A Horizon of Violence – so lautet der Titel eines längeres Essays von Ursula Lindsey (Amman), keine einfache Lektüre …
Er ist erschienen in einer Serie bei der Open Society Foundations.
Ursula Lindsey is a reporter, essayist and book reviewer who largely writes about North Africa and the Middle East, where she has lived for the last two decades. After living in Egypt and Morocco, she is now based in Amman, Jordan. She is a frequent contributor to The New York Review of Books and a co-host of the BULAQ podcast, which focuses on Arabic literature in translation.
Der in Berlin lebende und aus Israel stammende Autor, Kurator und Aktivist, Mati Shemeolof schreibt in einem Beitrag für die Open-Source-Initiative der Berliner Zeitung, was der Krieg, die Kriege in Nahost mit ihm „hier“ machen …
„Passend“ zu den Nachrichten über eine anstehende mögliche Annektion des Besetzten Gebiete, kommt in die deutschen Kinos der auf der Berlinale 2024 prämierte Film No Other Land der Filmemacher Yuval Abraham und Basel Adra: Susanne Lenz schreibt zur Vorführung im Kino Babylon in der Berliner Zeitung:
10. November 2024 at/um 18.30h im Künstlerhaus Bethanien (New Yorck), Mariannenplatz 2a – 10997 Berlin with /mit ENGLISH subtitles followed by a Q&A with Irit Neidhardt (distributor)
am 15. November 2024 at 18.30h (ENGLISH subtitles) und am 17. November 2024 um 16.15h (Deutsche Untertitel) im/in Sputnik Kino, Hasenheide 54/ 5.Etage, 10967 Berlin mit Gespräch / followed by Q&A
(for language please check/für die Sprachfassung siehe Sputnik Website)
FROM GROUND ZERO From Ground Zero ist eine Kompilation mit 22 Kurzfilmen von Regisseurinnen aus Gaza. Gedreht zwischen Dezember 2023 und März 2024 fangen die zwischen drei und sechs Minuten kurzen Filme individuelle Perspektiven auf die aktuelle Kriegs-Realität in Gaza ein. Mit einem Genremix aus Spielfilm, Dokumentarfilm, Doku-Fiktion, Animation und experimentellem Kino präsentiert From Ground Zero eine Vielfalt an Geschichten, die die Trauer, den Überlebenswillen, die Freude und die Hoffnung widerspiegeln, die dem Leben in Gaza innewohnen. Das Projekt wurde von Rashid Masharawi, einem international renommierten palästinensischen Filmemacher aus Gaza, ins Leben gerufen. Kompilationsfilm aus 22 Kurzbeiträgen, 2 Teile à ca 56 min, div. Genres
Zu den Synopsen der einzelnen Filme und Biographien der Regisseurinnen.
Ab 28:28 min gibt es einen Bericht über einen jüdischen Überlebenden, der israelische Juden/Jüdinnen nach Nazareth führt und das gemeinsam mit einer arabischen Israelin/Paästinenserin …. Die Sendung will Opfern eine Stimme geben…. – auf beiden Seiten!
Mit Blick auf die Siedler-Konferenz in Israel am Montag (Siehe unseren Blogbeitrag vom 22. Oktober 2024) hier ein Beitrag von Maxi Beigang (sogar) im Tagesspigel: Nordgaza liegt in Trümmern: „Hier gibt es Tod in allen Arten und Formen“
„Seit drei Wochen kommen kaum mehr Hilfslieferungen in den Norden des Gazastreifens, Menschen verbrennen bei lebendigem Leib oder verhungern auf der Flucht. Wie die Palästinenser das Grauen erleben.“
Rachel Fink schreibt auf Haaretz über die heutige (22.10.2024) Konferenz „Preparing to Resettle Gaza“,- in Anwesenheit verschiederner israelischer Minister (Regierungsmitglieder!) – hier ein Auszug:
„On Monday morning, hundreds of settlement-supporting Israelis, many with their gaggle of young children in tow, headed down to the southern border for a special Sukkot-themed celebration. Over two days, they gathered in temporary huts to discuss permanent resettlement. Of the Gaza Strip, that is. „Every single sliver of it,“ as one speaker declared.
Hers was just one of a slew of comments jockeying for the title of most incendiary statement made during the event. „We will sun ourselves on the sandy beaches of the Gazan coastline,“ another contender proclaimed. Conference organizer Daniella Weiss has bigger plans. ‚We know from the Bible that the real borders of Greater Israel are the Euphrates and the Nile,‘ she said to the audience, who cheered enthusiastically. ‚And the sooner we make this a reality, the better.‘„