Trauma und Fake News

Deutschlandfunk Kultur – Wie Memes, Humor und KI im Krieg funktionieren

Im Nahen Osten verarbeiten die Menschen ihre Verzweiflung häufig mit Humor und Satire. Desinformation mit KI spielt auch eine immer größere Rolle. Mit den Journalisten Mohamed Amjahid und Franziska Klemenz geht es außerdem um queeres Reality-TV.

Podcastbeitrg zum Runterladen

Andrere Stimmen (VI)

Wöchentlich Mahnwache – jeden Freitag, 17–18 Uhr, Blücherplatz 1 (vor der Amerika-Gedenkbibliothek, ZLB), 10961 Berlin. Für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina – gegen das Aushungern, Töten und Vertreiben in Gaza und für die sofortige Rückkehr der Geiseln.

Marc H. Ellis erinnert —

Am 8. Mai 2024 starb der jüdische Befreiungstheologe, am 29. Juni erinnern Freundinnen und Freunde an den inspirierenden und spannenden Denker! Zoom-Link

Gaza Humanitarian Response Update | 8-21 June 2025

Keine leeren Worte, hoffentlich -> Gaza: Waffenstillstand auch dort, angesichts solcher Zahlen ….

Bridging Solidarity!

Another event in the INTERACT conversation series:

BRIDGING SOLIDARITY

JUNE, 26 2025  |  18:00

Freie Universität Berlin |  Hörsaal Thielallee 67

In a political climate increasingly marked by repression, securitization, and shrinking spaces for dissent, acts of solidarity—particularly those that confront state policy, unsettle dominant narratives, or emerge from transnational and intersectional struggles—are subject to intensified scrutiny and constraint. This roundtable brings together scholars and activists engaged in different fields of solidarity work to reflect on the contested nature of solidarity in contemporary Germany and to explore the challenges and possibilities of building cross-struggle alliances under these conditions.

The event will interrogate how solidarities that are marginalized, ignored, or repressed—whether due to their alignment with politically sensitive causes, their oppositional stance toward official policy, or their entanglement in competing claims to justice—can nonetheless become sites of political agency and coalition-building. A key aim is to identify both the structural impediments and the practical resources for developing solidarities that are intersectional, durable, and grounded in mutual recognition.

At the same time, the event opens a critical conversation on the role of academia in these dynamics. What does it mean for scholars to be in solidarity with proliferating struggles around them? How can academic engagement move beyond rhetorical expressions of support toward concrete practices of care, co-resistance, and institutional accountability?

Confirmed Speakers:

  • Simin Jawabreh (Activist and Political Scientist) 
  • Ahmed Isamaldin (Artist and Researcher, Sudan Uprising)
  • Naika Foroutan (Director, DeZIM Institute)
  • Moderation: Myriam Ahmed (INTERACT / Freie Universität Berlin)

Concept & Organization: Jannis Julien Grimm (INTERACT / Freie Universität Berlin)

Students, researchers, and activists are invited to join for an open dialogue on the potentials and limits of solidarity work across political, disciplinary, and social boundaries.

Andere Stimmen (V)

Erklärung des Parents Circle-Israeli Palestinian Bereaved Families for Peace vom 17. Juni 2025

„In diesen dramatischen und schmerzhaften Tagen haben wir – die palästinensischen und israelischen Familien, die den höchsten Preis bezahlt haben – eine klare Botschaft: Wir weigern uns, ein Leben zu führen, das von Mord, Besatzung und Angst bestimmt ist. Krieg und Konflikt werden uns nicht definieren. Wir bestehen weiterhin darauf, daß die Zukunft nur durch geteilte Menschlichkeit, Würde und die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und Sicherheit für alle gestaltet werden kann.“

Verfassungsblog.de

Jederzeit sterben gerade in Gaza, in Israel, im Iran (und an vielen anderen Orten der Welt) Menschen durch menschlich verursachte, von Menschen begonnene Konflikte (nicht wie die EKD-Ratsvorsitzende Bischöfin Kirsten Fehrs meint, der „Der gewaltsame Konflikt hat den Menschen .. Leid gebracht“) …

Angesichts des Leids ist es schwierig noch Worte zu finden, aber jedenfalls dürfen wir das Völkerrecht als Anker der Humanität nicht aufgeben …

Von zweierlei Maß spricht Prof. Dr. Mehrdad Payandeh, Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Recht, Europarecht und Öffentliches Recht an der Bucerius Law School, in seinem Beitrag auf Verfassungsblog.de

Was noch sagen …

Jedenfalls noch solche Stimmen hören …

B’TSELEMs neuer Post

Die Welt anders anschauen

Fokus Nahost e.V. will die kulturelle Vielfalt im Nahen Osten stärken und sichtbar machen. Menschen sollen unabhängig von ihrer religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit in ihrer Heimat bleiben können. Deswegen unterstützen wir Initiativen und Projekte, die dafür stehen. 

Über Jahrtausende haben im Nahen Osten viele Kulturen und Ethnien miteinander und nebeneinander gelebt. Durch gegenseitigen Austausch und Konfrontation ist ein einzigartiges Mosaik entstanden, das heute jedoch bedrohter denn je ist. Fokus Nahost möchte diesen einmaligen kulturellen Reichtum sichtbar machen. Wir verstehen Vielfalt als eine Chance für alle – überall auf der Welt. Das wollen wir zusammen mit unseren Partner:innen vor Ort zeigen.