Black Panthers Haggadah

The Israeli Black Panthers Haggadah was first written in 1971, at the beginning of their movement. It was written in a dark tin shack in Jerusalem on a stolen typewriter. In the introduction to this 50th Anniversary Edition, Reuven Abergel, one of the founders of the movement, writes that the Haggadah talks „about the pain, discrimination, and oppression that we were subjected to as part of Israel’s policy of separation between Jews from Muslim countries and Jews from Eastern Europe.“

​A year later, a fire destroyed most of the Israeli Black Panthers‘ archives, including the Haggadah. It was thought lost for some 40 years until a rabbi who collected Haggadot reached out to Abergel with a copy.

​In 2019, a second edition of the Haggadah was published in Hebrew as a pamphlet, an effort initiated through The Civil Archive of Social Struggles in Israel, led by Sapir Sluzker-Amran. After that, groups came together with the purpose of making the Israeli Black Panthers struggle and the Haggadah story accessible in both Hebrew and English as a way of promoting dialogue about the potential of Mizrahi struggle in Israel/Palestine.

​Translator Itamar Haritan worked closely with Abergel to translate the Haggadah into English starting in 2017 and has updated parts of it since then with his help. The Israeli Black Panthers Haggadah will be a completely bilingual (Hebrew-English) book and in addition to the new translation from Haritan and introduction from Abergel, there will be other essays that reflect on the Israeli Black Panthers and the Haggadah text. It will also include powerful archival images of the Panthers and their activism.

​On this site, we have also provided a free preview of a section of the Haggadah that you can use at your Seder table. Click here to download it.

​We are so proud to present this new book project.

​In solidarity,

Reuven Abergel and Marcelle Edery | Sapir Sluzker-Amran (Production and Consulting)

Libby Lenkinski (New Israel Fund) | Ari Bloomekatz (Jewish Currents Press)

Video Credits

Producer: Barak Heymann, Director and Editor: Alon Levi, Director of Photography: Yaniv Linton, Script: Amir Pavlovitch – Participants: Reuven Abergel, Sapir Slutzker-Amran, Shirly Karvani, Neta Hamami-Tabib, Avner Gvaryahu, Avi Yalou, Adi Tufik, Yossi Tsabari, Michel (Micado) Warshavsky, Fania Ben Sasson, Yonah Ben Sasson, Itamar Bellaiche, Elinor Arazi, Ram Spinoza (RamZi), Leah Zohar, Menashe Halif, Yossi Cohen, Libby Lenkinski

Vorbestellung hier möglich!

Silence Breakers

Ein Film von Silvina Landsmann – Kinostrat am 24. März 2022

Die NGO „Breaking the Silence” – kurz BtS – besteht aus ehemaligen israelischen Soldaten und Soldatinnen, die durch das Sammeln persönlicher Erinnerungsberichte auf den militärischen Alltag und den Umgang mit der Bevölkerung in den besetzten Gebieten aufmerksam machen wollen. Die Regisseurin Silvina Landsmann ermöglicht mit ihrem Film einen Blick hinter die Kulissen einer umstrittenen Gruppierung mit einem kontrovers diskutierten Ansatz inmitten eines über 70 Jahre schwelenden Konflikts.

Was macht einen guten Soldaten aus? Die Fähigkeit, ohne Skrupel Befehle auszuführen, oder die Berücksichtigung von höheren moralischen Zielen im Umgang mit dem Feind? Letzteres war vielen Mitgliedern von BtS erst nach ihrer aktiven Militärzeit möglich. In ihrer Arbeit setzen sie sich mit Einsätzen und Handlungen auseinander, die ihnen heute falsch vorkommen. Mit Videos, Vorträgen und Stadtführungen wenen sie sich an die israelische Bevölkerung und an ausländische Medien. Auf den Straßen Hebrons kommt es immer wieder zum Zusammenstoß zwischen BtS, israelischen Siedlern und dem Militär. Auch auf politischer Ebene wird die Organisation scharf kritisiert. Ihr wird vorgeworfen, Geschichten zu erfinden, dem Ruf Israels zu schaden und dem Antisemitismus in die Hände zu spielen. Mit filmisch nüchternen Bildern beobachtet Landsmann, wie die Gruppe äußerlich und innerlich um ihre Stimme kämpft. (Dok.Leipzig)

Vor dem regulären Kinostart finden u.a. in Berlin, Frankfurt, München und Hamburg Vorführungen des Films statt, bei denen die Regisseurin und Aktivist:innen von Breaking the Silence anwesend sein werden.

