25 Jahre Dar al-Kalima

Wie eine Universität entsteht …. Eine Investition in Hoffnung und Creativität!

Dar al-Kalima University is a Palestinian success story per excellence. It started 25 years ago as a vision. With perseverance, it grew to become a full-fledged university. We were planning to celebrate this important occasion in person, but regrettably, the Covid-19 Pandemic did not allow for it. Yet, It is with great pleasure that we share with you this booklet that tells our story with its major milestones.

Eine kurzer Film … und mehr in der Zunkunft!

VN-Truppen in Palästina?

Könnte ein derartiges internationales Engagement (mit robustem Mandat) die Situation verändern, hätte es überhaupt eine Chance auf eine entsprechende Beschlußfassung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Hier jedenfalls eine entsprechende Position von Daoud Kuttab, einem palästinensischen Journalisten und Aktivisten, der genau dafür plädiert.

Opinion: With absence of a desire for peace by Israeli side and its rejection of globally accepted two-state solution, UN-sponsored blue helmets are needed more than ever in West Bank

Die palästinensische Jugend in einer widersprüchlichen Realität

Geteilt und doch geeint.

Ist die Jugend in Palästina „Mehr als nur Zuschauer?“ für die Politik?, fragen Steven Höfner und Alena Jabar in der aktuellen Ausgabe der KAS-Auslandsinformationen.

„Die palästinensische Jugend ist zerrissen. Fragmentiert in unterschiedlichen Teilen der Palästinensischen Gebiete, leben junge Menschen unter verschiedenen Herrschaftsformen und können nur im Ausnahmefall aufeinandertreffen. Sie tragen die Traumata der vorangegangenen Generationen in sich und müssen sich selbst tagtäglich sowohl den Herausforderungen einer israelischen Militärbesatzung als auch den Repressionen der teilweise korrupten und autoritären palästinensischen Regimes stellen.“

Gesamtausgabe des Heftes (Auslandsinformationen der Konrad Adenauer Stiftung, KAS) vom Dezember 2021.

Auch eine Form von Ökumene

Palästina: Christliche Vereine schließen sich zusammen

Bei ihrer Gründungskonferenz, die vor einigen Tagen an der Universität Bethlehem stattfand, rief die Versammlung nach Angaben des Pressedienstes Fides alle palästinensischen Christ:innen dazu auf, dem Druck und den Versuchungen zu widerstehen, die sie zur Auswanderung treiben.

Radio Vatikan | Fides

Giebel der Lateinischen Kon-Kathedrale vom Hll. Namen Jesu, (Ost-)Jerusalem

Abhängig vom Zugang zum israelischen Arbeitsmarkt

Seit 1967 sind Palästinenserinnen und Palästinenser aus den besetzten Gebieten Westjordanland und Gazastreifen bei der Suche nach Beschäftigungsmöglichkeiten auf den Arbeitsmarkt in Israel angewiesen. Gegenwärtig sind offiziell ca. 80.000 Menschen aus den besetzten Gebieten in Unternehmen in Israel tätig. Mit dem angekündigten Ziel, das Anwerbe- und Genehmigungssystem öffentlich zu kontrollieren und illegale Zahlungen für die Vermittler zu unterbinden, hatte die israelische Regierung eine Reform des Systems beschlossen.

Nach Einführung der Reformmaßnahmen legt die israelische NGO Kav La-Oved nun einen weiteren Bericht zur Beschäftigung palästinensischer Arbeiterinnen und Arbeiter in Israel vor.

„Historically, the entry of Palestinian workers lowered employment costs in the agriculture and construction sectors. Subsequently, following the first intifada and the frequent closures in the early 1990s, as well as lobbying on the part of employers and manpower companies, significant numbers of permits were issued to recruit migrant workers to these sectors….
Kav LaOved is the leading organization in Israel working to protect the rights of non-Israeli workers, and, as such, has taken an active part in ushering in significant changes in the employment conditions of Palestinian workers in recent years. This report is based on our collaborative work with Palestinian workers. It reviews developments that have taken place in recent years in a number of significant areas and describes developments that have taken place since the previous report, “Occupation of Labor,” which was published in November 2018.”

Situation Report:

Developments and Reform in the Employment Conditions of Palestinians in Israel



			

Klimawandel in Konfliktregionen: Wie extreme Wetterverhältnisse Palästina und Jemen verwüsteten

„Ausgerechnet in Palästina und im Yemen, wo nur wenige Emissionen in die Atmosphäre gelangen, zeigt sich die Klimakrise mit voller Wucht“, resümiert Eman Mounir, eine junge ägyptische Journalistin. Hier ihr Beitrag auf dem Themenportal der FES: Die Welt gerecht gestalten.

Die EU unterstützt weiterhin UNRWA

Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationenen

Seit 1971 unterhalten die Europäische Gemeinschaft / EU und the United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) eine strategische Partnerschaft mit dem gemeinsamen Ziel,  humanitäre Entwicklungserfordernisse palästinensischer Flüchtlinge und Stabilität im Nahen Osten zu unterstützen.

Inzwischen ist die EU die größte multilaterale Unterstützerinstitution, die internationale Hilfe für mehr als 5,8 Millionen palästinensischer Flüchtlinge in Jordanien, Libanon, Syrien,  Westjordanland und Gaza leistet.

Am 17. November 2021 unterzeichneten die beiden Vertreter der EU und der UNRWA eine Gemeinsame Erklärung über die weitere Unterstützung der EU für die UNRWA für die Jahre 2021 bis 2024. Josep Borrell, EU High Representative, hob hervor, daß UNRWA in den Kernbereichen bei der Versorgung von Millionen palästinensischer Flüchtlinge eine „essential role“ spiele.

Der Text der gemeinsamen Erklärung ist hier abzurufen:

Joint Declaration between the European Union and the United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) on European Union support to UNRWA (2021-2024)

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Deutschland erhöht Unterstützung des VN-Flüchtlingshilfswerkes UNRWA

Die Bundesrepublik Deutschland wird das VN-Flüchtlingshilfswerk UNRWA mit weiteren 72 Millionen Euro unterstützen. Dies teilte Staatssekretär Miguel Berger gestern im Rahmen der virtuellen UNRWA-Konferenz in Brüssel mit. In dem Betrag sind zusätzliche 15 Millionen Euro zur Entlastung des Programmbudgets enthalten.

15. November 1988

Der Tag der Unabhängigkeitserklärung durch den Palästinensischen Nationalrat in Tunis

138 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben den Staat bislang anerkannt…, seit November 2012 besitzt Palästina den Status eines Beobachterstaates bei den VN, seit 2011 ist es Vollmitglied der UNESCO.

Nicht nur die fortdauernde Besatzung macht aus diesem Tag keinen fröhlichen Tag, auch die politische Verfaßtheit der Palästinensischen Autonomie(behörde) steht vor allergrößten Herausforderungen.

Zu einem zentralen Politikfeld, der Sicherheitspolitik, hier der Hinweis auf einen sehr kritischer Beitrag aus dem palästinensischen Policy Network al Shabaka von Dr. Alaa Tartir:

The Palestinian Security Sector: Entrenching State Repression