DJfdV Online Seminar – 27. Januar 2026
Nicht weiter mit uns!
Nie Wieder ist jetzt!
Nie wieder gilt für alle!




„Gaza erzählt: Literatur im Schatten des Genozids“.
BIPoC Referat des AStA FU lädt ein zu einer Literaturveranstaltung
„Gaza erzählt: Literatur im Schatten des Genozids“.
Gemeinsam mit Autor*innen und Literaturwissenschaftler*innen soll folgenden Fragen nachgegangen werden:
– Was schreiben die Autor*innen — oder können sie überhaupt schreiben —, während ihre Wohngegend, ihr Zuhause und ihre Familien bombardiert werden und Hunger bis hin zum Verhungern erleiden?
– Warum schreiben Autro*innen inmitten des Elends? Um zu überleben? Um zu erinnern? Damit die Welt sie hört und auf ihr Leid aufmerksam wird?
– Ist es sinnvoll, diese Texte als Literatur des Genozids zu bezeichnen und einzuordnen?
– Wie beeinflußt die schnelle Übersetzung die Rezeption dieser Literatur? Verliert sie dadurch ihren Kontext — oder gewinnt sie notwendige Sichtbarkeit?
Dienstag, 03. Februar 2026, 16 Uhr
📍 GalileA @galileafuberlin (über Mensa 2 FU Berlin; Otto-von-Simson-Str. 26)


Dialogue Between Israelis & Palestinians
We’re starting from a shared premise: contact alone is not enough. If dialogue is meant to encourage participants to critically examine reality and imagine change, it must be intentionally designed and carefully facilitated. But that raises a central dilemma:
Is dialogue most effective when it happens together or separately?
Both having begun their own journeys as participants in dialogue groups and working their way up to leadership positions, our speakers bring deep, lived experience from the field:
Lana Ikelan, Co-Director of Seeds of Peace Jerusalem (formerly Kids4Peace), engages young people across deep asymmetries of power and narrative.
Dina Gardashkin, former Co-Director of Sadaka-Reut, confronts inequality, education, and political responsibility.
Together with Lana and Dina, questions such as will be explored:
• How does the group setting impact the process participants undergo?
• What kinds of transformation are possible only in mixed groups or only in separate groups?
• What are the risks and limitations of each framework?
Sunday, January 25, 2026 | 8 pm Jerusalem time (19.00 Uhr MEZ)
Link to register:
https://us02web.zoom.us/…/register/ro4qFnh1RhqE7PpV2vdNaA
This conversation is for educators, facilitators, activists, donors, and anyone grappling seriously with what dialogue can — and cannot — do in our current reality.

Der 11. Kalender im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog! Dieser Kalender geht in den Druck zu einem Zeitpunkt, an dem es einen fragilen Waffenstillstand im Gazastreifen gibt, von dem niemand weiß, ob er auch 2026
halten wird. In der Westbank verschärft sich die Lage zugleich weiter und in Israel finden wir eine tiefgespaltene Gesellschaft vor, bei der noch nicht klar ist, ob sich die Kräfte der Dominanz oder der Kooperation durchsetzen werden.
Der Photobegleiter in Kalenderform für das Jahr lädt jeden Monat ein, noch einmal auf die Lage im Gazastreifen zu schauen. Die wenigen Quadratkilometer sind versehrt und zerstört, wie es kaum denkbar schien. Aber es sind nicht nur die zerbombten Häuser, auch die Menschen haben Schaden genommen und der Weg der Heilung wird lang. Die Wunden sind auf beiden Seiten tief und es gilt, sie nicht gegeneinander aufzurechnen, sondern mit Empathie und Zuwendung nach Möglichkeiten zu suchen, wie eine andere Zukunft aussehen kann und was (man:frau:wir) dafür tun können. Eine Möglichkeit gibt es über die jeweiligen Spendenlinks und QR-Codes der Organisationen.

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025
We Feed Gaza is a Catholic grassroots movement distributing food, water, medicine, and life essentials in the Gaza Strip. They have prepared, served, and cooked for over 17,000 families since April, 2024.
gofundme.com/f/wefeedgaza
Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:
Gaza – promise, we will rebuild it – Ein Begleiter durch das Jahr 2026
Kalender 2026

The Association of Palestinian and Jewish Academics (PJA) invites you to the public screening of the documentary Protest under Pressure.

