Pinto, Valentina Pisanty, Ben Ratskoff, Susanne Rohr, Eran Schaerf, Rachel Shabi, Jelena Subotić, Ksenia Svetlova, Hannah Tzuberi, Alexander Verkhovsky, Lothar Zechlin u.v.a.
Eine Veranstaltung von Haus der Kulturen der Welt, Einstein Forum und Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin.
Das politische System in Israel war in den letzten Jahren für einige Überraschungen gut, Parteien blühten auf und verschwanden bei den nächsten Wahlen wieder in der Versenkung, alte Bewegungen kratzten an der Schwelle zur Bedeutungslosigkeit, neue Koalitionen wurden Realität, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schienen – for good and bad... An wirklichen Persönlichkeiten, die dem Land eine Vision geben oder die eine Debatte über Entwicklungen anstossen könnten, herrscht durchaus Mangel, während zugleich einige ehemalige Politiker im Gefängnis sitzen oder saßen.
Fathom, eine Onlineplattform („For a deeper understanding of Israel and the region“, so die Selbstbeschreibung), die auch immer wieder kontroverse Themen anpackt und ungewöhnliche Beiträge und Beiträger:innen einlädt, hat gerade einen ausführlichen – und jedenfalls lesenswerten – Beitrag zu Ayman Odeh, Mitglied der Knesset, und Vorsitzender der „Gemeinsamen Liste“, gebracht.
Cathrin Schaer schreibt auf der Website bei der Deutschen Welle über die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine in der arabischen Welt
„Die meisten Regime im Nahen Osten und Nordafrika zeigen sich hinsichtlich der russischen Invasion in der Ukraine eher unentschlossen. Viele Bürger werfen dem Westen Heuchelei und doppelte Standards vor.“
König Abdullah II. bekräftigt Verantwortung des Königshauses für den Schutz der christlichen und muslimischen heiligen Stätten in Jerusalem
Das jordanische Königshaus werden künftig mit noch größerem Nachdruck und Entschlossenheit ihre historische Verantwortung für den Schutz und die Bewahrung der christlichen und islamischen Heiligen Stätten in Jerusalem wahrnehmen, damit Christ:innen und Muslim:innen an diesen Orten weiterhin ihre Riten und Liturgien frei ausüben können, ohne durch einseitige Maßnahmen und ‚Politik der Tatsachen‘ eingeschüchtert und behindert zu werden, die die Regeln verletzen und das Zusammenleben der Glaubensgemeinschaften in der Heiligen Stadt untergraben.
König Abdallah II. selbst bekräftigte die historische Verantwortung für den Schutz, den das jordanische Königshaus für die muslimischen und christlichen Heiligen Stätten in Jerusalem ausübt. Er tat dies am Montagabend, den 25. April, während des offiziellen Fastenbrechens im Al-Husseiniya-Königspalast in Amman, an einem der letzten Tage des muslimischen heiligen Monats Ramadan, an dem hochrangige Vertreter der christlichen und islamischen Gemeinden aus Jerusalem teilnahmen.
An dem Bankett nahmen unter anderem der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III., Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, und Scheich Muhammad Hussein, Großmufti von Jerusalem, sowie der jordanische Kronprinz Al Hussein bin Abdullah. teil.
In den letzten Wochen waren die Spannungen und Zusammenstöße rund um die christlichen und muslimischen Heiligen Stätten in der Altstadt von Jerusalem erneut eskaliert. In der vergangenen Woche kam es dabei zu Zusammenstößen zwischen palästinensischen Muslimen und israelischen Polizeikräften auf dem Tempelberg/Haram ash-Sharef in Jerusalem, während das Griechisch-orthodoxe Patriarchat von Jerusalem die von Israel verhängten Beschränkungen bedauerte, die die Zahl der Gläubigen in und um die Auferstehungskirche am 23. April, dem Karsamstag, dem Tag, an dem die traditionelle Zeremonie des Heiligen Feuers zu Beginn der Osternacht stattfindet, und am 24. April, für die Kirchen, die dem julianischen Kalender folgen, begrenzen.
Wie jordanische Medien berichten, soll König Abdallah während des Abendessens am Montagabend bestätigt haben, daß Jordanien sich mit anderen arabischen politischen Führern abstimme, um gegen alle Verstöße vorzugehen, die das Zusammenleben der verschiedenen Glaubensgemeinschaften in der Heiligen Stadt gefährden. Dieses empfindliche Gleichgewicht wurde in diesem Jahr umso deutlicher, als der islamische heilige Monat Ramadan und das christliche Osterfest und jüdische Passahfest im selben Zeitraum stattfanden. Während des offiziellen Fastenbrechens – so jordanische Medien weiter – habe der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, erklärt, daß die Verbundenheit des Königs und des Königshauses mit Jerusalem international anerkannt und geschätzt wird. Dabei habe er betont, daß die Stimme des Königs ein wichtiger Bezugspunkt angesichts der periodisch wieder aufflammenden Spannungen um die Heiligen Stätten Jerusalems sei.
