Es ist nicht weit …

vom Hossiana zum kreuzigt ihn …

Palmsonntag in diesen Tagen – zwischen Tradition und Sehnsucht, zwischen Hoffnung und Grauen…

Neun Abende im Gespräch

Die Evangelische Kirche von Westfalen unterhält Kontakte zu etlichen Organisationen in Israel und Palästina. Viele haben sich vor dem 7. Oktober für Begegnung und Verständigung sowie für eine friedliche Lösung der Konflikte im Nahen Osten eingesetzt. Ihre Arbeit hat sich seitdem durch die äußere Situation erheblich verändert. Zum Teil sind aber auch neue Projekte und Initiativen entstanden, die beeindruckend sind.

Das oikos-Institut für Mission und Ökumene (EKvW) lädt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Villigst (Institut für Kirche und Gesellschaft) zu neun Abenden ein, in denen wir ins Gespräch mit Menschen und Organisationen kommen, die in Israel und Palästina leben und arbeiten. Wie haben sie den 7. Oktober und den anschließenden Krieg erlebt? Wie reagieren sie auf die aktuelle Situation? Wie hat sich ihre Arbeit verändert? Wie kann die Zukunft im Nahen Osten aussehen?

19. März um 19.00 Uhr mit Propst Joachim Lenz, Pfarrer an der Deutschsprachigen Evangelischen Erlöser-Kirche und Repräsentant der EKD-Stiftungen im Heiligen Land.

Weitere Termine sind:

                4. April: Arlette Ayoub, Arabisch-Orthodoxe Gesellschaft

                9. April: Abt Dr. Nikodemus C. Schnabel, Dormitio-Abtei

                17. April: Dr. Sarah Bernstein / John Munayer, Rossing Center for Education and Dialogue

                30. April: Dr. Marc Hermann-Cohen, Leo-Baeck-Education-Center

                14. Mai: Ranya Karam, Sternberg Rehabilitations-Center

                21. Mai: Anton Goodman, Rabbis for Human Rights

                30. Mai: Maaike Hoffer, Nes Ammim

                18. Juni: Burghard Schunkert, Lifegate Rehabilitation


Herzliche Einladung von
Dr. Christian Hohmann, oikos-Institut für Mission und Ökumene
Ralf Lange-Sonntag, oikos-Institut für Mission und Ökumene
Uwe Trittmann, Evangelische Akademie Villigst (Institut für Kirche und Gesellschaft)

Eine Stimme aus Israel gegen Haß und Rache

Die Schweizer Online-Zeitung Infosperber bringt aktuell ein Gespräch mit Ruchama Morten, seit Jahrzehnten aktiv in der Menschenrechts- und Versöhnungsarbeit, das erschreckend zeigt, wie wenig „leicht“ eine solche Arbeit war und ist …

Wenig Wissen, viele Unterstellungen

In den Evangelischen Kommentaren zu Religion und Gesellschaft Zeitzeichen setzen sich aktuell Katja Dorothea Buck und Jens Nieper mit der deutsche Debatte über Nahost nach dem 7. Oktober 2023 auseinander.

Mit Blick auf den 1. März 2023, den von den Palästinenserinnen gestalteten, Weltgebetstag der Frauen eine lohnende Lektüre – und ein wichtiges Korrektiv zur Haltung des Deutschen Weltgebetstagskomitees und seinen Eingriffen in die Stimme der christlichen Geschwister im „Heiligen Land“.


Lesehinweis, der zumindest die aktuellen Beiträge dokumentiert und verlinkt:

https://www.jerusalemsverein.de/weltgebetstag-2024-palaestina/

Peace Education Following Atrocities

Im Einladungstext des israelischen Rossing Center for Education and Dialogue heißt es:

„While we, as societies living in the Holy Land, are still trying to cope with the horrors and challenges of the past months and the current war, in this webinar we are keen to learn about peace education following atrocities. We will learn from a different context, Rwanda, how they implemented peace education after horrific events.

Ian Manzi is an advocate for peace education in post-genocide Rwandan society and will share his professional experience, including working for the Agahozo-Shalom youth Village and as a co-founder of Critical Thinking for P.E.A.C.E.“

🗓 Date: 31. Januar 2024 – 🕒 Time: 20:00 🎤 Speaker: Ian Manzi

Link to register: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZYrduysqz0iHdBcd86FLalZEeho-ZMOq7an

Vor 60 Jahren

Zum ersten Mal seit der Existenz der Kirche reiste ein Bischof von Rom ins Heilige Land: Paul VI. p.p. besuchte vom 4.-6. Januar 1964 die Stätten der Christenheit - in einer komplexen politischen Gemengelage zwischen Israel, zu dem der Vatikan zu dieser Zeit keine offiziellen Beziehungen hatte und zu den Jordaniern und Palästinensern.

Höhepunkt und zentrales Ereignis war ohne Zweifel die Begegnung mit dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Athenagoras, dem Ehrenoberhaupt der weltweiten Orthodoxie. Andreas und Petrus umarmen einanander, zum ersten Mal seit dem morgenländischen Schisma des 11. Jahrhunderts!

