60 Jahre Fenster von Marc Chagall für die Hadassah-Klinik in West-Jerusalem
Ein herrlich bebilderter Gang zu den biblischen Schätzen des genialen Künstlers.
60 Jahre Fenster von Marc Chagall für die Hadassah-Klinik in West-Jerusalem
Ein herrlich bebilderter Gang zu den biblischen Schätzen des genialen Künstlers.
| Film Programm LONELINESS / UNITY | الوحدة | |

| Kuratiert von Irit Neidhardt (mec film) ab 3.2. 2022 für vier Wochen bei AFLAMUNA online Ohne Geoblocking, ohne Gebühren, mit Registrierung LONELINESS/UNITY | الوحدة (das arabische Wort für Einsamkeit und Einheit ist im Arabischen identisch | in Arabic the word for loneliness and unity is the same) Curatorial text by Irit Neidhardt Many posters of Arab arthouse films of the past ten years show someone from behind or leaving, sometimes looking away. In rare cases where a character is looking at the camera there is still a distance, be it created by a curtain or by the person standing far afield. When the films show in Europe, the programmers usually do not use these posters. They look for a film still with the protagonist making eye contact with the viewer as is custom for the promotion of Western movies. As a distributor of several of these films, I first found this disturbing. Don’t programmers see that the person needs protection? At the same time, didn’t the director make the film to connect with the world? Looking at older Arab film-posters, it appears that protagonists of films dealing with loneliness are less hidden. What role does loneliness play in Arab cinema, and how did it change over time? Loneliness, the mental pain of being isolated, always relates to the social. It seems to be specific to the Arabic language, though, that the word for loneliness, wehda, also means unity. For example, in English, French, or German, loneliness and unity are antipodes. Painful isolation has been integral to Arab cinema since its inception. continue in English | in Arabic |
| Die Filme | The Films (all Filme in arabischer Sprache mit englischen Untertiteln | all films in Arabic with English subtitles) 3.-10.2.2022 Fertile Memory (Michel Khleifi, Palestine 1980, 99 min) Quneitra 74 (Mohamad Malas, Syria 1974, 20 min) kein Dialog | no dialogue 11.-16.2.2022 Man of Ashes (Nouri Bouzid, Tunisia 1986, 109 min) The Memory (Mohamad Malas, Syria 1975, 13 min) 17.-23.2.2022 The Mice Room (Rufy’s Collective, Egypt 2014, 85 min) Dry Hot Summers (Sherif Elbendary, Egypt 2015, 30 min) 24.2.-2.3.2022 Chronic (Mohamed Sabbah, Lebanon 2017, 99 min) |
Licht aus Licht
Ein Begleiter durch das Jahr 2022 – Photos von Andreas Schröder
Mit einem Text von Hafis:
Because we have finally realized there is just one flesh to wound
and it is His – the Christ’s. or Beloved’s.

