On this day is crucified on the cross He who suspended the earth upon waters
Auch wenn die Nachrichten so schlimm sind … ab Min 3:20 gibt es eine wunderschönen, gesungenen Hymnus zur Kreuzerhöhung, aufgenommen in diesem Jahr 2022 in der Kirche Unserer Lieben Frau in Haifa, der ehemaligen Bischofskirche der melkitischen Kirche, heute das Haus Gnade.
Während das Evangelium (nach Lukas) in Latein gesungen wird (ab min 18), die Sänger in festliches Rot gewandet, sind die orthodoxen Geschwister mit ihren Gesängen (etwa min 26:50 u.ö.) noch in der Fastenzeit, wieder andere halten gerade Einzug in die Kirche, zu hören am Aufstoßen (min 21:45) der Stäbe der (osmanischen) Ehrengarde … – Vorgriff auf das Paradies.
Vortrag von Florian Zemmin (Freie Universität Berlin)
Many Arab sociologists have been criticising the rather weak establishment of sociology in their countries. This concerns structural issues, especially political constraints for research and the underfunding of universities, but also theoretical issues, not least the Eurocentric formation and workings of sociology. Both structural and theoretical issues are especially pronounced when it comes to sociology of religion: to position religion as an object of sociological study faces political constraints and societal scepticism, also due to its representing a secular, supposedly particularly European perspective on religion. That being said, sociological approaches to religion in Arabic do have a longer history and feature more widely than is often assumed. This talk will provide glimpses into the history and presence of these approaches and their characteristics, addressing both structural and theoretical questions. One larger set of current debates that this talk will speak to are attempts at “decolonizing sociology” or establishing a “post-colonial sociology”. Such attempts often remain on a theoretical level and, ironically, hardly consider research in languages other than English. In turn, this talk engages sociologies of religion in Arabic also in order to arrive at more nuanced answers to the question of which aspects of sociology are more widely shared and which are specific to certain societies and academic contexts.
In seinem jüngst veröffentlichten Werk, „Ultraorthodox – Mein Weg“ erzählt Akiva Weingarten, wie er in der Satmarer-Gemeinschaft ultraorthodoxer Juden aufwuchs. Kritisch blickt er darin auf Regeln und Gesetze, die zunehmend zum Zwang für ihn wurden.
***
Ausstieg aus der Orthodoxie und dafür nach Dresden?
Wer würde diese beiden Fakten verbinden. Und doch hat hier ein junger US-amerikanischer Rabbiner eine Herberge geschaffen und hilft jungen Menschen, die aus der Orthodoxie „aussteigen“ wollen.
„Das Leben in ultraorthodoxen Gemeinden ist hermetisch und streng geregelt. Viele junge Jüdinnen und Juden wollen aussteigen. Wie schaffen sie den Weg in die Freiheit?“
Eine interessante Reportage über orthodoxes Leben in Israel und Versuche der jungen Generation, technologische Entwicklungen in den Alltag aufzunehmen, ist auch in einer Arte-Reportage thematisiert worden:
Israel: Junge Orthodoxe werden weltlich.
In Israel lebten die Gemeinden der orthodoxen Juden lange selbstbestimmt fern von der Gesellschaft. Hartnäckig lehnten sie die Moderne ab, sie beschränkten ihren Beziehungen zu den Weltlichen auf ein striktes Minimum, die Männer widmeten den größten Teil ihrer Zeit dem Studium der Tora.
Doch in dieser verschlossenen und wenig bekannten Welt ändern sich die Dinge allmählich. Getrieben von wirtschaftlicher Notwendigkeit und dem Drang nach einer neuen Offenheit sucht die neue Generation den Ausgang, raus in die Welt: Sie wenden sich Computern zu, der Mode, dem weltlichen Gesang, sogar das Tabu der Wehrpflicht brechen junge Orthodoxe, zum Erstaunen und Erschrecken ihrer Väter (und Mütter).
Für den Staat Israel ist ihre Integration eine Herausforderung und eine Chance, denn der Kinderreichtum der orthodoxen Familien hat ihren demographischen Einfluss in Israel beständig vermehrt. Die Alten aber sträuben sich gegen die neue Offenheit der Jungen, viele lehnen jede Veränderung der Mentalitäten ab. Die jungen Orthodoxen müssen also kämpfen für ihre neuen Regeln.
Ausstieg aus der Orthodoxie und dafür nach Dresden?
Wer würde diese beiden Fakten verbinden. Und doch hat hier ein junger US-amerikanischer Rabbiner eine Herberge geschaffen und hilft jungen Menschen, die aus der Orthodoxie „aussteigen“ wollen.
„Das Leben in ultraorthodoxen Gemeinden ist hermetisch und streng geregelt. Viele junge Jüdinnen und Juden wollen aussteigen. Wie schaffen sie den Weg in die Freiheit?“
Eine interessante Reportage über orthodoxes Leben in Israel und Versuche der jungen Generation, technologische Entwicklungen in den Alltag aufzunehmen, ist auch in einer Arte-Reportage thematisiert worden:
Israel: Junge Orthodoxe werden weltlich.
In Israel lebten die Gemeinden der orthodoxen Juden lange selbstbestimmt fern von der Gesellschaft. Hartnäckig lehnten sie die Moderne ab, sie beschränkten ihren Beziehungen zu den Weltlichen auf ein striktes Minimum, die Männer widmeten den größten Teil ihrer Zeit dem Studium der Tora.
