Es gibt auch einen anderen Weg: Ein Blick / Einblick in die Arbeit von Standing Together im letzten Jahr…

Es gibt auch einen anderen Weg: Ein Blick / Einblick in die Arbeit von Standing Together im letzten Jahr…

Der Krieg im Gazastreifen – ausgelöst durch das blutige Massaker der Hamas am 7.Oktober – dauert an, fast schon ein halbes Jahr, mit mehr als 30.000 Toten und einem Gebiet, das für lange Zeit unbewohnbar geworden ist. Den Millionen Binnenflüchtlingen fehlt es am Notwendigsten, eine humanitäre Katastrophe und kein Ende in Sicht, Wunden auf beiden Seiten. Wie kann es so zu einer friedlichen Lösung kommen, wie soll er aussehen, der Tag danach?
Wir haben mit zwei Experten über ihre Vision für einen Frieden gesprochen: die palästinensische Anwältin Hiba Husseini ist seit 1994 Rechtsberaterin bei Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern. Andreas Reinicke, ehemaliger EU-Sonderbeauftragter für den Frieden im Nahen Osten, leitet das Deutsche Orient-Institut in Berlin.

An diesem (westlichen) Karfreitag zwei christliche Stimmen:
„Wir sind uns des großen Leids bewußt, das uns hier im Heiligen Land umgibt, so wie auch in vielen anderen Teilen der Welt. Mit direktem Bezug auf unsere eigene Lage, verurteilen wir erneut alle Gewalt im aktuellen zerstörerischen Krieg, besonders gegen unschuldige Zivilisten und wir erneuern unseren Ruf nach einer sofortigen und dauerhaften Waffenruhe“, heißt es in der am Donnerstag vom Lateinischen Patriarchat in Jerusalem verbreiteten gemeinsamen Osterbotschaft der Kirchen im Heiligen Land. (Zum vollständigen Text: …)

140+ Global Christian Leaders Call for Permanent Gaza Ceasefire, Halt of Arms Sales to Israel
March 26, 2024 – As Christians around the world prepare to commemorate the final suffering in the earthly life of Jesus Christ during Holy Week, we stand in solidarity with all in the Holy Land who suffer. During Passion Week, Catholics, Protestants, and Orthodox alike engage in prayer, reflection, and repentance. We repent of the ways we have not stood alongside our Palestinian siblings in faithful witness in the midst of their grief, agony, and sorrow. Christian witness and engagement with the world must be marked by faithfulness to God, love of neighbor, and mercy toward those who are suffering and in need. For the Holy Scriptures teach, “Uphold the cause of the poor and the oppressed.” (Psalm 82:3). (Zum vollständigen Text: …)

Einladung zur Online-Präsentation: Thursday, March 28th, 18:30 Israel time/11:30 ET.
Register – Website – PDF-Download
The latest publication from the Mitvim Institute/Berl Katznelson Center – the Israeli Initiative:
The Initiative aims to turn the tragedy of October 7th and the ensuing war into a political turning point between Israel, the Palestinians, and the Arab World.

The Israeli Initiative offers a three-phase plan. The first phase focuses on a shift from warfare to rehabilitation. The second phase aims to prepare the ground for a stable settlement. Finally, the third phase outlines a negotiation process over a two-state solution as part of regional normalization process between Israel and the Arab World. The plan was created by the Foreign and Security Team of Mitvim and the Berl Katznelson Foundation, which was established 24 hours after the October 7th massacre, with the support of the New Israel Fund. It was crafted by a group of top-tier diplomatic and security experts with decades of experience.
The Initiative stands out as the first comprehensive alternative published by Israel since the beginning of the war, which provides a voice to the Israeli liberal majority. It aims to serve as a feasible policy plan for those who have long opposed the government’s policies and its unwillingness to offer, or even deal with, political planning for the day after.
The Israeli Initiative not only recognizes the importance of a two-state solution, but also emphasizes its significance in ensuring the safety and security of both Israelis and Palestinians. By presenting a pragmatic approach and considering the evolving dynamics on the ground, this publication sets a new benchmark for future discussions and negotiations.
Felix Teuchert (Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Landesarchiv Baden-Württemberg) schreibt auf H-Soz-Kult eine ausführliche Besprechung von Tim Lorentzen: Bonhoeffers Widerstand im Gedächtnis der Nachwelt.

