In einem langen und äußerst lesenswerten Beitrag auf +972mag schreibt Oren Ziv über die Erfahrungen der Protestler:innen aus der ‚Anti-Besatzung-Szene‘ mit den „Mainstream“-Protestler:innen am Jahrestag des 6. Juni (Beginn der Besatzung der Westbank – versus (?) Befreiung der Westmauer)…
Kategorie: Erinnerungsarbeit
A Virtual Tour of the Temple Mount / Haram al-Sharif
Auf Youtube 10 min unterwegs – mit mancher Einsicht…
Ir Amim, Emek Shaveh, and Peace Now present a virtual tour of one of the most complicated holy sites in the world:

The Temple Mount/Haram al-Sharif. Join us to learn about the issues surrounding the holy compound, what is needed to ensure a peaceful stability for worshippers and visitors, and how once-fringe movements are trying to undermine this.
Unterschiedliche Narrationen sehen!
Palestine 1920:
The Other Side of the Palestinian Story | Al Jazeera World Documentary von Ashraf Masharawi
(Interessant die zahlreichen historischen Filmausschnitte und Dokumente)

diAk-Reprint I – 15. Mai 1948
Palestine – Termination of the Mandate | 15th May, 1948
Heute ging an die diAk-Mitglieder der neue Mitgliederbrief ab, mit verschickt wurde der erste diAk-Reprint, die Abschlußerklärung der Britischen Mandatsmacht zum Ende des Mandats vor 75 Jahren am 14./15. Mai 1948.


Die Neuerscheinung ist demnächst auch im Buchhandel erhältlich (978-3-96575-901-6)
Save the date
Quadratur des Dreiecks
Deutschland-Israel-Palästina-Tag
Berlin, 10. September 2023 – 15.00 -21.30 Uhr – Details folgen
Antifeminismus und Autoritarismus im Nahen Osten und Osteuropa
Tagung am Herder-Institut, Marburg – 21.-23. Juni 2023
In Verbindung mit dem Erstarken autoritärer populistischer Bewegungen im Nahen Osten und Osteuropa sind in den letzten Jahren Tendenzen erkennbar, Demokratisierungsprozesse rückgängig zu machen.
Der erfolgreiche Versuch, bedeutende Teile der Öffentlichkeit zu mobilisieren, resultiert aus einer gesellschaftlichen Polarisierung im Zuge empfundener Krisen. Der Rechtspopulismus befaßt sich im Allgemeinen mit dem Drang, das „authentische Selbst“ der Nation wiederherzustellen. Gerade Feminismus und ‚gender‚ sind als Feindbilder in diesem Prozeß wirksam geworden. Daher stehen Autoritarismus sowie Antifeminismus und anti-gender Politiken in einer engen Wechselwirkung.

Ausgehend von diesen Befunden haben das Herder-Institut für Historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft sowie das Centrum für Nah- und Mitteloststudien und das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg international Wissenschaftler:innen eingeladen, die antifeministische Politik autoritärer Regime im Nahen und Mittleren Osten sowie in Osteuropa in vergleichender Perspektive zu diskutieren.
Die von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung geförderte Konferenz führt zwei Forschungsstränge zusammen: die Untersuchung von Antifeminismus und geschlechterfeindlicher Politik und die Untersuchung von autoritärem Populismus. Sie konzentriert sich auf zwei Regionen, in denen gegenwärtig antifeministische und anti-gender Politiken deutlich erkennbar sind und die bisher aus einer vergleichenden Perspektive zu wenig erforscht wurden. Die Vortragenden werden einen besonderen Fokus auf die Rolle des jeweiligen Staates und der organisierten Religionen in diesen Prozessen ebenso legen wie auf die gegenhegemonialen Strategien der feministischen Frauenrechtsbewegungen.
Besondere Höhepunkte werden die Keynotevorträge von Nadje Al-Ali (Brown University) und von dem Mitglied des UN Committee on the Elimination of Discrimination against Women Dalia Leinartė (Vilnius) darstellen.
Weitere Informationen zum Programm unter: https://www.herder-institut.de / Programm

Über die Debatte bei unseren Nachbarn
Ein Gastbeitrag von Martin Pollack in der NZZ (24. Mai 2023)
Die polnische Regierung geht rabiat gegen Historiker vor, deren Forschung einen Schatten auf das heroische Inbild der Nation wirft. Das betrifft zumal den Holocaust. Doch Polen ist nicht Rußland oder Ungarn, die Bürger verstehen sich zu wehren.
Neuerscheinung:
Encountering the Suffering of the Other
Reconciliation Studies amid the Israeli-Palestinian Conflict
Francesco Ferrari (Hg.), Martin Leiner (Hg.), Zeina M. Barakat (Hg.), Michael Sternberg (Hg.), Boaz Hameiri (Hg.)
Vandenhoeck & Ruprecht – ISBN: 978-3-525-56737-1
“I will give you a new heart and put a new spirit in you; I will remove from you your heart of stone and give you a heart of flesh” (Ezechiel 36:26). This biblical image, particularly significant for Jews, Christians, and Muslims, gives insight into the central issues of this book: how a greater readiness to reconcile can take place among individuals and groups who experience the „suffering of the other,“ even in the midst of a protracted conflict such as the Israeli-Palestinian one. This book offers a collection of essays written by the team members of a transdisciplinary DFG project between Jena University, Ben Gurion University, Tel Aviv University, and the Wasatia Academic Institute.
Besprechung erfolgt nach Möglichkeit
Am Tag danach
Fundstücke aus den Medien zum gestrigen 75. Jahrestag der Nakba
1. Zeitzeug:innen in einem Bericht der Deutschen Welle

2. Hanno Hauenstein in der Berliner Zeitung

3. Aufzeichnung der Nakba-Erinnerungsveranstaltung jetzt im Netz ansehbar: Peace rooted in Justice

4. Erklärung der Kirchenoberhäupter im Heiligen Land zur Nakba

Bericht dazu auf Radio Vatikan
5. Ein Beitrag des Holy Land Trust (Bethlehem) zum Thema