Neuer Kurs: Literatur und Identität im Gespräch

Das Center for Israel Studies der American University führt in diesem Frühjahrssemester einen vierteiligen Kurs mit israelischen Autoren und Autorinnen durch. Das Ziel des Centers ist, mit den öffentlichen Vorlesungen “experience Israeli identity through the eyes and ears of some of its most important cultural voices.”

Am 15. März 2022 beginnt der Institutsleiter Professor Michael Brenner die Serie, die per Zoom übertragen wird. Erster Autor und Gesprächspartner ist David Grossman mit einer Rezeption unter dem Titel seines Buches „More than I love my Life“.

Ihm folgen am 21.3. die Graphic Novel-Autorin Rutu Modan, am 31.3. Ayelet Tsabari und am 18.04. Maya Arad.

Alle vier Veranstaltungen werden per Zoom übertragen; vorherige Registrierung ist erforderlich.

Nähere Infos, auch zu früheren Kursen, unter diesem Link 

Krieg beginnt in den Köpfen

Mit dem völkerechtswidrigen Überfall auf die Ukraine ist der Krieg nach Europa zurückgekehrt.  Der Angriffskrieg ist begleitet von ideologischen Umdeutungen der Politik der letzten Jahrzehnte, die mit der Hoffnung einer dauerhaften Friedensordnung, ausgehend von Europa, verbunden war.

Die Arbeit des diAk war und ist einer Friedensordnung in allen gesellschaftlichen Bereichen verpflichtet.  Dabei  ist es uns wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, daß Geschichtsnarrative, die Feindbilder begründen sollen, einen Teil der Kriegsführung darstellen. 

Wir weisen daher hier auf den aktuellen Aufruf des Arbeitskreises Historische Friedensforschung hin.

Erklärung des AKHF zum Krieg in der Ukraine 2022 – Arbeitskreis Historische Friedens- und Konfliktforschung e.V. (historische-friedensforschung.org)

Jan Bazuin – Tagebuch eines Zwangsarbeiters

Buchvorstellung und Gespräch mit
Barbara Yelin, Barbara Beuys, Paul-Moritz Rabe, Judith Heitkamp, Monika Franz, Rupert Grübl, Leon Bazuin (u.a.)

23.02.2022 | 19.00 Uhr

Rotterdam, im Herbst 1944: Der neunzehnjährige Jan Bazuin erlebt den Hungerwinter. Täglich muss Brennmaterial und Essbares ‚organisiert‘ werden. Sein Vater droht, ihn von den Deutschen abholen zu lassen, wenn er nicht auszieht. Einziger Lichtblick ist die Freundin Annie. Doch Anfang Januar 1945 ändert sich alles. Jan wird zur Zwangsarbeit nach Bayern verschleppt…

Das kürzlich entdeckte Tagebuch des jungen Niederländers Jan Bazuin überrascht durch seinen ungekünstelten, jugendlichen und selbst in größter Not optimistisch klingenden Ton. Die Aufzeichnungen enden am 23. April 1945, kurz nach Jans riskanter Flucht aus dem Lager in München-Neuaubing, also genau von dort, wo das NS-Dokumentationszentrum derzeit die Einrichtung eines Erinnerungsortes plant. 

Der Text ist für die Forschung eine wichtige Quelle. Vor allem aber führt er ganz voraussetzungslos und intensiv vor Augen, wie ein Jugendlicher Deportation und Arbeitslager in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs erlebte. Die Zeichnerin Barbara Yelin hat die knappen, schnörkellosen Notizen illustriert und macht so das Geschehen auf unheimliche Weise präsent. Paul-Moritz Rabe hat das Tagebuch editiert und mit einem Nachwort versehen.