We are very thrilled to announce the screening of “Protest under Pressure”. After a year of dedicated work by student filmmakers, involving interviews, protest coverage, rigorous research, and editing, the film will be screened on January 17th at 6pm at Spore Initiative Berlin.
The screening will be followed by a panel discussion on academic complicity featuring Uli Beisel – Freie Universität Berlin), Hisham Abushamsieh (European Legal Support Center), and Cecilia Fiacco Zeiher (BDS Freie Universität Berlin), moderated by PJA members Michael Barenboim & Dana Abdel Fatah
Entrance is free.https://spore-initiative.org/de/programm-in-berlin/besuchen-und-mitmachen/protest-under-pressure


Fachkonferenz zur deutschen Berichterstattung über Israel, Gaza und die Westbank
Berlin. Wie berichten wir in Deutschland über Israel–Palästina – und unter welchen Bedingungen? Und was bedeutet das für die Menschen, über die wird berichten? Der öffentliche Diskurs ist hoch polarisiert und von einem Klima der Verunsicherung geprägt. In diesem Spannungsfeld geraten zentrale journalistische Prinzipien zunehmend unter Druck: Kontextualisierung, Ausgewogenheit und die Einordnung politischer, historischer und menschenrechtlicher Zusammenhänge.
Bereits lange vor dem 7. Oktober 2023 lässt sich beobachten, daß die Berichterstattung in Deutschland, im Vergleich zur internationalen Medienlandschaft, häufig verengt bleibt. Zugleich stehen Korrespondent:innen unter wachsendem Erwartungs- und Rechtfertigungsdruck. Besonders betroffen sind freie Journalist:innen sowie Kolleginnen mit arabischer, muslimischer oder palästinensischer Biographie, die bei kritischen Einordnungen der Berichterstattung häufig keine institutionelle Rückendeckung erfahren und sich innerhalb des Berufsstands zunehmend marginalisiert fühlen. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das neu gegründete NETZWERK KRITISCHER JOURNALISMUS am 17. Januar 2026 in Berlin eine ganztägige Konferenz zur kritischen Reflexion der deutschen Medienberichterstattung zum Gaza-Krieg und der umliegenden Region. Die Initiative reagiert damit auf ein zunehmend repressives Klima in deutschen Redaktionen. In Panels, Vorträgen und Fishbowl-Formaten widmet sich die Konferenz der Frage, welche journalistischen Standards in der aktuellen Berichterstattung unter Druck geraten, wie der Diskurs in Deutschland strukturiert ist und welche Rolle Medien, politische Rahmungen und die Berlin, 19. Dezember 2026 deutsche Staatsräson dabei spielen. Darüber hinaus wird diskutiert, wie Journalist:innen Handlungsspielräume zurückgewinnen, sich besser vernetzen und den öffentlichen Diskurs aktiv mitgestalten können.
Panelist:innen/ Gäste: Alena Jabarine, Kristin Helberg, Tomer Dotan-Dreyfus, Pauline Jäckels, Daniel Bax, Alexander Schwarz (ECCHR) u.v.m.
Neben der Analyse öffentlicher Narrative bietet die Konferenz Einblicke in die Arbeit der Rundfunkräte sowie in die internationale Berichterstattung aus Gaza, der Westbank und der Region.
Palästinensische Journalist:innen sowie Kolleg:innen aus Deutschland berichten über ihre Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre, über berufliche Konsequenzen, Selbstzensur und den Umgang mit Repressionen in Redaktionen.
Wer wir sind
Das NETZWERK KRITISCHER JOURNALISMUS ist eine Initiative von Journalistinnen, die für deutsche Medienhäuser zu Israel–Palästina arbeiten und sich für Pressefreiheit und die Einhaltung journalistischer Standards einsetzen. Mit der Fachkonferenz wollen wir einen Safer & Braver Space für Austausch, Solidarität, Wissensweitergabe und kollektive Stärkung schaffen. Die Veranstaltung wird von freien und festangestellten Journalistinnen unabhängig finanziert und gestaltet – von Medienschaffenden, die sich in
ihrer täglichen Arbeit den Prinzipien des Völkerrechts, der Menschenrechte und journalistischer Sorgfalt verpflichtet sehen.
Berlin, 19. Dezember 2026
Ort: Projektraum im Flutgraben e.V. | Am Flutgraben 3 | 12 435 Berlin
Sprache: Deutsch / Englisch
Zielgruppe: Journalistinnen, Publizistinnen, Medienschaffende, Wissenschaftlerinnen, Aktivistinnen etc.
Tickets:
Regulär: 10 € // Ticket inkl. Verpflegung (Veggie Lunch, Kaffee/Tee, Wasser): 20 € // Soli-Ticket: 30 €
Ticketshop: https://easy-tickets.app/event/netzwerk-kritischer-journalismus/TN4Z-5MW3-
DEKD-fachkonferenz-zur-deutschen-berichterstattung-uber-gaza-westbank/
Weitere Informationen & Timetable
http://www.kritischer-journalismus.de
Instagram
https://www.instagram.com/nkjournalismus
Pressekontakt
presse@kritischer-journalismus.de
A coalition of eight Jewish organizations sent a letter this morning to President Donald Trump and Secretary of State Marco Rubio expressing alarm over the Trump administration’s expanded Travel Ban.
The letter sharply criticizes the decision to target Palestinians, noting that the Travel Ban further weakens the Palestinian Authority in a manner that will make stabilizing Gaza more difficult. Here the full text of the letter, signed by
New Jewish Narrative
Bend the Arc: Jewish Action
J Street
National Council of Jewish Women
New York Jewish Agenda (NYJA)
Partners for Progressive Israel
T’ruah: The Rabbinic Call for Human Rights
The Workers Circle

