Ein ausführlicher Bericht in der israelischen Tageszeitung Haaretz:
Online geht es hier „From Yad Vashem to Yasser Arafat’s Office“
Ein Beitrag von Omar Dajani und Mira Sucharov

Ein ausführlicher Bericht in der israelischen Tageszeitung Haaretz:
Online geht es hier „From Yad Vashem to Yasser Arafat’s Office“
Ein Beitrag von Omar Dajani und Mira Sucharov

Deutsche Kampfjet über Israel – am Beginn der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des Staatsgründung … – aber nicht über den Besetzten Gebieten. Und die Proteste gegen weiter …
Eine besondere Symbolpolitik ?!
(Bericht im Tagesspiegel)

Wer es live nicht geschafft hat, kann hier die Zeremonie anschaue!

Gemeinsame Israelisch-Palästinensische Gedenkzeremonie am 24. April 2023 – 19:30 Uhr (Berliner Zeit)

Live-Übertragung im Netz / Anmeldung u.a. hier
Here you will find the link/access to the live stream:
https://www.youtube.com/live/gxbkR9_ZTrw?feature=share
Also follow here:
https://www.facebook.com/events/630252142256286/
2023 Ceremony:
This year, the Joint Memorial Ceremony will be held on April 24, 2023. You can join the live stream from wherever you are in the world (8:30pm Jerusalem | 6:30pm London | 1:30pm New York | 10:30am Los Angeles).
The theme of the ceremony is “WE ACKNOWLEDGE”: bringing to light what has already been known but was suppressed, denied, or muted.
WE ACKNOWLEDGE each other’s humanity and every human’s right to security and freedom.
WE ACKNOWLEDGE the oppressive system that fuels injustice, violence, and trauma.
WE ACKNOWLEDGE our personal suffering, the suffering of our neighbors, and our part in this pain.
WE ACKNOWLEDGE our shared vision of a land where the inherent dignity and equality of all is fully realized.
WE ACKNOWLEDGE our power to transform, collectively heal, and unite to end the occupation.
Im Freitag hat der Autor Peter Prange einen Gastbeitrag geschrieben: Die Diskussion über rassistische Sprache in Wolfgang Koeppens „Tauben im Gras“ erinnere ihn an eine ähnliche Debatte über seinen letzten Roman „Der Traumpalast“ …
„Nein, wenn wir begreifen wollen, wie wir wurden, was wir sind, dürfen wir uns unsere Vorfahren nicht nach heutigen Maßstäben schönreden, sondern müssen sie beim Wort nehmen, wollen wir aus ihren Fehlern lernen, um uns selbst weiter zu entwickeln. So unerträglich eine solche Vergegenwärtigung der Vergangenheit manchmal sein mag, bleibt uns nichts anderes übrig, als uns ihr zu stellen. „Nur wer weiß, woher er kommt“, so Theodor Heuss, der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland mit Blick auf die problematische deutsche Geschichte, „weiß, wohin er geht.“ Schauen wir also der Vergangenheit ins ungewaschene Gesicht, damit wir den Blick frei bekommen für eine Zukunft, wie wir sie uns erwünschen und wie sie uns lebenswert erscheint.“

Die reinigende, die „heilige“ Kraft des Feuers?
Ostern – orthodoxer Kalender – 2023 – Während in der Altstadt von Jerusalem die Gläubigen versuchen, die zahlenmäßigen Begrenzungen, die von der israelischen Besatzungmacht erlassen wurden, um Zeuge/Zeugin des Heiligen Feuers aus der Grabeskapelle in der Auferstehungskirche zu werden, zu durchbrechen (Ha’aretzbericht), verbrennen anderenorts junge (jüdische) Israelis ihre Einberufungsbescheide …


Die reinigende, die „heilige“ Kraft des Feuers?!

Ein Essay in Haaretz von Menachem Klein, emeretierter Professor der Politikwissenschaft an der Bar Ilan Universität
„There is no precedent in Jewish history for the existence of a Jewish state that constitutes a regional power and rules another people. Never before has the Jewish people possessed a combination like this of sovereignty, power and control, which are being exploited to oppress another people.“

„As long as Jewish nationalism is bound up with Judaism as a historic religion and people, equality and partnership of non-Jews in sovereignty cannot be seen as just a secular phenomenon involving a division of power and government. One could of course argue against the self-determination of the State of Israel as a Jewish state, and endeavor to divorce it completely from historic Judaism and from the ideology and practice of Jewish supremacy. Separation of that kind would create an Israeli nation in which all the citizens are equal – a far-reaching move that has failed in the past, in society and in the Supreme Court.“
Ein Filmbeitrag von Stefan Buchen: Deutschland und Israel: Solidarität mit Rechtsradikalen?
Erstsendung in ‚Panorama‘ (NDR) am 13. April 2023


Ein großer israelischer Schriftsteller ist am 11. April gestorben, eine starke politische Stimme ist verstummt, ein politischer Mensch, ein homo politicus, der immer wieder den Abzug Israels aus dem Westjordanland gefordert hat.
Auf Deutsch sind unter anderem von ihm erschienen: Judiths Liebe, Meine russische Großmutter und ihr amerikanischer Staubsauger und Zwei Bärinnen.
Würdigung in der FAZ, in der Zeit, auf der Seite seines Verlages Diogenes