Doch in dieser verschlossenen und wenig bekannten Welt ändern sich die Dinge allmählich. Getrieben von wirtschaftlicher Notwendigkeit und dem Drang nach einer neuen Offenheit sucht die neue Generation den Ausgang, raus in die Welt: Sie wenden sich Computern zu, der Mode, dem weltlichen Gesang, sogar das Tabu der Wehrpflicht brechen junge Orthodoxe, zum Erstaunen und Erschrecken ihrer Väter (und Mütter).
Für den Staat Israel ist ihre Integration eine Herausforderung und eine Chance, denn der Kinderreichtum der orthodoxen Familien hat ihren demographischen Einfluss in Israel beständig vermehrt. Die Alten aber sträuben sich gegen die neue Offenheit der Jungen, viele lehnen jede Veränderung der Mentalitäten ab. Die jungen Orthodoxen müssen also kämpfen für ihre neuen Regeln.
Jerusalemer Auferstehungskirche: Renovierung in der ‚Grabeskirche‘ geht weiter
Fünf Jahre nach Abschluß der Arbeiten an der Grabkapelle geht die Restaurierung in ihre nächste Phase. In den kommenden Jahren soll der Fußboden samt Infrastruktur wiederhergestellt werden.
Hier ein Bericht auf Radio Vatikan und ein Bericht von Areej Hazboun und Joseph Krauss auf Crux: Christians find unity in restoring holiest Jerusalem church
Am 22. März 2022 ist die Rabbiner Tovia Ben Chorin in St. Gallen (Schweiz) gestorben, er wird am Sonntag, 27. März 2002 (15.00 MEZ) in Jerusalem begraben, die Beerdigung kann live verfolgt werden:
– r.i.p.
Hier der Nachruf auf der Seite des Beliner House of One, das er mit viel Engagement unterstützt hat..
The Israeli Black Panthers Haggadah was first written in 1971, at the beginning of their movement. It was written in a dark tin shack in Jerusalem on a stolen typewriter. In the introduction to this 50th Anniversary Edition, Reuven Abergel, one of the founders of the movement, writes that the Haggadah talks „about the pain, discrimination, and oppression that we were subjected to as part of Israel’s policy of separation between Jews from Muslim countries and Jews from Eastern Europe.“
A year later, a fire destroyed most of the Israeli Black Panthers‘ archives, including the Haggadah. It was thought lost for some 40 years until a rabbi who collected Haggadot reached out to Abergel with a copy.
In 2019, a second edition of the Haggadah was published in Hebrew as a pamphlet, an effort initiated through The Civil Archive of Social Struggles in Israel, led by Sapir Sluzker-Amran. After that, groups came together with the purpose of making the Israeli Black Panthers struggle and the Haggadah story accessible in both Hebrew and English as a way of promoting dialogue about the potential of Mizrahi struggle in Israel/Palestine.
Translator Itamar Haritan worked closely with Abergel to translate the Haggadah into English starting in 2017 and has updated parts of it since then with his help. The Israeli Black Panthers Haggadah will be a completely bilingual (Hebrew-English) book and in addition to the new translation from Haritan and introduction from Abergel, there will be other essays that reflect on the Israeli Black Panthers and the Haggadah text. It will also include powerful archival images of the Panthers and their activism.
On this site, we have also provided a free preview of a section of the Haggadah that you can use at your Seder table. Click here to download it.
We are so proud to present this new book project.
In solidarity,
Reuven Abergel and Marcelle Edery | Sapir Sluzker-Amran (Production and Consulting)
Libby Lenkinski (New Israel Fund) | Ari Bloomekatz (Jewish Currents Press)
Video Credits
Producer: Barak Heymann, Director and Editor: Alon Levi, Director of Photography: Yaniv Linton, Script: Amir Pavlovitch – Participants: Reuven Abergel, Sapir Slutzker-Amran, Shirly Karvani, Neta Hamami-Tabib, Avner Gvaryahu, Avi Yalou, Adi Tufik, Yossi Tsabari, Michel (Micado) Warshavsky, Fania Ben Sasson, Yonah Ben Sasson, Itamar Bellaiche, Elinor Arazi, Ram Spinoza (RamZi), Leah Zohar, Menashe Halif, Yossi Cohen, Libby Lenkinski
Gesprächsreihe mit dem Deutschen Theater: 20. Januar, 19:00 Uhr – Deutsches Theater, Schumannstraße 13a 10117 Berlin
Moderne Städte sind religiös vielfältig. Tempel, Gebetshäuser, Kirchen, Moscheen und andere Orte des Glaubens stehen nebeneinander. Wann tritt eine Religion in Erscheinung? Wessen Religion bleibt unsichtbar? Wann bekommen die Götter ein Haus? Welche Rolle spielt das koloniale Erbe der Städte?
Hansjörg Dilger ist Professor für Sozial- und Kulturanthropologie an der Freien Universität Berlin und er leitet ein Forschungsprojekt zum Thema „religiöse Vielfalt“ im Sonderforschungsbereich „Affektive Societies“ an der Freien Universität Berlin. Im Gespräch mit Cilja Harders erkundet er das spannungsreiche Wechselspiel von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit in Weltstädten wie Berlin oder Tanzania.
Cilja Harders ist Professorin und Leiterin der Arbeitsstelle für Politik im Maghreb, Mashreq und Golf am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich „Affective Societies“ statt und wird gefördert von der DFG – Deutsche Forschungsgemeinschaft.