6. Juni 1944 | D-Day

Zahlreiche Beiträge (ARD, NDR

Live-Übertragung der Feierlichkeiten aus Anlaß des 80. Jahrestages der Landung der Alliierten in der Normandie ab 15.50 Uhr.

In mir tanze ich – Das Klezmer Projekt

Ein bewegender dokumentarischer Liebesfilm, der auf der Suche nach den Wurzeln jiddischer Musik in Osteuropa auch von der Zerrissenheit der Nachkommen von Shoa-Überlebenden erzählt.

Ein Arm und ein Schicksal

Ludwig Pollak, geboren 1868 in Prag, ein international bekannter, lange in Rom lebender jüdischer Antiquar, Kunsthändler und Archäologe, fand den fehlenden Arm des Laokoon – Im Oktober 1943 wurden er uns seine Familie in Auschwitz ermordet.

Ein Beitrag auf der Seite von Radio Vatican erinnert an den fehlenden Arm des Laokoon und was aus seinem Finder wurde…

Concerned Jewish Faculty Against Antisemitism

Ein offener Brief jüdischer Hochschullehrer:innen aus den USA gegen die Bestrebungen EINE (diejenige der IHRA) Definiton des Antisemitismus zum Gesetz werden zu lassen.

Ivan Ivanji (1929-2024)

Der 95-jährige Schriftsteller und ehemalige KZ-Häftling Ivan Ivanji ist in Weimar gestorben. Er lebte in Belgrad und war wegen der Eröffnung des Museums zur Zwangsarbeit im Nationalsozialismus dorthin gekommen.

Kurzer Filmausschnitt mit Würdigung des Museums durch Ivanji über die Seite der Deutschen Welle

Rede an Europa

Omri Boehms Rede auf dem Wiener Judenplatz

Der israelisch-palästinensische Konflikt hat Europa zutiefst erschüttert. Die höchst unterschiedlichen Reaktionen der europäischen Staaten haben historische Wurzeln. Während der deutsche Verfassungspatriotismus als Versuch gedeutet werden kann, Verantwortung für den Holocaust zu übernehmen, ist das Selbstverständnis von Ländern wie Frankreich von ihrem kolonialen Erbe geprägt. Dieses schon lange bestehende Spannungsverhältnis zwischen zwei historisch gewachsenen Positionen wird im Zuge der jüngsten Ereignisse im Nahen Osten zunehmend explosiv. Die ansonsten einende Geschichte droht die Europäische Union zu zerreißen. Nach dem Historiker Timothy Snyder und der Menschenrechtsaktivistin Oleksandra Matviichuk wird sich der Philosoph Omri Boehm in der dritten „Rede an Europa“ den brisanten Fragen widmen, warum der israelisch-palästinensische Konflikt eine Gefahr für die europäische Identität darstellt und wie eine Verfassungskrise der Europäischen Union abgewendet werden kann.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und Institut für die Wissenschaften vom Menschen

Aufzeichnung der Rede mit eingeblendetem Text der Rede zum Mitlesen

Die Utopie des Friedens

Lea Wohl von Haselberg im Gespräch mit Moshe Zimmermann

Der Historiker Moshe Zimmermann spricht mit der Film- und Medienwissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg über den Nahost-Konflikt und die Utopie des Friedens.

In seinem aktuellen Buch Niemals Frieden? Israel am Scheideweg (2024) blickt Moshe Zimmermann in die Vergangenheit zurück – auf die Entstehung der zionistischen Bewegung und die 75-jährige Geschichte des Staates Israel – um auf mögliche Auswege aus dem Teufelskreis der Gewalt und Gegengewalt aufmerksam zu machen. Im Vorwort schreibt er: „Das, was sich seit dreißig Jahren ereignete, und erst recht das, was seit dem 7. Oktober 2023 geschah, trug dazu bei, dass die Fronten auf beiden Seiten sich weiter verhärteten und der gegenseitige Hass sich weiter hochschaukeln konnte. Meine Bilanz fällt sehr kritisch aus, doch versuche ich, meinem Pessimismus zum Trotz konstruktiv zu denken.“

Die Drecksarbeit der liberalen Mitte

… unter diesem schon an sich spannenden Titel findet sich aktuell ein äußerst lesenwerter Artikel von Hanno Hauenstein in der Schweizer „WOZ – Die Wochenzeitung„, der vielen aus dem Herzen – oder besser aus dem Verstand – sprechen dürfte. (Und eine ideale Vorbereitung für unseren morgigen „Nachdenktag“ ist…)

Screenshot WOZ

Im Kleinen das Große zeigen

Zum Tod des Regisseurs Michael Verhoeven (1938-2024)
Ein Beitrag auf BR-Mediathek

Screenshot Michael Verhoeven BR

Ein Nachruf Daniel Kothenschulte in der Frankfurter Rundschau

1. Frankfurter Auschwitz-Prozeß

Vor 60 Jahren – zwischen 1963 und 1965 – fand der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozeß statt. Die Prozeßakte und die Tonbänder dazu bewahrt das Hessische Hauptstaatsarchiv Wiesbaden.

Als bedeutendes Zeugnis für die justizielle Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen wurden die im Hauptstaatsarchiv befindlichen Prozessunterlagen 2017 durch die UNESCO als Weltdokumentenerbe ausgezeichnet.

Das Hauptstaatsarchiv stellt den Auschwitz-Prozeß in den Mittelpunkt einer Posterausstellung der UNESCO zum Weltdokumentenerbe, die durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm zum vielfältigen Weltdokumentenerbe mit Schwerpunkt auf Hessen begleitet wird.

Eröffnung: 30. April 2024, 18:00 Uhr – Vernissage mit öffentlichem Vortrag
Dr. Nicola Wurthmann, Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
„Das Weltdokumentenerbe des Hessischen Landesarchivs:
Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963 – 1965″