Maya Abu Al-Hayyat

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Lily Shehady in der Tel Aviv Review of Books über die Dichtung von Maya Abu A-Hayyat.

The Disappointments Committed in Hope’s Name
The first English translations of Palestinian poet Maya Abu Al-Hayyat take the reader on a rollercoaster of emotions anchored in truth

Verdichtete Erinnerung

arte-Feature zum Werk des im Mai 2021 im Alter von 90 Jahren verstorbenen israelischen Künstlers Dani Karavan, der unter anderem in Berlin das Erinnerungsmal für die ermordeten Sinti und Roma im Tiergarten und an der Spree am Jakob Kaiser-Haus die transansparente Installation „Grundgesetz 1949“ gestaltet hat.

Karavn Walter Benjamin Denkmal in Portbou.
„Passagen“, ein Gedenkort für den deutschen Philosophen Walter Benjamin in Portbou.

Hier noch einmal der Nachruf von Alexandra Föderl-Schmid in der Süddeutschen Zeitung.

Kalender 2022 – Juli

Licht aus Licht

Ein Begleiter durch das Jahr 2022 – Photos von Andreas Schröder

Mit einem Text von Hafis:

every song of tool and lyre and flute,
every song of gold and emerald and fire


israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2021

Frauen von gestern und heute

Von den Königinnen, Prostituierten, Kriegerinnen und Heiligen der Vergangenheit bis hin zum Engagement der heutigen Frauen in der palästinensischen Zivilgesellschaft.

Frauenprojekt proTerraSanta.org

Ein ungewöhlichen und ausführlichen Beitrag findet sich aktuell auf der Seite von Pro Terra Santa. Ein kulturgeschichtlicher Durchgang bis in heutige Arebitsbereiche, beschrieben durch Carla Benelli, Leiterin des Vereins für Kulturprojekte Pro Terra Sancta. Und am Ende ein Download-Link zu einem PDF zur Arbeit.

Den Schmerz der Anderen begreifen

Buchvorstellung als hybrides Ereignis: Donnerstag, 30. Juni 2022 19.00 – 21.00 Uhr
Heinrich Böll Stiftung Berlin – und im Livestream

Charlotte Wiedemann sucht in ihrem jüngsten Buch nach Wegen, Erinnerungskultur im Geist globaler Gerechtigkeit neu zu denken. Dazu bringt sie zwei Anliegen in einen Dialog, die ihr auch persönlich am Herzen liegen: Sensibilität und Verantwortung für die Shoah bewahren und einseitig europäisches Geschichtsdenken überwinden.

So haben Millionen Kolonialsoldaten gegen Nazi-Deutschland gekämpft, aber bis heute verbinden wir die Befreiung vom Nationalsozialismus nicht mit der Freiheit und Würde des kolonisierten Menschen.

Parallel zu den Nürnberger Prozessen wurden in den Kolonien nie geahndete Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen, eine moralische Asymmetrie, die bis heute andauert. Dabei folgt aus der Shoah, jedes Leben als gleichermaßen schutzwürdig zu erachten.

Erinnerungskulturen sind geprägt vom globalen Machtgefüge. Die Holocaust Memory Culture verfügt weltweit über das größte Prestige – aber wer darf sich jüdischem Schmerz anverwandt machen?

Und warum finden Deutsche den verzweifelten Widerstand im Warschauer Ghetto ergreifend, während sie der Widerstand gegen koloniale Besatzung in Deutsch-Ostafrika nicht berührt? Vergleiche, sagt die Autorin, können helfen, das Gemeinsame in den Prozessen von Entmenschlichung zu erkennen und unser Empathievermögen zu erweitern.

Charlotte Wiedemann, Autorin, Publizistin und Auslandsreporterin im Gespräch mit René Aguigah, Ressortleiter Literatur von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur

Kalender 2022 – Juni

Licht aus Licht

Ein Begleiter durch das Jahr 2022 – Photos von Andreas Schröder

Mit einem Text von Hafis:

Every song by wing and fin and hoof,
every song by hill and field and tree and woman and child


israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2021

Eine wichtige, eine legitime Stimme!