Ein Meinungsbild – German Institute for Global and Area Studies (GIGA),Dezember.2025
Eine im August 2025 durchgeführte Umfrage zeigt, daß die Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen eine Außenpolitik gegenüber Gaza und Israel befürwortet, die sich am Völkerrecht orientiert und auf die Wahrung der Menschenrechte abzielt. Eine kritische Reflexion über die Gründe und Konsequenzen der Kluft zwischen öffentlichem Meinungsbild und außenpolitischem Handeln ist daher dringend geboten. Prof. Dr. Thomas Richter (GIGA) und Prof. Dr. Christine Binzel (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) haben die wichtigsten Studienergebnisse jetzt veröffentlicht.
Über die Ansichten der in Deutschland lebenden Bevölkerung zum Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und Israels anschließender militärischer Offensive in Gaza ist wenig bekannt. Eine im August 2025 durchgeführte quotierte, repräsentative Online-Umfrage mit 1.050 Befragten gibt Einblicke in die Meinungen darüber sowie in die Bewertung der Medienberichterstattung, das Verständnis von Antisemitismus und die Haltung zur Erinnerungskultur.
Es stimmen 68 Prozent der Befragten der Aussage zu, daß die Hamas am 7. Oktober 2023 Kriegsverbrechen begangen hat. Ähnlich viele (65 Prozent) sind der Ansicht, daß die israelische Armee Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Gaza begehe. Es stimmen 59 Prozent zu, daß Israels militärisches Vorgehen als Völkermord an der palästinensischen Bevölkerung zu bewerten sei.
Nur zehn Prozent stehen uneingeschränkt hinter der Aussage, daß die Sicherheit Israels deutsche Staatsräson sein sollte. Mehr als zwei Drittel sind der Meinung, daß sich die deutsche Außenpolitik vom Völkerrecht und den universellen Menschenrechten leiten lassen soll.
Über 60 Prozent hätten sich bereits von der Ampelregierung gewünscht, israelische Kriegsverbrechen in Gaza zu benennen und zu verurteilen. Es sprechen sich 68 Prozent dafür aus, daß die aktuelle Bundesregierung die israelische Regierung zu einem Ende der Blockade Gazas und einer permanenten Waffenruhe drängt. Nur 18 Prozent wünschen sich eine stärkere militärische Unterstützung Israels.
Es sind 61 Prozent der Befragten der Ansicht, daß Kritik an Israel von Antisemitismus zu trennen sei. Schließlich sind 56 Prozent der Meinung, dass Deutschlands historische Verantwortung Jüdinnen und Juden gelten solle und nicht dem israelischen Staat.
Insgesamt kann festgehalten werden, daß sich weite Teile der in Deutschland lebenden Bevölkerung für eine Neuausrichtung der deutschen Außenpolitik mit Blick auf Gaza und Israel aussprechen. Die Mehrheit der Befragten wünscht sich eine Außenpolitik, die sich klar am Völkerrecht orientiert. Eine daraus resultierende Konsequenz ist das Vermeiden von Doppelstandards – ein Anliegen, welches ebenfalls mehrheitlich befürwortet wird. Eine kritische Reflexion über die Gründe und Konsequenzen der Kluft zwischen öffentlichem Meinungsbild und außenpolitischem Handeln ist dringend geboten. Eine fortgesetzte Neigung, völkerrechtliche Prinzipien nicht universell anzuwenden, hat das Potenzial, die bestehenden Unterschiede weiter zu vertiefen.
Die Studie wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung finanziert und ist in Kooperation zwischen Prof. Dr. Thomas Richter (GIGA), Prof. Dr. Christine Binzel (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) und Prof. Dr. Peter Wetzels (Universität Hamburg) umgesetzt worden.
Vollständige Fassung: Giga Focus Nahost Nr. 7