Bericht auf der Seite von Radio Vatikan / Kustos der Franziskaner in Bethlehem 2024 ruft zu Gerechtigkeit auf!

25. Dezember

Für die einen ist der Friedensfürst geboren, für andere muß der Krieg weitergehen bis zum endgültigen Sieg über die Hamas, wieder andere sorgen sich um das Schicksal ihr Lieben, die weiterhin Geiseln in Gaza sind, die Bombardierungen gehen unvermindert, zum Teil intensiviert weiter, Kinder sterben, Soldaten und Zivilist:innen … Menschen zuallerest, im Angesicht Gottes geschaffen …

Was kann einen Ausweg aus dieser Spirale bringen, was nur …

Screenshot aus einem Klagegottesdienst der Ev. Weihnachtsgemeinde in Bethlehem 2023

An diesem Abend

Nicht einfach, daran festzuhalten, daß es der Friedensfürst ist, der Erwartete, Ersehnte … Feiern im Angesicht all der Gewalt, nicht nur in der Region, die manche (von uns) Heiliges Land nennen.

Es sind drei Gaben, die von den Weisen „aus dem Osten“ in dieser Nacht gebracht werden, Gold -, Weihrauch, priesterliches Zeichen für das Neugeborene, und Myhrre… jene Substanz, mit der Gekreuzigte eingehüllt werden wird – auch Christtag ist schon ein kleines Ostern.

Es sollen sich Gerechtigkeit und Frieden umarmen, bald, bald, bald …

Geburtskirche und Kirche St. Katharina

„This is the divine message of hope and peace that Christ’s Nativity inspires within us, even in the midst of suffering. For Christ himself was born and lived amid great suffering. Indeed, he suffered for our sake, even unto death upon a cross, in order that the light of hope would shine into the world, overcoming the darkness (John 1:5).

It is in this spirit of Christmas that We, the Patriarchs and Heads of the Churches in Jerusalem, denounce all violent actions and call for their end. We likewise call upon the people of this land and around the globe to seek the graces of God so that we might learn to walk with each other in the paths of justice, mercy, and peace. Finally, we bid the faithful and all those of goodwill to work tirelessly for the relief of the afflicted and towards a just and lasting peace in this land that is equally sacred to the three Monotheistic Faiths.

„In these ways, the hope of Christmas will indeed be born once again, beginning in Bethlehem and extending from Jerusalem to the ends of the earth—thus realizing the comforting words of Zechariah, that “the dawn from on high will break upon us to give light to those who sit in darkness and the shadow of death, guiding our feet into the way of peace” (Luke 1:78–79).“In these ways, the hope of Christmas will indeed be born once again, beginning in Bethlehem and extending from Jerusalem to the ends of the earth—thus realizing the comforting words of Zechariah, that “the dawn from on high will break upon us to give light to those who sit in darkness and the shadow of death, guiding our feet into the way of peace” (Luke 1:78–79).“

Weltgebetstag 2024

Seit über hundert Jahren – Eine der größten ökumenischen Bewegungen der Welt bringt jeweils am 1. Freitag des Monats März Menschen unter dem Gedanken „Informiert Beten“ zusammen. Nach 1994 ist auch 2024 wieder das palästinensische Komitee mit der Erarbeitung der Liturgie beaufragt worden.

Jetzt entscheidet das „Deutsche Komitee“ anders und „für die Schwestern“ …

Hier die Stellungnahme des Berliner Jerusalemsvereins:

Logo Jerusalemverein

Am Abend des 8. Dezember

Chanukka, zweiter Abend, … Hochfest Mariä Empfängnis – und zugleich wird in Gaza gekämpft, werden weiter Raketen geschossen …

Wer wünscht sich derzeit nicht Geschichten, die Hoffnung im Nahostkonflikt machen, auch für unser Zusammenleben hier in Deutschland? Genau die bringt heute das Kulturmagazin Aspekte (ZDF) für die Norbert Kron gerade in Israel und im Westjordanland war… Er schriebt dazu „Für mich, dem das Land und die Menschen dort nach vielen Besuchen persönlich so am Herzen liegt, war diese Drehreise eines der bedeutendsten Erlebnisse meiner journalistischen Arbeit überhaupt. Nach 4 Jahren konnte ich nicht nur meine Freunde in dieser angespannten Zeit wiedersehen, sondern unglaublich engagierte Menschen treffen, die sich gegen die Konfrontation zwischen Israelis und Palästinensern stemmen und Versöhnungsgesten gerade jetzt weiter vorantreiben. Wie die ‚Combatants for Peace‘, ehemalige Soldaten und militante Aufständische, die die Waffen weggeworfen haben und die ich bei ihrem Treffen in Beit Jalla begleiten durfte. Dies und noch viele andere starke Brückenbauer, auch hier in Deutschland, heute im TV & ab 21 Uhr online.“

Screenshot zu ZDF Aspekt