Yazan Khalili im Gespräch mit Hanno Hauenstein von der Berliner Zeitung

[Berliner Zeitung] „Vor wenigen Wochen ist die unsachliche Debatte um vermeintlichen Antisemitismus in den Reihen der Documenta eskaliert. Ende Mai wurde der Ausstellungsraum des Kollektivsin Kassel mit Graffiti beschmiert. Der Akt des Vandalismus richtet sich offenbar gezielt gegen das palästinensische Kollektiv. Die Zahl „187“ und der Name „Peralta“ wurden dabei auf mehrere Wände gesprüht. Wandoberflächen wurden mit einem Feuerlöscher beschädigt.

The Question of Funding war in den vergangenen Monaten auf einem obskuren Online-Blog in die Kritik geraten, Antisemitismus nahezustehen. Die Kritik wurde weitestgehend unkritisch von deutschsprachigen Mainstream-Medien wie Zeit und Welt übernommen. Wir sprachen anlässlich der Eröffnung der Documenta mit einem prominenten Vertreter des palästinensischen Kollektivs, Yazan Khalili.“

A.B. Yehoshua (1936-2022) z”l

in memoriam

Am heutigen 14. Juni 2022 ist der große israelische Dichter und politische Aktivitist gestorben – r.i.p.

Hier der Nachruf in Haaretz, dem auch das Photo von Tomer Appelbaum entstammt

Nachrufe von Peter Münch in der SZ und von Jakob Hessing in der FAZ

Hayati

Es gibt auch andere Nachrichten... there is a place for you and me …

Link to all platforms: https://nanadisc.lnk.to/Hayati

Yael Deckelbaum: Today I am doing an act of love, and releasing “Hayati”, with a video clip that was filmed along the wall of Bethlehem.

It is clear to me as day light that this creation needs to be released.

I feel a great privilege to strengthen the voice that sees the other side, and makes room to grieve this reality as it is now, and still holds the faith that things can change through the power of love and healing.

I have been collaborating with Meera Eilabuni for many years now, and I appreciate our friendship deeply.

During the making of this video we met Razan Munayer, who is an amazing woman, and hosted us with great generosity.

I heard true stories from real people, and I cried allot.

To this I add a blessing that the walls of fear will melt within us, and that we will learn to live in peace.

Inside me I already feel that another wall has melted.

Thank you to all the amazing people that took part in this creation, credits in the first comment

Das Heilige Land – ein realer Ort?

BILDER VON PALÄSTINA – Ein Workshop mit Irit Neidhardt
Autorin, Kuratorin und Referentin

Ein Ibn Rushd Workshop – Anmeldung

Samstag 4. Juni 2022 von 10.00-17.00 Uhr in den
Interkulturanstalten, Ulmenallee 35, Berlin-Westend

Von Palästina haben alle ein Bild, sei es photographisch, filmisch, politisch, religiös oder eine ganz private Erinnerung. Bilder aus oder über Palästina sprechen viele Menschen emotional an. Wenn Palästina bei privaten oder gesellschaftlichen Zusammenkünften zur Sprache kommt, verlaufen Debatten meist hitziger als Gespräche über andere Länder.

Woher rührt der enge Bezug und was hat er mit den Bildern zu tun, die uns umgeben?

Anhand von Bildern, die hauptsächlich vor der Nakba, der Vertreibung und Flucht der Palästinenerser:innen 1948, entstanden sind, geht es in dem Workshop um die Frage, wer Palästina wann und zu welchem Zweck dargestellt hat. Es geht um christlich- religiöse Photographie ebenso wie um britisch-koloniale und zionistische Bilder sowie palästinensische Alltags- und Pressephotographie