Shira Efron und Michael J. Koplow in einem Beitrag für Foreign Affairs, klingt (leider) ein wenig wie das Pfeifen im Wald …

Shira Efron und Michael J. Koplow in einem Beitrag für Foreign Affairs, klingt (leider) ein wenig wie das Pfeifen im Wald …

“I C AN’T ERASE ALL THE BLOOD FROM MY MIND”
(Englischer) Bericht von HRW über den
„Palestinian Armed Groups’ October 7 Assault on Israel“
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In der Frankfurter Rundschau finden sich ein Interview, daß Maria Sterkl mit der Juristin Netta Barak-Corren und dem Militärhistoriker Danny Orbach geführt hat, beide sind Autor:innen eines Stragegiepapiers, das in Israel seit einiger Zeit diskutiert wird („Von einem Mörder-Regime zu einer gemäßigten Gesellschaft: Die Transformation und Rehabilitation von Gaza in der Post-Hamas-Ära“)
Hier ein Zitat aus dem Papier, dessen Duktus israelische Interessen reflektiert und aus historischen Erfahrungen (und Fehlern) lernen will …
Wann würden Sie den Übergang in Gaza als geglückt bezeichnen – wenn es dort Demokratie gibt?
Orbach: Nein, es wäre bevormundend und kontraproduktiv, wenn wir Gaza ein demokratisches System aufzwingen wollten. Das ist eine Sache der Menschen in Gaza. Unser Erfolgsmaßstab ist, dass es gelingt, eine Art Kontinuität aufzubauen – ein Modell eines Sunni-Staates, der konservativ ist, aber nicht jihadistisch, ähnlich wie in den Emiraten. Wir sollten nicht anstreben, dass die Menschen in Gaza ein israelisches Narrativ übernehmen. Sie sind Palästinenser und werden auch weiterhin die Nakba als ihr bestimmendes Ereignis sehen. Sie werden weiterhin Zionismus verachten und Jassir Arafat verehren. Das macht mich nicht glücklich, aber das ist die Realität. Die Hauptsache ist, dass sie sich für Koexistenz einsetzen. Welches Narrativ sie dabei anleitet, das sollen und können wir nicht kontrollieren.


Was ist aus der PLO geworden?
Jonas Roth beschreibt es in der NZZ als die „Chronologie eines Scheiterns“
[…andere Stimmen sollen an dieser Stelle folgen]

Podcast des ORF
Sechs Episoden – Es ist der 7. Oktober 2023: Radikalislamische Hamas-Terroristen ermorden in Israel 1.200 Jüdinnen und Juden. Ein Massaker, das sich – zumindest für große Teile der Weltöffentlichkeit – nicht angekündigt hat und in einem blutigen Krieg enden sollte. In einem Krieg, der, wenn auch nicht auf europäischem Boden, doch auch mitten in den europäischen Gesellschaften ausgetragen wird. Haß, Hetze und Antisemitismus inklusive. In den Folgen des Podcasts „Krieg und Frieden“ stehen wieder ethische und völkerrechtliche Themen im Fokus.
Mit ihren Gesprächspartnerinnen und -partnern versucht Susanne Krischke in dieser Staffel, konkrete Antworten auf konkrete Fragen zum Nahost-Konflikt zu finden.


… unter diesem schon an sich spannenden Titel findet sich aktuell ein äußerst lesenwerter Artikel von Hanno Hauenstein in der Schweizer „WOZ – Die Wochenzeitung„, der vielen aus dem Herzen – oder besser aus dem Verstand – sprechen dürfte. (Und eine ideale Vorbereitung für unseren morgigen „Nachdenktag“ ist…)

Ein Gespräch in der FR mit der palästinensischen Juristen Hiba Husseini (Ramallah), rechtliche Beraterin für Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern seit 1994. Mit dem früheren israelischen Außenminister Yossi Beilin hat sie ein Modell „Konföderation Heiliges Land“ entwickelt.



Haaretz / UCLA – Mehr Infos

The Hamas assault on Israel on October 7 and the war it triggered in Gaza–by far the most deadly conflict between Israel and the Palestinians since 1948–are seismic shocks whose impact is yet to be fully understood.
What’s already clear is that the magnitude of these events will have major, long-term repercussions for Israel’s foreign relations, for Israeli-Palestinian relations, for Jewish communities worldwide, and for Israel’s domestic politics and societal relations.
This conference will explore these repercussions, offering insights and analyses from a wide range of speakers. Going beyond the news of the day, the conference will provide viewers from around the world with a much-needed comprehensive, yet nuanced, understanding of how the October 7 attack and resulting war have profoundly changed Israel and its critical relationships in an unprecedented fashion.