Felix Teuchert, Rezension zu: Lorentzen, Tim: Bonhoeffers Widerstand im Gedächtnis der Nachwelt Paderborn 2023 , ISBN 978-3-506-70473-3, In: H-Soz-Kult, 11.03.2024,
<www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-137799>.
Copyright (c) 2024 by H-NET, Clio-online and H-Soz-Kult, and the author, all rights reserved. This work may be copied and redistributed for non-commercial, educational purposes, if permission is granted by the author and usage right holders. For permission please contact hsk.redaktion@geschichte.hu-berlin.de.
Ein Beitrag auf +972mag über „repression of Palestine solidarity penetrates every sector of life, the state’s liberal self-image is fast becoming a story Germans can only tell themselves.“

Wir sind (auch), was wir lesen …
Hinweis auf eine Rezension auf orf.at: Nina Goldmann über das Buch von Stefan Seidel: Entfeindet Euch! Auswege aus Spaltung und Gewalt. München (Claudius) 2024 (978-3-532-62897-3) 120 Seiten, 20,00 Euro.
Angesichts zunehmender Kriegs- und Aufrüstungsrhetorik erinnert der deutsche Psychologe und evangelische Theologe Stefan Seidel in seinem neuen Buch „Entfeindet Euch!“ an die menschlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten, an einem friedlichen Leben zu arbeiten.

Ein Gespräch in der FR mit der palästinensischen Juristen Hiba Husseini (Ramallah), rechtliche Beraterin für Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern seit 1994. Mit dem früheren israelischen Außenminister Yossi Beilin hat sie ein Modell „Konföderation Heiliges Land“ entwickelt.



Zwischen 19. März und 18. Juni: oikos-Institut und Akademie Villigst laden online ein
Die Evangelische Kirche von Westfalen unterhält Kontakte zu etlichen Organisationen in Israel und Palästina. Viele haben sich vor dem 7. Oktober für Begegnung und Verständigung sowie für eine friedliche Lösung der Konflikte im Nahen Osten eingesetzt. Ihre Arbeit hat sich seitdem durch die äußere Situation erheblich verändert. Zum Teil sind aber auch neue Projekte und Initiativen entstanden, die beeindruckend sind.
Das oikos-Institut für Mission und Ökumene (EKvW) lädt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Villigst (Institut für Kirche und Gesellschaft) zu neun Abenden ein, in denen wir ins Gespräch mit Menschen und Organisationen kommen, die in Israel und Palästina leben und arbeiten. Wie haben sie den 7. Oktober und den anschließenden Krieg erlebt? Wie reagieren sie auf die aktuelle Situation? Wie hat sich ihre Arbeit verändert? Wie kann die Zukunft im Nahen Osten aussehen?
19. März um 19.00 Uhr mit Propst Joachim Lenz, Pfarrer an der Deutschsprachigen Evangelischen Erlöser-Kirche und Repräsentant der EKD-Stiftungen im Heiligen Land.
Weitere Termine sind:
4. April: Arlette Ayoub, Arabisch-Orthodoxe Gesellschaft
9. April: Abt Dr. Nikodemus C. Schnabel, Dormitio-Abtei
17. April: Dr. Sarah Bernstein / John Munayer, Rossing Center for Education and Dialogue
30. April: Dr. Marc Hermann-Cohen, Leo-Baeck-Education-Center
14. Mai: Ranya Karam, Sternberg Rehabilitations-Center
21. Mai: Anton Goodman, Rabbis for Human Rights
30. Mai: Maaike Hoffer, Nes Ammim
18. Juni: Burghard Schunkert, Lifegate Rehabilitation
Herzliche Einladung von
Dr. Christian Hohmann, oikos-Institut für Mission und Ökumene
Ralf Lange-Sonntag, oikos-Institut für Mission und Ökumene
Uwe Trittmann, Evangelische Akademie Villigst (Institut für Kirche und Gesellschaft)
Ein Beitrag von Sarah Judith Hofmann auf der Internetseite der Deutschen Welle (dw.de)
