„Palästinensische Gleichberechtigung und jüdische Sicherheit sind untrennbar verbunden„
Auf das Versagen muss Einsicht folgen – Charlotte Wiedemann in der taz, hier daraus der Schlußsatz des im Ganzen sehr lesens- und nachdenkenswerten Beitrags!
„Der weitere Weg nach vorn? Palästinensische Gleichberechtigung und jüdische Sicherheit sind untrennbar verbunden. Das heißt: Israelis werden nur sicher leben, wenn Palästinenser in Freiheit leben können. Wer auf der Straße „Free Palestine“ ruft, schützt jüdisches Leben in Israel also womöglich mehr, als es eine fehlgeleitete deutsche Nahostpolitik getan hat.“
Today is the day we have been working towards. Today is the day we have been shouting, crying, calling for in all means available to us. Today, we welcome the announcement of a ceasefire deal that allows us to let out a deep breath, but with mixed emotions. There is joy that this nightmare is seemingly coming to an end. There is cynicism that it has taken so long to reach this point. Nevertheless, today, we breathe a sigh of relief with the people of Gaza, with the hostage families, with everyone in the land who has been suffering the consequences of this war.
But we know that our work is far from over. We know the road to reconciliation is long and requires patience. The scars of this war, on bodies, on hearts, on the land itself, will not heal quickly. But we are more committed than ever.
Today, we breathe, and tomorrow we continue to act. We act against injustice, violence, and occupation. We act in support of a just and peaceful solution.
Today is a historical day and an important first step on the road towards achieving true safety, freedom, and equality for all.
Viel Erleichterung, viel an großen Worten und Gesten, nicht alle kommen zu Wort … aber ein kleines bißchen Hoffnung bleibt …
An einem Tag wie diesem also ein Hinweis auf eine Neuerscheinung:
In diesem neuen Sammelband kommen Menschen zu Wort, die sich für Aussöhnung und eine solidarische Gesellschaft jenseits von Nationalismus, Herrschaft und Gewalt einsetzen. Sie stellen sich sowohl gegen den Terror der islamistischen Hamas als auch gegen den der extrem rechten Netanjahu-Regierung. … Die Kriegslogik durchbrechen!
Bernd Drücke (Hg.):Die Kriegslogik durchbrechen! – Graswurzelrevolutionäre Stimmen zum Gaza-Krieg. Mit einem Geleitwort von Moshe Zuckermann – 128 S. | 24 farbige Abb. | 14,90 € | ISBN 978-3-939045-59-5
Allianz für Frieden im Nahen Osten… – Zwölf Organisationen stellen sich vor Ein Begleiter durch das Jahr 2025 – Im Oktober ist es die das Projekt Hand in Hand… genau das Hand in Hand braucht es jetzt, wenn der Nahe Osten, wenn Israel und Palästina /Palästina und Israel eine andere Zukunft haben soll, bei diese Kinder von heute nicht wieder als Soldat:innen gegeneinander ziehen …
israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2024
Hand in Hand is Israel’s only network of integrated, bilingual schools and communities, creating an inclusive and shared culture between Palestinians and Jews in six locations across the country. With over 2,000 children from preschool to 12th grade enrolled each year, Hand in Hand equips students with skills urgently needed by our society today: critical thinking, empathy, and an understanding of the other. Students, along with Hand in Hand educators, alumni, and parents, are a movement united in support for shared education and a just and democratic society. (Donation Link)
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Es war das zehnte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:
Allianz für Frieden im Nahen Osten – Ein Begleiter durch das Jahr 2025
Viele offene Fragen, viel viel Hoffnung, auch mancher Zweifel und manche Skepsis: Eine Möglichkeit für eine andere Zukunft scheint sich aufzutun, sind aber auch beide Seiten schon soweit, nicht mehr an den eigenen Sieg zu glauben? Daniel Kurtz-Phelan im Gespräch mit Philip Gordon
After two unbearable years, we can finally celebrate the deal that will put an end to the killing and destruction in Gaza and the suffering of the Israeli hostages. We’re full of hope and anticipation for the ceasefire to come into effect and to watch the hostages reunite with their families. The joy in the streets in Gaza and Israel last night was incredible. This moment couldn’t have come soon enough.
Now, we must fight for the only thing that can give all of us freedom, safety, and independence: Israeli-Palestinian peace. Peace means an end to the occupation, an independent Palestinian state alongside Israel, and a comprehensive agreement. We simply have to end this dark chapter and move forward toward justice for all of us.
Eigentlich ist es ein Tag wie jeder andere, an dem Menschen leiden, leiden, weil ihre Verwandten, ihre Freund:innen noch in Geiselhaft sind, weil die Kinder hungern und die Besatzungsarmee (noch) immer in Gaza und anderenorts zugange ist … .
Und doch ist es ein besonderer Tag, weil wir Menschen in solchen Zyklen wie Jahrestagen denken und fühlen und auch weil es seit langem etwas, etwas Hoffnung gibt auf eine Ende der Gewalt.
Deshalb heute einmal vier Meldungen, die die Komplexität der Wirklichkeit spiegeln sollen, an einem Tag, nicht wie sonst jeden Tag („nur“) eine:
Das Gedenkprojekt der Israelischen Nationalbibliothek:
Zur Lage der Paästinenser:innen weltweitl: Al-Shabaka: The Palestinian Policy Network … Global Solidarity with Palestine
Eine Reflexion von Aiman Mazyek auf zenith.me über eine inklusive Erinnerungskultur
Nach halbjähriger Pause soll unsere Zoom-Gesprächsreihe nun endlich weitergehen. Jeden ersten Dienstag im Monat laden wir einen spannenden Gast aus Deutschland, Israel oder Palästina ein, um mit neuen Perspektiven auf die Region zu blicken und die aktuelle Lage vor Ort zu diskutieren. Dabei ist es uns stets ein Anliegen, eine Vielfalt von Stimmen zu Wort kommen zu lassen, die sich (im Einklang mit den Leitsätzen des diAK) für einen offenen und sachlichen Diskurs sowie für einen dauerhaften und gerechten Frieden in Israel und Palästina einsetzen.
Unser erster Gespräch wird am Dienstag, dem 7. Oktober 2025 von 19 bis 20 Uhr deutscher Zeit, stattfinden. Als ersten Gast begrüßen wir Sally Azar, Pastorin für die englischsprachige Gemeinde der Erlöserkirche in Jerusalem. Sie hat Theologie im Libanon und Deutschland studiert und ist seit 2023 die erste palästinensische Pastorin im Heiligen Land. Im Zoom-Call wird sie mit uns über die Lage palästinensischer Christ:innen seit dem 7. Oktober 2023 sprechen. Das Gespräch findet auf Deutsch statt.
Unsere nächsten Termine für den Kalender:
7. Oktober – Sally Azar, Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land, Jerusalem
4. November – Prof. Dr. Markus Dreßler, Professur für Moderne Türkeistudien, Universität Leipzig
2. Dezember – Dr. Maya Rosenfeld, Politikwissenschaftlerin und Anthropologin, Hebräische Universität in Jerusalem
6. Januar – Dr. Dr. Peter Ullrich, Soziologe und Kulturwissenschaftler, Rosa-Luxemburg-Stiftung