Zeit gekauft – Blick auf Sheikh Jarrah

Zwangsräumung von Palästinenser:innen ausgesetzt

Die Lage von palästinensischen Familien in Ostjerusalem, die von Räumungen bedroht sind, könnte sich entspannen. Laut einem Urteil dürfen die Bewohner:innen vorerst bleiben – so lange bis die Eigentumsrechte geprüft sind – ein Verfahren, daß sich lange hinziehen kann und damit prinzipiell Möglichkeiten für eine politische Regelung eröffnet… ob diese gewollt sein wird, muß sich zeigen.

Hier der Bericht von Benjamin Hammer, ARD-Studio Tel Aviv, auf tagesschau.de.

Welche Chancen hat die Idee?

The Beilin-Husseini Holy Land Confederation Plan (February 21, 2022)

Auf der Seite von Peace Now finden sich „klare Antworten auf schwierige Fragen“ mit Yossi Alpher.

Hügeljugend?

The Hilltop Youth and Jewish Terrorism

Why do the IDF, the police, and society turn a blind eye towards these Israeli extremists? A discussion with ToI’s Senior Analyst Haviv Rettig Gur.

Ein Podcast der Times of Israel (From The Hartman Institute | Sponsored)

Keinen Baum den Gegnern des Friedens

Solidarity With Victims of Settler Violence

Aus einem Mailing des NIF / New Israel Fund

More than 400 activists took part in a tree planting event in the Palestinian village of Burin near Nablus in the West Bank earlier this month to demonstrate solidarity with local Palestinians and human rights activists. The event was organized by Rabbis for Human Rights and funded by a New Israel Fund emergency grant.

Only two weeks earlier, settlers from the nearby illegal outpost of Givat Ronen attacked Rabbis for Human Rights activists in Burin. Unfortunately, this violence is nothing new. For years, Jewish settlers have targeted this area, frequently rampaging through the hillsides, burning and uprooting the olive trees of local farmers.

Rabbis for Human Rights Executive Director Avi Dabush said, “This picture of hundreds of Israelis, including those injured by Jewish terrorists returning to the scene of the attack two weeks after it occurred, represents a significant victory. We declared that we will not give in to violence and that we will return to the field to stand in solidarity with Palestinian olive farmers against those who regularly attack them. And that is what we did.”

Other organizations who took part in the rally included Mothers Against Violence, Zazim — Community Action, Combatants for Peace, Mehazkim – Fighting for a Progressive Israel, MachsomWatch, Omdim Beyachad (Standing Together), Breaking the Silence, Peace Now, and Torat Tzedek – Torah of Justice.

Zazim said, “Our community has rallied for the cause and we arrive here this morning to demonstrate that our answer to violence and hatred is partnership. They uproot and we plant until the occupation ends.”

Jan Bazuin – Tagebuch eines Zwangsarbeiters

Buchvorstellung und Gespräch mit
Barbara Yelin, Barbara Beuys, Paul-Moritz Rabe, Judith Heitkamp, Monika Franz, Rupert Grübl, Leon Bazuin (u.a.)

23.02.2022 | 19.00 Uhr

Rotterdam, im Herbst 1944: Der neunzehnjährige Jan Bazuin erlebt den Hungerwinter. Täglich muss Brennmaterial und Essbares ‚organisiert‘ werden. Sein Vater droht, ihn von den Deutschen abholen zu lassen, wenn er nicht auszieht. Einziger Lichtblick ist die Freundin Annie. Doch Anfang Januar 1945 ändert sich alles. Jan wird zur Zwangsarbeit nach Bayern verschleppt…

Das kürzlich entdeckte Tagebuch des jungen Niederländers Jan Bazuin überrascht durch seinen ungekünstelten, jugendlichen und selbst in größter Not optimistisch klingenden Ton. Die Aufzeichnungen enden am 23. April 1945, kurz nach Jans riskanter Flucht aus dem Lager in München-Neuaubing, also genau von dort, wo das NS-Dokumentationszentrum derzeit die Einrichtung eines Erinnerungsortes plant. 

Der Text ist für die Forschung eine wichtige Quelle. Vor allem aber führt er ganz voraussetzungslos und intensiv vor Augen, wie ein Jugendlicher Deportation und Arbeitslager in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs erlebte. Die Zeichnerin Barbara Yelin hat die knappen, schnörkellosen Notizen illustriert und macht so das Geschehen auf unheimliche Weise präsent. Paul-Moritz Rabe hat das Tagebuch editiert und mit einem Nachwort versehen.

Ort NS-Dokumentationszentrum München und via Livestream unter www.youtube.com/nsdoku

Teilnahme kostenfrei – Keine Anmeldung notwendig

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem Verlag C.H. Beck und der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Typisch deutsch?

Ein Beitrag zur Debatte um den Amnesty-Bericht von Saba-Nur Cheema (Frankfurt/M.):

„Alle Welt redet über Antisemitismus und Apartheid. Nur die palästinensische Seite nicht. Warum?“

Frankfurter Rundschau (10. Februar 2022)

Atmen können – Rap für Verständigung

In all dem, was vielen nicht möglich zu sein scheint, ist doch manches möglich…

Ein Bericht von Sarah J. Hoffmann auf Qantara über Sameh Zakout und Uriya Rosenman

Ungerechtigkeit, und …?

Ein lesens- und bedenkswerter Kommentar von Akiva Eldar bei Haaretz (9. Februar 2022)

Opinion:

If Speaking Against Injustice Is Antisemitic, I’m an Antisemite

Mehrdenken statt Querdenken

– für ein solidarisches Miteinander gegen Corona – Kein Schulterschluß mit Nazis!

Seid solidarisch, gefährdet weder euch, noch andere!

Zeigen wir unser Mitgefühl mit den Angehörigen der Toten der Covid19-Pandemie!

Beteiligen wir uns an den Protesten gegen die in vielen Bezirken stattfindenden »Montagsspaziergänge«!

Wenn auch nur ein kleines Zeichen: https://solidarisch-denken.de !

Rechtsextremismus in Institutionen

„Ein besonderes Anliegen wird mir sein, die größte Bedrohung, die derzeit unsere freiheitlich demokratische Grundordnung hat, den Rechtsextremismus, zu bekämpfen.“

so Nancy Faeser kurz nach ihrem Amtsantritt als Innenministerin der neuen Bundesregierung.

Die Beiträge: Was ist rechts und was extrem? | Die AfD auf dem Weg der Radikalisierung | Rechtsextremismus und der Verfasungsschutz | Brandmauern und Brückendiskurse. Rechtsextremismus in der Bundeswehr | „Tiefer Staat“? | Vorkommnisse, Vorfälle, Einzelfälle? Rechtsextremismus in der Polizei | Das Rechte im Recht. Rechtsextremismus in der Justiz | Gewerkschaften und die radikale Rechte | „Politische Bildung“ von rechts

Der Analyse dieses Phänomens, speziell dem Rechtsextremismus in Institutionen, nimmt sich nun auch die POLITIKUM an.

Zur Inhaltsübersicht – Den zentralen Grundlagentext „Was ist rechts und was extrem?“ aus der POLITIKUM gibt es zurzeit als kostenlose Leseprobe. Ausführlichere Würdigigung vorgesehen.