Photographie in der Shoa

Hier der Bericht bei der Deutschen Welle und hier im Museum für Fotografie

+972mag: Über Ribhi Kamal …

Über Brüche und Brücken – hebräische Sprache und ihre arabischen Kenner, vor und nach 1948

Ein Essay von Caroline Kahlenberg auf 972mag.com

Nachhören und Nachschauen „lohnt“

Wer es live nicht geschafft hat, kann hier die Zeremonie anschaue!

The Path of Hope

Gemeinsame Israelisch-Palästinensische Gedenkzeremonie am 24. April 2023 – 19:30 Uhr (Berliner Zeit)

Live-Übertragung im Netz / Anmeldung u.a. hier

Here you will find the link/access to the live stream: 
https://www.youtube.com/live/gxbkR9_ZTrw?feature=share

Also follow here: 
https://www.facebook.com/events/630252142256286/

2023 Ceremony:

This year, the Joint Memorial Ceremony will be held on April 24, 2023. You can join the live stream from wherever you are in the world (8:30pm Jerusalem | 6:30pm London | 1:30pm New York | 10:30am Los Angeles).

The theme of the ceremony is “WE ACKNOWLEDGE”: bringing to light what has already been known but was suppressed, denied, or muted. 

WE ACKNOWLEDGE each other’s humanity and every human’s right to security and freedom. 

WE ACKNOWLEDGE the oppressive system that fuels injustice, violence, and trauma. 

WE ACKNOWLEDGE our personal suffering, the suffering of our neighbors, and our part in this pain.

WE ACKNOWLEDGE our shared vision of a land where the inherent dignity and equality of all is fully realized. 

WE ACKNOWLEDGE our power to transform, collectively heal, and unite to end the occupation.

Über den Umgang mit dem, was war / was ist

Im Freitag hat der Autor Peter Prange einen Gastbeitrag geschrieben: Die Diskussion über rassistische Sprache in Wolfgang Koeppens „Tauben im Gras“ erinnere ihn an eine ähnliche Debatte über seinen letzten Roman „Der Traumpalast“ …

„Nein, wenn wir begreifen wollen, wie wir wurden, was wir sind, dürfen wir uns unsere Vorfahren nicht nach heutigen Maßstäben schönreden, sondern müssen sie beim Wort nehmen, wollen wir aus ihren Fehlern lernen, um uns selbst weiter zu entwickeln. So unerträglich eine solche Vergegenwärtigung der Vergangenheit manchmal sein mag, bleibt uns nichts anderes übrig, als uns ihr zu stellen. „Nur wer weiß, woher er kommt“, so Theodor Heuss, der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland mit Blick auf die problematische deutsche Geschichte, „weiß, wohin er geht.“ Schauen wir also der Vergangenheit ins ungewaschene Gesicht, damit wir den Blick frei bekommen für eine Zukunft, wie wir sie uns erwünschen und wie sie uns lebenswert erscheint.“

19. April 1943: Beginn des Aufstandes im Warschauer Ghetto

In Warschau wurden Photographien entdeckt, die ein neues Licht auf den Aufstand und die Situation werfen und die einen Blick auf die Opfer zeigen, nicht wie bislang nur durch die Linse der Nazis.

Ein Beitrag auf der Seite des Forward (vier Artikel können dort kostenlos eingesehen werden) berichtet über die aufgefunden Bilder, die Zbigniew Leszek Grzywaczewski, ein Warschauer Feuerwehrmann, gemacht hat.

-> Beitrag der Bundeszentrale für politsche Bildeung zum 75. Jahrestag 2018

Solche und solche Feuer

Die reinigende, die „heilige“ Kraft des Feuers?

Ostern – orthodoxer Kalender – 2023 – Während in der Altstadt von Jerusalem die Gläubigen versuchen, die zahlenmäßigen Begrenzungen, die von der israelischen Besatzungmacht erlassen wurden, um Zeuge/Zeugin des Heiligen Feuers aus der Grabeskapelle in der Auferstehungskirche zu werden, zu durchbrechen (Ha’aretzbericht), verbrennen anderenorts junge (jüdische) Israelis ihre Einberufungsbescheide …

Die reinigende, die „heilige“ Kraft des Feuers?!

Benjamin Ferencz (1920-2023)

Der letzte noch überlebende Chefankläger der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse ist gestorben. Benjamin Ferencz starb am Freitag, 6. April in einer Betreuungseinrichtung in Florida.

Hier der Link zu einer Würdigung im Spiegel, hier auf der Seite des United States Holocaust Memorial Museum und auf Deutschlandfunk Kultur.

Am Sonntag zurückschauen –

….auch wenn dieser Ostersonntag wie immer zum Ausblick nach vorne einlädt!

Die Plattform +972 faßt aus ihrer Sicht die Woche zusammen, „bürstet“ gegen den Strich – ein gute Lektüre, wenn auch nicht immer eine angenehme …

Taboo, Trauma and Identity

Palestinians in Germany and Switzerland, 1960-2015

8. Mai 2023 – Sarah El-Bulbeisi (Orient Institut Beirut) – Online Vortrag 16.00-18.00 Uhr (BerlinZeit)

Although the Nakba is closely intertwined with the history of National Socialism, to this day it is not only not remembered as part of European history, but it is excluded from European collective memory and public discourse, its commemoration is suppressed. In my book, I show how Palestinians in Germany and Switzerland have been dealing with the tabooisation of their experiences of violence. I show how this tabooisation shaped conceptions of the self and the world of different generations of Palestinians and the relationships between them.

Sarah El Bulbeisi is a postdoctoral research associate at the Orient-Institut Beirut (OIB) with a focus on postcolonial studies, gender studies and psychoanalysis. Before joining the OIB, she was a research associate at Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in Munich and coordinator of the DAAD Higher Education Dialogue “Violence, Forced Migration and Exile: Trauma in the Arab World and in Germany” between Palestinian and Lebanese universities as well as the LMU. She did her PhD at LMU Munich and her licentiate degree at the University of Zurich. Among her publications: Tabu, Trauma und Identität (Bielefeld (Transcript) 2020) and “Palestine in the Imagination of the Imperial German Self” (Jerusalem Quarterly, 82, 77).

Teil von The Historicity of Democracy Academic Blog of the HISDEMAB collaborative research project of the Leibniz-Association on the Historicity of Democracy in the Arab and Muslim Worlds.

Literaturhinweis:

Sarah El Bulbeisi: Palestine in the Imagination of the Imperial German Self. Gustav Dalman and the Bavarian War Archive (Jerusalem Quarterly 82, 77ff)