Am Abend des 18. November

Demonstrationen und Debatten, Kämpfe und Gewalt gehen weiter, den einen ist ein Waffenstillstamd Verrat, den anderen der einzig gangbare Weg.

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Neben diesen Nachrichten heute einmal ein Hinweis auf ein Ereignis, daß ohne die letzten Wochen wohl so schnell nicht geschehen wäre. Am 21. Oktober bereits beschlossen, wurde die Versöhnung der beiden (griechisch-orthodoxen) Patriarchate am Mittwoch, 15. November 2023 bei / durch den Besuch (Bericht) einer Delegation in Amman vollzogen:

„Patriarch John X of Antioch and All the East, charged with a task Metropolitan Athanasios of Latakia and its Dependencies, and Ephrem, Metropolitan of Aleppo and Alexandretta and their Dependencies of visiting Amman, the capital of the Hashemite Kingdom of Jordan.

Their task was to bring to the Church of Jerusalem a message of fraternal love and the restoration of ecclesiastical communion between the Patriarchate of Antioch and the Patriarchate of Jerusalem. (…) „

(Bericht auch auf Vatican News).

[In einer früheren Fassung war der Besuchstag in Amman irrtümlich mit dem 16.11.23 angegeben].

Am Abend des 16. November

Podcast der US-amerikanischen Sektion von Peace Now über Pläne/Überlegungen/Hoffnungen von Teilen der (messianischen) Siedlerbewegung zur Wiedererrichtung der Siedlungen im Gazastreifen.

#302: Eyal Lurie-Pardes on the Push to Rebuild Jewish Settlements in Gaza

Nov 16, 2023

Ideological settlers are seriously talking about plans to resettle the Gaza Strip,  to re-establish Gush Katif and turn back the clock on the 2005 disengagement, which they perceive as a national trauma. Eyal Lurie Pardes, a visiting fellow at Washington’s Middle East Institute, discusses this matter. 

Eyal’s article on this topic in the Forward:
https://forward.com/opinion/568553/israel-settler-movement-gaza-reoccupy/

Eyal’s article on the Israeli government’s curtailing the freedom of expresion during the Gaza war: https://www.mei.edu/publications/amid-gaza-war-palestinian-citizens-israel-feel-target-witch-hunt

Contact: oir@peacenow.org / https://peacenow.org/donate

Am Abend des 13. November

Was kommt, was muß am Tag danach kommen? Sonja Thomaser erläutert in der Frankfurter Rundschau die Debatten, die z.B. in der israelischen Tageszeitung Haaretz (etwa hier) geführt werden.

Am Abend des 12. November

Auf die Arbeit von Standing together oder der Combatants for Peace haben wir an dieser Stelle schon öfter verwiesen. Gil Shohat ist als Sohn israelischer Eltern in Bonn aufge­wachsen. Er ist Historiker, hat in Berlin promoviert und leitet seit Frühjahr 2023 das Israel-Büro der Rosa Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv.

In der taz schreibt er über die Logik der Solidarität: In Zeiten des Krieges gilt es besonders der Polarisierung entgegenzuwirken. Einige jüdische und palästinensische Ak­ti­vis­t:in­nen in Israel bringen den Mut dazu auf. – Und ein anderes aktuelles Beispiel siehe weiter unten …

Am Abend des 11. November

Während die gewaltsame Auseinandersetzung andauert und ein Ende oder ein Waffenstillstand kaum abzusehen sind, auch wenn es erste (öffentliche) Signale dafür gibt, ist die Debatte über Empathie und Solidarität, über Verständnis(se) und Kontexte wohl gerade erst am Anfang und wird die veröffentlichte Meinung noch lange beschäftigen (müssen).

Hier die lesenswerte Stellungnahme der amerikanischen Philosophin Seylah Benhabib zur Debatte innerhalb der Linken über die „Kontextualisierung“ des Krieges.

Hier zwei kurze Zitate:

„The attacks of October 7, 2023 are not “just one salvo in an ongoing war between an occupying state and the people it occupies, or as an occupied people exercising a right to resist violent and illegal occupation“, [Columbia Faculty Letter: Grave Concerns About the Well-Being of Our Students (google.com) ] They are a turning point not only for the Jewish people in Israel and elsewhere, but also in the history of the Palestinian people.“

„But at the end of the day, a Palestinian state must be established. There must be an exchange of prisoners for hostages. Israel is holding thousands of Palestinians in its prisons; some must be released in accordance with conditions conforming to international law in return for hostages.“

Am Abend des 10. November

Die International Crisis Group wendet sich speziell dem US-amerikanischen-iranischen Verhältnis zu und beleuchtet mögliche Eskaltionsszenarien:

Mitvim, ein aus dem progressiven israelischen Lager stammendes Politikberatungs- und Forschungsinstitut gibt aus der Sicht des Landes kurze Einschätzungen der regionalen Akteure (A Regional Perspective / Egypt / US / Saudi Arabia / Europe / Iran / Jordan / Turkey / ‚Hellenic Alliance‘ / Lebanon – Die Vereinten Nationen sind nicht daruner [sic])

Am Abend des 8. November

Die Ereignisse der letzten Wochen lassen auch hierzulande die Menschen nach Worten suchen, das Geschehene und das Geschehende zu „begreifen“ und einen Blick auf die Konsequenzen und das ‚zu Tuende‘ werfen. Pfr. Andreas Goetze, lange Jahre Landeskirchlicher Pfarrer für das interreligiöse Gespräch in Berlin (EKBO), jetzt tätig im Zentrum Ökumene EKHN/EKKW in Frankfurt/Main, hat das in einem Beitrag für das Portal Die Eule versucht, es gibt eben trotz allem keine einfachen Antworten in der komplexen Gemengelage des ‚Nahen Ostens‘ und unserer Beziehungen dorthin und dorther…

Am Abend des 3. November

Zu den unterschiedlichen Perspektiven heute die Stimme eines palästinensischen Anwalts für eine friedliche Koexistenz aus Anlaß der Massaker der Hamas und des Krieges im Gazastreifen. Das Interview mit Sari Nusseibeh, Philosophie-Professor aus Jerusalem, führte Inge Günther, es ist am 2. November 2023 erschienen in der Frankfurter Rundschau.

Sari Nusseibeh 2012

Photo: Prof. Sari Nusseibeh, 2012 (Leipziger Buchmesse: Quelle: Wikipedia / Creative-Commons-Lizenz)

Am Abend des 31. Oktober

Am Abend des 29. Oktober

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