Ort NS-Dokumentationszentrum München und via Livestream unter www.youtube.com/nsdoku

Teilnahme kostenfrei – Keine Anmeldung notwendig

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem Verlag C.H. Beck und der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

AFTERWARD 

Zoom-Podiumsdiskussion mit der Filmemacherin Ofra Bloch | (Mit Entgelt)

Jerusalem-born trauma expert Ofra Bloch forces herself to confront her personal demons in a journey that takes her to Germany, Israel and Palestine. Set against the current wave of fascism and anti-Semitism sweeping the globe, AFTERWARD delves into the secret wounds carried by victims as well as victimizers, through testimonies ranging from the horrifying to the hopeful. Seen as a victim in Germany and a perpetrator in Palestine, Bloch faces those she was raised to hate as she searches to understand the identity-making narratives of the Holocaust and the Nakba, violent and non-violent resistance, and the possibility of reconciliation. The film points towards a future – an “afterward” – that attempts to live with the truths of history in order to make sense of the present.

Es kostet ca 12 EUR entsprechend einer Kino-Karte, dafür gibts den Film drei Tage vorher zum Anschauen, um dann die Podiumsdiskussion zu verfolgen.


Hier ist der Link zum Anmelden:
https://stillpoint.org/event/afterward-international-film-screening-and-panel-tickets-254764285837

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

Bassam Aramin
 lives in Jericho in the West Bank. At the age of 17, he was incarcerated and spent 7 years in an Israeli jail. He is the former Palestinian Co-director of the Parents Circle – Families Forum.

Thomas Casagrande, Dr. phil., teacher and political scientist. He published books on the history of “Volksdeutsche” in the Waffen-SS.

>>  https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Casagrande

Pamela Cohn is a film curator, nonfiction story consultant, and writer. Learn more about Pamela: 
>> http://www.pamelacohn.com/

Aleksandar Dimitrijevic, PhD, is a clinical psychologist and psychoanalyst. He works as a lecturer at the International Psychoanalytic University – IPU, Berlin and in private practice. 
>> http://berlinpsychoanalyst.com/about/

Rechtsextremismus in Institutionen

„Ein besonderes Anliegen wird mir sein, die größte Bedrohung, die derzeit unsere freiheitlich demokratische Grundordnung hat, den Rechtsextremismus, zu bekämpfen.“

so Nancy Faeser kurz nach ihrem Amtsantritt als Innenministerin der neuen Bundesregierung.

Die Beiträge: Was ist rechts und was extrem? | Die AfD auf dem Weg der Radikalisierung | Rechtsextremismus und der Verfasungsschutz | Brandmauern und Brückendiskurse. Rechtsextremismus in der Bundeswehr | „Tiefer Staat“? | Vorkommnisse, Vorfälle, Einzelfälle? Rechtsextremismus in der Polizei | Das Rechte im Recht. Rechtsextremismus in der Justiz | Gewerkschaften und die radikale Rechte | „Politische Bildung“ von rechts

Der Analyse dieses Phänomens, speziell dem Rechtsextremismus in Institutionen, nimmt sich nun auch die POLITIKUM an.

Zur Inhaltsübersicht – Den zentralen Grundlagentext „Was ist rechts und was extrem?“ aus der POLITIKUM gibt es zurzeit als kostenlose Leseprobe. Ausführlichere Würdigigung vorgesehen.

Wie wollen wir uns an die Shoa erinnern?

aspekte vom 28. Januar 2022 – mit Jo Schück

Beitrag in der ZDF Mediathek

Vorwurf Antisemitismus – Vom Umgang mit einem scharfen Schwert

WDR 3 Kulturfeature 29. Januar 2022

Von Heike Brunkhorst und Roman Herzog

Gegen Judenhaß heute vorzugehen ist notwendig. Das hat nicht erst der Anschlag auf die Synagoge von Halle gezeigt. Doch taugt eine institutionalisierte Definition von Antisemitismus tatsächlich um jüdisches Leben zu schützen?

Bewegte Bilder, bewegende Bilder

The Israel Film Archive – Neues Sammelgut online!

Ein einführender Bericht in der Times of Israel und der Link zum Archiv