Kalender 2024 – Oktober

Photos: Doering

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2023

Es ist das neunte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erscheint: Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem, dieses Thema war schon lange festgelegt …

Das Thema begleitet uns dieses Jahr, auch wenn die täglichen Nachrichten einen eher verzweifeln lassen und sich die Frage, war unter den Hüten, den Haaren eigentlich steckt … schon naheliegt …

Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem … (2024)


Paul Mendes-Flohr (1941-2024) z“l

17. April 1941 – 24. Oktober 2024

Archivar der jüdischen Geisteswelt, so betitelt die FAZ den Nachruf von Thomas Meyer. Der besonders um die Aktualisierung des Werkes Martin Bubers verdiente Wissenschaftler (er war u.a. Mitherausgeber der Gesamtausgabe der Werke Bubers), war Zeit seines Lebens um jüdisch-arabische Verständigung bemüht.

Ein Nachruf von Benjamin Pollock (verlinkt auch über das Dubnow-Institut, Leipzig, dessen langjähriges Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat und Redaktionsbeirat des Jahrbuchs des Dubnow-Instituts/Dubnow Institute Yearbook Mendes-Flohr war.

Paul Mendes-Flohr, bei der letzten Begegnung im April 2024 in West-Jerusalem am Eingang des Van Leer-Instituts, wo er im Lesesaal sein Arbeitsreich hatte … (Photo: B. Doering, im Bild mit R. Zimmer-Winkel)

Ehud Olmert und Nasser Alkidwa

Vielleicht nicht realistisch, vielleicht nicht opportun, vielleicht ohne Mehrheit … viele vielleichts… Und doch besser, als sich der Spirale von Gewalt, von Vergeltung und von Leid hinzugeben: Gegen eine vermeintliche „Realität“ an der Möglichkeit einer anderen Zukunft festhalten!

In Trümmern

Mit Blick auf die Siedler-Konferenz in Israel am Montag (Siehe unseren Blogbeitrag vom 22. Oktober 2024) hier ein Beitrag von Maxi Beigang (sogar) im Tagesspigel: Nordgaza liegt in Trümmern: „Hier gibt es Tod in allen Arten und Formen“

„Seit drei Wochen kommen kaum mehr Hilfslieferungen in den Norden des Gazastreifens, Menschen verbrennen bei lebendigem Leib oder verhungern auf der Flucht. Wie die Palästinenser das Grauen erleben.“

Geistliche Ernte an diesem Simchat Thora …

Einige Reflexionen von Rabbiner Arik Asherman, ganz geerdete Spirituaität

Ein jüdisches Sparta?

Nimrod Flaschenberg, eh.parlamentarischer Berater der linken Chadasch-Allianz in Israel und Alma Itzhaky, israelische Künstlerin und Wissenschaftlerin, Mitbegründerinnen der in Berlin ansässigen Gruppe Israelis for Peace, enfalten auf der Plattform Jakobin.de ihre Sicht auf die Ereignisse und Folgen des 7. Oktober (- und ihren Optismus, daß es andere Zukunft geben kann).

Kritisch Lesen

Leon Wystrychowski bespricht auf dem Blog Kritisch-Lesen.de den neu auf deutsch vorliegenden Band von Rashid Khalidi Der Hundertjährige Krieg um Palästina. Eine Geschichte von Siedlerkolonialismus und Widerstand ud bezeichnet ihn als „wichtige(n) und überfällige(n) Beitrag zum deutschen Palästina-Diskurs (, er) verbindet historische Analyse und persönliche Perspektive“ – ein wichtiger Lückenfüller.

Der Offene Hörsaal der Freien Universität Berlin

Die Vielfalt Palästinas – eine kulturelle Zeitreise

Eine interdisziplinäre Ringvorlesung der Wissenschaftlichen Einheit Westasien, Nordafrika und Diaspora am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin

„Zwei Völker in einem Land“: Koexistenz und Konflikt in Palästina / Israel
Vielfach verflochtene Identitäten, exklusive politische Ansprüche: eine historische Einordnung

  • Prof. Dr. Dr. h.c. i. R. Gudrun Krämer
    Institut für Islamwissenschaft, Freie Universität Berlin

Jede Woche Dienstags 18-20.00 Uhr bis zum 4.02. 2025

Übersicht

„Das ist nicht mehr mein Land“

Frieden mitten im Krieg

Shireen Najjar und Neriya Mark sind zu Gast bei der Jahresversammlung 2024 der
Freunde und Freundinnen von Neve Shalom ∙ Wahat al-Salam.


Shireen Najjar und Neriya Mark gehören beide zur zweiten Generation der Dorfgemeinschaft von Neve Shalom ∙ Wahat al-Salam, dem einzigen Ort in Israel, wo jüdische und palästinensische Israelis vollkommen gleichberechtigt miteinander leben und arbeiten. Beide gehören sie zu Gründerfamilien, beide sind im Dorf aufgewachsen und in die binationale, zweisprachige Grundschule gegangen – und beide haben in ihrem Beruf und in der Dorfgemeinschaft Verantwortung übernommen.