Unterdessen stimmte am Montag, den 25. April, das jordanische Parlament für eine Verschärfung des Strafmaßes für Straftaten, die gegen religiöse Überzeugungen oder Gefühle verstoßen. Die Mindeststrafe für diese Straftaten beträgt nun vier Monate Haft (bisher drei Monate) und eine Geldstrafe von bis zu 500 jordanischen Dinar (bisher höchstens 20 Dinar).
(Vgl. Nachricht auf Fides)
Der Krieg in der Ukraine beeinflußt mehr denn je auch die innere Dynamik in Nahost. Regionale Allianzen werden aufgefrischt und strategisch abgeklärt. Dazu zählt das in der Vergangenheit bereits wechselvolle Verhältnis zwischen Israel und der Türkei.
Am 9. und 10. März 2022 stand der Besuch des israelischen Präsidenten Isaac Herzog in der Türkei auf dem Plan. Der Besuch sollte ein weiterer Schritt zur „Normalisierung der Beziehungen zwischen der Türkei und seinen früheren Konkurrenten“ sein.
Neue Internetpräsenz: „We choose abundant life“ (Dt 19,30)
Zu den Mitgliedern gehören u.a. Rev. George KOPTI, Ordained priest in the Diocese of Jerusalem of the Arab Episcopal/Anglican Church in the Middle East und aus Palästina Rev. Prof. Dr. Mitri RAHEB, Founder and President of Dar al-Kalima University in Bethlehem, Member of the Palestinian National Council and the Palestinian Central Council.

Aus dem heutigen Mailing von standing together – was sonst bleibt: Zusammen stehen!

Mailing address is: info@standing-together.org
While this past year has proved just how vital our movement is, it also showed us how critical the support of people like you is. As a grassroots movement, nearly half of our funding comes from membership fees and private donations. Standing Together was a pillar of hope through some of the darkest moments we’ve experienced as a society for decades. And you have been our pillar of support. So, before the year ends, I wanted to thank you, and ask for your support. Will you help us build hope as we enter 2022 by contributing to our end-of-year fundraiser?
In May, a dramatic escalation of violence engulfed Israel-Palestine. Triggered by the government and settlers’ attempts to displace Palestinians in Sheikh Jarrah, the resulting flare-up between Israel and Hamas sent Israelis running to bomb shelters while their neighbors in Gaza had nowhere to run. But in these darkest of moments, Standing Together mobilized thousands upon thousands of Jews and Palestinians across the streets of Israel to stand against the violence, against the occupation, and for a just peace in which everyone can live free of discrimination and free of fear.
Meanwhile, coronavirus has continued to exacerbate the gaps within society, hitting the most vulnerable populations the hardest. Many of us can barely pay our bills at the end of the month, let alone have any savings left over at the end of the year. We know that things don’t have to be this way, so we launched a campaign to raise the minimum wage to 40 NIS/hour. Slowly but surely, we’re gaining the support of more Members of Knesset and a wide cross-section of the Israeli public.
All the while, our government continues to ignore the potentially catastrophic consequences of the climate crisis — some of which are already with us. Instead of divesting from the fossil fuel companies responsible for the vast majority of global warming and pollution, the government continues to pretend that this is a crisis we can deal with later. The climate crisis demands immediate action, so we’re leading the call for our government to adopt a Green New Deal that would fundamentally restructure our economy so that it serves the people and not just profit.
Our ability to mobilize during polarizing times is exactly because we organize, all-year-round, around our shared interests, building a political home where we can all imagine a society where every one of us is equal and free.
We know that we can live in a society that is good for all of us. An equal and just society that treats every person with dignity, and has a place for everyone. A society that chooses a life of peace, justice, and independence for Israelis and Palestinians, Jews and Arabs. A society in which we can all enjoy real security: with adequate housing, quality education, good healthcare, a decent salary, and the ability to age with dignity.
To see out the year, Standing Together is launching a crowdfunding campaign that will enable us to continue and expand our work into 2022. As grassroots, democratic movement, it is vital that 50% of our annual budget comes from membership fees and private donations — and this is where you come in.
This fundraiser is an opportunity for you to have a real impact on our work in 2022, and to be our partner in bringing about the radical change to Israeli society that we seek. So, will you help us build hope?
Help Us Build Hope – With gratitude and solidarity,
Sally Abed סאלי עבד سالي عبد National Leader – Resource Development Coordinator Standing Together