Wie historische Verantwortung, strategische Interessen und Völkerrecht in Einklang gebracht werden können.
Expertenpapier für eine nahostpolitische Wende
Live-Mitschnitt der Bundespressekonferenz zur Vorstellung des Papiers
Wie historische Verantwortung, strategische Interessen und Völkerrecht in Einklang gebracht werden können.
Expertenpapier für eine nahostpolitische Wende
Live-Mitschnitt der Bundespressekonferenz zur Vorstellung des Papiers

Rabbi Arik Aschermans Reflexionen zu Rosh HaShana und die Torat Tzedek 5786 Kurzfassung des vidui – auf der Website auch die Links zuFilmaufnahmen aus seiner Arbeit!
Aus dem (August-)Blog von Avrum Burg, harte Worte und schwere Kost …
The Holocaust will forever remain a black hole in human history. But the moral credit card it gave Israel has expired. From now on, Israel will be measured like any other state: by its actions in the present.
This is a painful realization for Israel. Perhaps the most painful since its founding. For the first time, it is asked for accountability and moral reckoning for its own deeds and wrongs. And yet this moment holds new possibility. The crimes of Hamas in October 2023 do not justify, let alone balance, Israel’s crimes since. Though it must repeatedly said: Jews never committed or attacked Germany, and the Final Solution had no justification, none whatsoever. Yet the post-2023 Israel must become Gaza’s Germany, Palestine’s Germany. Having destroyed, Israel must rebuild. Having denied, it must ensure an entire generation of Palestinian life in peace and hope.Since there is one more lesson from “our holocaust”. Not only the victims need healing and repairs. So does the criminal victimizer. This time it is us the Israelis.
Allianz für Frieden im Nahen Osten… – Zwölf Organisationen stellen sich vor
Ein Begleiter durch das Jahr 2025 – Im September ist es die Organisation WOMEN WAGE PEACE … festhalten an einer anderen, gemeinsamen Vision für die Zukunft, an solchen Tagen, wo ein Waffenstillstand, geschweige denn ein Ende des Krieges, noch weiter in die Ferne gerückt ist und Menschen weiter hungern und sterben …

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2024
Women Wage Peace is the largest grassroots peace movement in Israel, working to bring about a political solution to the Israeli-Palestinian conflict. Today the movement has more than 50,000 members. WWP’s theory of change reflects the conflict, and its resolution, through a gendered lens. The movement is non-partisan and does not support any one specific solution to the conflict.
Instead, it empowers women from diverse communities, within Israel and from neighboring Palestinian communities, to build trust across divides, leading in turn to a unified demand for diplomatic negotiation, with full representation of women, to end the Israeli-Palestinian conflict. (Donation Link)
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Es war das zehnte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:
Allianz für Frieden im Nahen Osten – Ein Begleiter durch das Jahr 2025
Erschienen in Zusammenarbeit mit allmep.org
Kalender 2025

Erfahrungen sozialrassistischer Verfolgung im Nationalsozialismus
Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung – Heft 5 (2024)
Rezension von Leon Stein, Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL, Universität Trier

Leon Stein, Rezension zu: Gaida, Oliver; Šišić, Alyn (Hrsg.): Im Zugriff von Fürsorge und Polizei. Erfahrungen sozialrassistischer Verfolgung im Nationalsozialismus. Göttingen 2024 , ISBN 978-3-8353-5713-6, in: H-Soz-Kult, 05.09.2025, https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-150062.
Inhalt
Am 3. September zum 1. September, Weltfriedenstag
„Das Gedächtnis der Menschheit“ von Daniela Dahn
Wird es möglich sein, Menschen für einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu mobilisieren, den man Fortschritt nennen könnte? Für meine Vorstellung von Vernunft – eine friedliche, auf Gemeinwohl ausgerichtete Ordnung, in der die bürgerlichen Freiheiten garantiert sind, weil die Demokratie auch die Wirtschaft erfasst? Der ökologische Umbau kann nicht ausgesetzt werden, um in einem verheerenden Abnutzungskrieg gegen Mensch und Natur auf Sieg zu hoffen. Doch die Staaten geben unbelehrbar einen immer kleineren Bruchteil für die Bewahrung des Klimas aus als fürs Kriegswesen.
„Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungsgabe für kommende Leiden ist fast noch geringer», mahnte Bertolt Brecht beim Völkerkongress für den Frieden in Wien 1952. Haben die Regierungen und deren Wähler seither nichts dazu gelernt – sind sie gar hinter den Erkenntnisstand nach dem letzten Weltkrieg zurückgefallen? „Lasst uns die Warnungen erneuern,“ fuhr Brecht fort, „und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind! Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen, ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.“
Krieg verlernen – was für eine überlebenswichtige Aufgabe der Menschheit, nicht nur für Pazifisten. Nach der Friedensvision des Propheten Micha wird der Streit zwischen den Völkern geschlichtet. Diese wunderheilsame Überzeugungskraft wird im Alten Testament dem zu erwartenden Messias zugeschrieben, der das Abrüstungsgebot zuerst in Israel, dann in der ganzen Welt durchsetzen wird. Daraufhin schmieden alle ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Speere zu Winzermessern um. Kein Volk greift mehr das andere an. Alle wohnen unter ihrem Weinstock und Feigen-baum, niemand schreckt sie. Nach etwa 3 000 Jahren sehnsuchtsvollen Hoffens sollte klar sein: Die Wartezeit ist abgelaufen! Die dem Messias zugeteilte Arbeit ist in Wahrheit unsere Arbeit.
Daniela Dahn ist Buchautorin. Der Text ist entnommen aus: „Der Schlaf der Vernunft. Über Kriegsklima, Nazis und Fakes“. Dies ist ein Beitrag in: Zeitung gegen den Krieg, Nr. 60/2025, S. 4. Die „Zeitung“ ist mit weiteren interessanten Beiträgen vollständig online zu lesen.

Charlottenburg-Wilmersdorf in Geschichte und Gegenwart
Das Projekt „Jüdisches Leben in Charlottenburg-Wilmersdorf in Geschichte und Gegenwart sichtbarmachen“ hat sich zur Aufgabe gemacht, Orte mit ehemaligem und aktuellem jüdischen Bezug öffentlich erlebbar zu machen. Im Auftrag des Bezirks erforschen Studierende der Technischen Universität Berlin im Rahmen eigener Forschungsprojekte Orte mit jüdischer Geschichte.

Auf der Seite Jakobin.de findet sich ein Beitrag von Fabian Goldmann (siehe: https://www.schantall-und-scharia.de/nahostquellen) zur deutschen Nahostberichterstattung.
„Wer kommt bei der Nahost-Berichterstattung zu Wort? Eine exklusive Auswertung von 5.000 Schlagzeilen deutscher Leitmedien zeigt: Israels Militär und Regierung dominieren. Unabhängige Quellen werden kaum genutzt.“

Gedenk-Kunstprojekt im öffentlichen Raum in Berlin-Schöneberg