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2021


Heftvernissage Neue Wege 1/2.22 (Online 27. Januar 2022 – 19.30 Uhr)
Einführung von Elisa Klapheck, Rabbinerin in Frankfurt und Professorin in Paderborn
Gespräch mit Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin, und Matthias Hui, Neue Wege, über die Aktualität von Margarete Susman
Texte von Margarete Susman – Lesung der Schauspielerin Ilknur Bahadir
Mitträgerschaft: Omanut – Forum für jüdische Kunst und Kultur
Link Online-Streaming | Link Veranstaltungflyer
Zum 200. Geburtstag dieses ganz besonderen Jerusalemers hier ein kleines Portrait aus Israel:
Es bleibt immer schwierig, eine gelingende Balance zwischen Dokumentation und (zu seichtem) Infotainment zu finden, aber der Weg muß immer wieder neu versucht werden.
Was gestern vor 80 Jahren in einer Villa am Wannsee geschah, war der Ausgangspunkt der systematischen Ermordung von Millionen von Menschen: 15 Vertreter der SS und des NS-Regierungsapparates planten den Völkermord an den europäischen Jüdinnen und Juden.
Hier das Dossier des ZDF, auch auf anderen Kanälen findet sich entsprechende Beiträge.
***
Susanne Wasum-Riner, deutsche Botschafterin in Israel, und Jeremy Issacharoff, israelischer Botschafter in Deutschland, veröffentlichten einen gemeinsamen Appell gegen die Leugnung der Shoa und wollen eine entsprechende Resolution bei den Vereinten Nationen erwirken.
Wie eine Universität entsteht …. Eine Investition in Hoffnung und Creativität!
Dar al-Kalima University is a Palestinian success story per excellence. It started 25 years ago as a vision. With perseverance, it grew to become a full-fledged university. We were planning to celebrate this important occasion in person, but regrettably, the Covid-19 Pandemic did not allow for it. Yet, It is with great pleasure that we share with you this booklet that tells our story with its major milestones.
Eine kurzer Film … und mehr in der Zunkunft!
Neuerscheinung: Riccardo Altieri, Bernd Hüttner, Florian Weis (Hrsg.)
„Die Jüdische mit der Allgemeinen Proletarischen Bewegung zu vereinen“
In der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist ein neuer Band mit höchst interessanten Beiträgen zu „Jüdinnen und Juden in der Internationalen Linken“ erschienen. Das Themenspektrum ist vielfältig und beinhaltet unter anderen Fragen der osteuropäischen Linken Ende des 19. Jahrhunderts, Persönlichkeiten in ihrem historischen Umfeld, so Rosa Luxemburg, Jürgen Kuczynski und Theodor Bergmann, aber auch Erfahrungen und Fragen von Linken in Großbritannien und Südafrika.
Beim Lesen fielen, neben der Thematik an sich und der akademischen Gründlichkeit, zwei Zugaben des kleinen Bandes besonders auf: Zum einen die zahlreichen Fußnoten mit interessanten Informationen sowie reichhaltigen und bemerkenswerten Quellen. Zum zweiten ist der abschließende Teil „Zum Weiterlesen“ mit Hinweisen zum Thema auf verschiedenen Gebieten sehr zu empfehlen. Möge die gesamte Broschüre an sich viele Leserinnen und Leser finden!
Aus der Einführung:
DIE LINKE, JÜDINNEN UND JUDEN UND DIE «JÜDISCHE FRAGE»
Vielleicht war es Isaac Deutscher (1907–1967), der mit seinem Vortrag «The Non-Jewish Jew» im Jahr 1958 das passende Stichwort für die Mehrheit der jüdischen Linken geliefert hat, um die jeweils eigene religiös-ethnisch-kulturelle Identität kurz und treffend umschreiben zu können: Denn ungeachtet des Umstands, dass sie oftmals mit der Tradition ihrer Vorfahr*innen gebrochen und einen säkularen Weg gewählt hatten, wurden sie durch Fremdzuweisung infolge religiöser Intoleranz und übersteigerter Nationalismen weltweit immer wieder auf ihre jüdische Herkunft reduziert und somit eben zu «nichtjüdischen Juden». Michael Löwy sieht in der «Wahlverwandtschaft» (Max Weber) zwischen revolutionärer Weltanschauung und der jüdischen Hoffnung auf Erlösung ein Spannungsverhältnis, das die Positionen und das Denken von Persönlichkeiten wie Hannah Arendt (1906–1975), Walter Benjamin (1892–1940), Ernst Bloch (1885–1977), Erich Fromm (1900–1980) oder Leo Löwenthal (1900–1993) massiv beeinflusst habe. Dabei ist eine Tradition dessen, was unter dem Begriff der «Linken» subsumiert werden kann, mit Jack Jacobs in den Idealen der Französischen Revolution (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit bzw. Solidarität in heutiger Sicht) zu suchen, das heißt aufseiten derjenigen, die die Revolution damals unterstützten. Jüdische Jakobiner*innen gab es zwar, sie waren allerdings eher eine Randerscheinung….“
Der Band ist online abrufbar unter: https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/luxemburg_beitraege/beitraege_5_Juden_in_der_Linken.pdf
Licht aus Licht
Ein Begleiter durch das Jahr 2022 – Photos von Andreas Schröder
Mit einem Text von Hafis:
I have come into this world so see this:
the sword drop from men’s hand even at the height of their arc of anger

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2021

