Vom Reparationsabkommen zur Staatsräson – Ein Interview mit Dr. Daniel Marwecki
Ein Beitrag auf dem Blog der Deutsche JuristInnen für das Völkerrecht.

Vom Reparationsabkommen zur Staatsräson – Ein Interview mit Dr. Daniel Marwecki
Ein Beitrag auf dem Blog der Deutsche JuristInnen für das Völkerrecht.


Der diAk – Ein Blick zurück und nach vorn
Der deutsch-israelische Arbeitskreis für Frieden im Nahen Osten: Ein Blick zurück und nach vorn
Ulrich Kusche wurde 1944 in Breslau (heute Wrocław) geboren. Später studierte er evangelische Theologie, promovierte in Heidelberg zum „Judentum im Urteil deutscher Alttestamentler“ und wurde Vertreter des Bundesverbands Deutsch-Israelischer Studiengruppen (BDIS) in Jerusalem. Danach sammelte er 45 Jahre lang Erfahrung als Pastor in der Seelsorge und Bildungsarbeit. 1977 gehörte Kusche zu den Gründungsmitgliedern des Deutsch-israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten (diAk); später war er für einige Jahre Vorsitzender des Vereins.
Bei unserem nächsten Vortrags- und Diskussionsabend wollen wir mit Ulrich Kusche über die deutsch-israelische Beziehungsarbeit in den 1970er Jahren, die Entwicklung der DIG, die Entstehung des diAk und dessen frühe Vereinsgeschichte, aber auch über die Rolle des diAk heute sprechen.
Das Gespräch findet am Dienstag, dem 3. März 2026, von 19 bis 20 Uhr auf Zoom statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Link für den Zoom-Room ist:
Zoom-Link für die Veranstaltung
Nächste Veranstaltung: 3. März 2026
Vergangene Veranstaltungen:
7. Oktober 2025 – Sally Azar (Jerusalem), Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land: Die Situation palästinensischer Christ*innen nach dem 7. Oktober 2023
4. November 2025 – Prof. Dr. Markus Dreßler (Leipzig), Religionswissenschaftler und Türkeiexperte: Türkische Perspektiven auf den Nahostkonflikt und die Antisemitismusdebatte
2. Dezember 2025 – Dr. Maya Rosenfeld (Jerusalem), Soziologin an der Hebräischen Universität in Jerusalem: The Anthropology of Occupation – The Case of Dheheishe Refugee Camp
6. Januar 2026 – Dr. Dr. Peter Ullrich (Berlin), Soziologe und Kulturwissenschaftler, Zentrum für Antisemitismusforschung: Autoritärer Anti-Antisemitismus
3. Februar 2026 – Marina Klimchuk (Graz), freie Journalistin: Postsowjetische Identität im deutschen Judentum und der Genozid in Gaza

European Council on Foreign Relations – Ein Beitrag von Muhammad Shehada (Visiting Fellow)

Open Letter for German Action Against Human Rights Violations in the West Bank & More Updates
In the last days, we’ve been collecting signatures for an open letter against the atrocities in the West Bank. Here is a part of it:
“Since the announcement of a fragile ceasefire in Gaza in October 2025, international attention has largely shifted away from the region. However, the Israeli government has continued to severely violate the ceasefire and its human rights obligations, in Gaza and in the occupied West Bank. We call upon Germany, one of Israel’s closest allies, to fulfill its own obligations under international law and its commitment to human rights by acting decisively against these ongoing atrocities.
The situation in the West Bank is deteriorating rapidly. In recent months, there has been a surge in settler violence against Palestinians, particularly targeting herding communities in Area C. These attacks – which include the daily harassment of farmers, targeting of humanitarian activists – Israelis and internationals – and organized raids on Palestinian villages – often occur with the tacit agreement or active assistance of the Israeli military. According to the Israeli human rights organization B’Tselem, more than 44 communities have been displaced since October 2023.
Germany holds a unique position of influence in the West Bank as a primary financial supporter of both the Palestinian Authority and local civil society. While the U.S. has turned a blind eye to the escalation of extremist violence and ethnic cleansing in the West Bank, the many military raids on cities and villages in the region must not enjoy tacit international approval. We urge Germany to shift its policy and pressure Israel to cease the annexation and human rights violations.“

Mehr …

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Und „passend“ dazu ein Beitrag von Hanno Hauenstein auf seinem Blug null.punkt
At the Berlinale, Art Is Political. Except on Palestine.
Ein Beitrag von Joseph Croitoru auf Zeit-Online über die Auseinandersezuimg um die Deutungshoheit in den aktuellen politischen Auseinandersetzung in Israel / Palästina

Im Nachgang zu unserem DienstagsZoom am 3. Februar, hier ein Beitrag der Autorin in der taz vom 15. Februar 2026
Marina Klimchuk – Für die Autorin war Israel das gelobte Land, heute schämt sie sich für ihren Paß. Eine Geschichte von Entfremdung – und der Suche nach Verbündeten.
Sophie von der Tann für den Weltspiegel:
Ein Jahr nach seiner Freilassung aus der Geiselhaft der Hamas spricht Eli Sharabi aus dem Kibbutz Be’eri erstmals ausführlich über seine 491 Tage als Geisel der Hamas im Gazastreifen.

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Bettina Meier, ARD Tel Aviv für die Tagesschau:

491 Tage war Eli Sharabi in Geiselhaft in Gaza – und hat darüber ein Buch geschrieben. Darin schildert der Familienvater, wie er auch in den dunkelsten Stunden durchgehalten hat, um zu überleben.

11 Uhr: Festgottesdienst in der Französischen Friedrichstadtkirche, Berlin-Mitte
Predigt: Dr. Imad Haddad, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien
und im Heiligen Land (ELCJHL)
13 Uhr: Empfang im Kaiserin-Friedrich-Haus, Berlin-Mitte, anschließender Imbiß
14 bis 16.30 Uhr: Festnachmittag im Kaiserin-Friedrich-Haus, Berlin-Mitte
Vorträge und Gespräche zum Thema „Zwischen Verzweiflung und Hoffnung – Zur Situation der palästinensischen Christinnen und Christen“ mit:
Moderation: Wolfgang Schmidt, Vorsitzender des Jerusalemsvereins
Musik: Albrecht Gündel-vom Hofe (Piano) sowie arabische Lieder aus dem Heiligen Land
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung erbeten unter Tel. 030 24344-123 oder nahost-jv@berliner-missionswerk.de
Veranstaltungsorte:
Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin
(Der Zugang ist barrierefrei möglich.)
Kaiserin-Friedrich-Haus, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin
(unter anderem mit einem Stand / Büchertisch von AphorismA …)