3. Juni 1924

Mit gerade einmal vierzig Jahren stirbt Franz Kafka, sein Universum des Schreibens ist geblieben.

Eine neue Dokumentation auf arte (Link nicht über Bild).

Medico International: Die Westbank und wir: Gespräch mit Nathan Thrall

Aus dem Rundschreiben 2/2024 von medico international und auch online zu lesen:

In mir tanze ich – Das Klezmer Projekt

Ein bewegender dokumentarischer Liebesfilm, der auf der Suche nach den Wurzeln jiddischer Musik in Osteuropa auch von der Zerrissenheit der Nachkommen von Shoa-Überlebenden erzählt.

Geht das – Bi-national?

Michael Hesse schreibt in der Frankfurter Rundschau unter dem Titel: Binationaler Staat in Nahost: Eine unmögliche Idee? eine Annäherung an die Überlegungen von Omri Boehm und geht dabei auch noch einmal auf den Brit Shalom, besonders auf den Kreis des ‚Prager Zionismus‘ ein – lesenswert und heute umso mehr bedenkenswert, was einmal alles „denkbar“ war …

House

Ein Stück von Amos Gitai bei den Berliner Festspielen (15./16. Juni 2024)

„House“ ist eine Adaption der gleichnamigen Dokumentarfilmtrilogie (1980, 1998 und 2005), in der der israelische Regisseur Amos Gitai über mehrere Jahrzehnte ein Haus in Westjerusalem und dessen Bewohner*innen porträtierte.

„House“ ist eine Adaption der gleichnamigen Dokumentarfilmtrilogie (1980, 1998 und 2005), in der der israelische Regisseur Amos Gitai über mehrere Jahrzehnte ein Haus in Westjerusalem und dessen Bewohner*innen porträtierte.

Nicht ‚ja, aber‘ sondern ‚und‘

Auf der Seite von Feinschwarz sucht Ottmar Fuchs ’nach einem Weg, um im Nahost-Konflikt zweiseitig auf der Seite der Opfer zu stehen und würdigt die darin liegende, konstitutive und zugleich zu riskierende Überforderung‘.

Kunst in/aus der arabischen Welt

Die Plattform universes.art macht einen Blick in den Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate auf der 60. Internationalen Kunstausstellung, La Biennale di Venezia möglich – auch für die, die es nicht in die Lagunenstadt schaffen…

    Ein Arm und ein Schicksal

    Ludwig Pollak, geboren 1868 in Prag, ein international bekannter, lange in Rom lebender jüdischer Antiquar, Kunsthändler und Archäologe, fand den fehlenden Arm des Laokoon – Im Oktober 1943 wurden er uns seine Familie in Auschwitz ermordet.

    Ein Beitrag auf der Seite von Radio Vatican erinnert an den fehlenden Arm des Laokoon und was aus seinem Finder wurde…

    Erinnerung an die Nakba

    MEMO: HEUTE 15. Mai 2024 –

    Nähere Infos und Anmeldung

    Rede an Europa

    Omri Boehms Rede auf dem Wiener Judenplatz

    Der israelisch-palästinensische Konflikt hat Europa zutiefst erschüttert. Die höchst unterschiedlichen Reaktionen der europäischen Staaten haben historische Wurzeln. Während der deutsche Verfassungspatriotismus als Versuch gedeutet werden kann, Verantwortung für den Holocaust zu übernehmen, ist das Selbstverständnis von Ländern wie Frankreich von ihrem kolonialen Erbe geprägt. Dieses schon lange bestehende Spannungsverhältnis zwischen zwei historisch gewachsenen Positionen wird im Zuge der jüngsten Ereignisse im Nahen Osten zunehmend explosiv. Die ansonsten einende Geschichte droht die Europäische Union zu zerreißen. Nach dem Historiker Timothy Snyder und der Menschenrechtsaktivistin Oleksandra Matviichuk wird sich der Philosoph Omri Boehm in der dritten „Rede an Europa“ den brisanten Fragen widmen, warum der israelisch-palästinensische Konflikt eine Gefahr für die europäische Identität darstellt und wie eine Verfassungskrise der Europäischen Union abgewendet werden kann.

    Eine gemeinsame Veranstaltung von Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und Institut für die Wissenschaften vom Menschen

    Aufzeichnung der Rede mit eingeblendetem Text der Rede zum Mitlesen