An ecumenical witness for equality and a just peace in Palestine/Israel
Jerusalem, 20. Dezember 2025 | A Christmas Message – 2025
The cities of the Holy Land are adorned with lights and trees during this Christmas season, and markets and festivals abound, spreading a festive atmosphere. Many of us participate in these gatherings, as if we are thirsting for life after witnessing death and destruction over the past two years. Joy radiates from the faces of children and adults alike, in the carols and hymns, and in the markets and gifts.
We must ask: How can we celebrate while our people in Gaza are still suffering the effects of war, destruction, genocide and now face a harsh, rainy winter? Many are exposed to the elements, trying to survive without the most basic necessities. People are still dying: killed by the Israeli army, dying of starvation, disease and exposure to the cold.
How can we celebrate when, in the West Bank, terror reigns as the army imposes its regime of assassinations, mass arrests, house demolitions, land confiscation, while the settlers continue their rampage? Among those suffering under this regime of terror are our Christian brothers and sisters in Taybeh and Abboud. Their villages, like so many others, are attacked, their fields pillaged and their ancient churches desecrated.
We ask ourselves: How can we celebrate? Yet, celebrate we must!
We might indeed be powerless in the face of Israeli intransigence, which prevents life from entering Gaza, preventing law enforcement in the West Bank. However, the message from Bethlehem, Nazareth, and Jerusalem is that equality must come, injustice must end and light must triumph. Our Christmas celebration proclaims a message of life in the face of death and darkness.
Our celebrations are filled with Christmas carols and messages of hope, raised by faithful and pastors from the depths of our hearts, offering us a glimmer of hope after the horrors of the past two years. We revive hope by reliving the memory of Christmas, the birth of the Prince of Peace. Christmas is a holiday for everyone; it is a prayer, a celebration of humanity, and also a national holiday.
Some may ask: Have the celebrations and events become excessive? Have they burdened families already struggling with difficult economic circumstances? However, the number of participants in these celebrations gives the impression that they enrich the Christmas season, revitalize the economy, and bring joy and hope back to families who have waited so long.
This Christmas, we want to celebrate, but we continue, at the same time, to remain committed to our mission and our peaceful resistance, striving for equality, freedom, justice, and peace. Our hope is the hope of the shepherds at the coming of Christ. The angel told them: “I am bringing you good news of great joy for all the people: to you is born this day in the city of David a Savior, who is the Messiah, the Lord.” (Luke 2:10-11).
We rejoice and we celebrate, but with awareness and caution, for we are exposed every day to the danger of death and war in Gaza and throughout Palestine. We celebrate with our souls burdened by death in our land. Even in the heart of our city, Jerusalem, the City of God, at its so-called New Gate, there are attempts to deprive us of the serenity and sanctity of our feast, especially the municipality’s policy aimed at Judaizing the city and undermining the status quo that guarantees pluralism and the unique character of this neighborhood and the city as a whole.
Despite all this, we celebrate with our hearts lifted up to the sublimity of God, filled with the joy of the coming of the eternal Word of God, who became man and dwelt among us, our Savior and the Savior of all humanity. Through Him, we are free, witnesses and messengers of the message of love in our beloved Holy Land. Glory to God in the highest, and on all our land, peace from God, love, justice, and equality. Happy Feast!
Signatories:
Latin Patriarch of Jerusalem Michel Sabbah (emeritus)
Greek Orthodox Archbishop Attallah Hanna
Lutheran Bishop of the Holy Land Munib Younan (emeritus)
Mr. Yusef Daher
Ms. Sawsan Bitar
Mr. Samuel Munayer
Ms. Dina Nasser
Mr. John Munayer
Ms. Sandra Khoury
Rev. David Neuhaus SJ
Rev. Frans Bouwen MAfr
Rev. Firas Abdrabbo
Mr. Rafi Ghattas
Rev. Alessandro Barchi
and other members
