Frieden ist mehr als ein Immobiliengeschäft

Ein spannendes Gespräch über Frieden und Religion, über Veränderung und Begegnung, über „aushalten“ und „durchhalten“ – Konflikttransformation geht nicht nur mit denen, die schon überzeugt sind. Israel und Palästina / Palästina und Israel braucht einen neuen Anfang, der all die mitnimmt, für die das Stück Land zwischen Mittelmeer und Jordan „Heiliges Land“ ist. Ofer Zalzberg vom Herbert C. Kelman Institute führt in das Gespräch ein…

Aufgaben und Herausforderungen an eine moderne Religionspädagogik

Religion im öffentlichen Raum – Online Ringvorlesung der Heidelberger Hoschschule für Jüdische Studien

Online über Zoom: Webinar-ID: 843 1354 6444 | Kenncode: 296470
Donnerstags um 18.00 Uhr c.t. – Mehr Informationen unter: http://www.hfjs.eu

Schulischer Religionsunterricht, gleich welcher Konfession oder Religion, findet stets an der Schnittstelle von religiöser Gemeinschaft und säkularer Gesellschaft statt und ist daher vielen Erwartungen und Vorbehalten ausgesetzt. Deshalb ist die Religionspädagogik als wissenschaftliche Disziplin innerhalb theologischer Reflexionen die Disziplin, die Religion nach innen konkretisiert, indem sie sie im Leben des Einzelnen verortet, und nach außen gesellschaftlich reflektiert, indem sie religiöse Rationalisierungsangebote für eine moderne Gesellschaft formuliert.

Die Ringvorlesung greift dieses Themenspektrum auf und entwickelt Denkansätze für die heutigen Herausforderungen, die an die Religion in einer modern-säkularen Gesellschaft gestellt werden

Göttliches Essen und Trinken – Wozu Speisegebote?

KOSCHER TO GO - Perspektiven auf
                                religiöse Speisevorschriften

Im Livestream: 22. April 2021 – 19.00 Uhr – Jüdisches Museum Berlin

Im Judentum wird Essen als eine Gottesgabe angesehen, daher soll ein religiöser Jude vor der Mahlzeit eine Danksagung, einen Segen, aussprechen. Nicht alle Lebensmittel sind jedoch nach jüdischer Auffassung zum Verzehr bestimmt. Bestimmte Tiere und Pflanzen sind verboten, es gibt Regelungen für Fasten- und Festzeiten und für die Vermischung von Speisen.

Nicht nur im Judentum gibt es jedoch solche Vorschriften, sie sind allgegenwärtig. Welche theologischen und anderen Erklärungen gibt es für die Existenz der Speisevorschriften im Judentum und in anderen Religionen? Und ist koscheres Essen tatsächlich gesünder als Essen, das nicht koscher ist?

In der dialogischen Vortragsreihe werden die jüdischen Speisegebote mit Speisevorschriften anderer Weltreligionen (Christentum, Hinduismus, Islam) in Beziehung gesetzt und mit Forschungsansätzen aus der Anthropologie, Ethnologie und der Ernährungssoziologie gedeutet. Zu jeder Sitzung sind ein*e Judaist*in sowie ein*e Wissenschaftler*in einer anderen Disziplin eingeladen, die das Thema aus ihrer jeweiligen Perspektive beleuchten.

Es diskutieren Kikuko Kashiwagi-Wetzel und David Kraemer

Diese Veranstaltung findet als Livestream auf dem YouTube-Kanal des Jüdischen Museums Berlin statt. Fragen können Sie während der Veranstaltung über Pfeil Slido stellen, Code #061904.