10. Dezember – Tag der Menschenrechte

Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aus dem Jahr 1948

Hier ein Auschnitt aus der Reflektion von Rabbiner Arik Ascherman zum heutigen Tag:

„Israel that has always been plagued by human rights violations, but we can only be embarrassed and horrified that we have now openly and knowingly voted for extremist advocates of massive human rights violations towards non-Jews, the LGBTQ community, non-Orthodox religious Jews and women, and whose first Finance Minister will be an open advocate of neo-liberal policies violating the human rights of Israeli Jews living in poverty. Israel is drifting farther and farther from the principles of international law we celebrate on December 10th. We are slapping in the face the many Jews whose Jewish values and consciousness of Jewish history drove them to be primary authors of these principles representing the highest aspirations of humanity.

Now the question is will be prove ourselves to be worthy descendants of Jacob? Will we succeed in wrestling with our demons and prevail? This is our moment of truth. We are being tested. We are at a moment when each of us is called to say “Hineni – I am here. Count me in to be a part of the struggle for our Jewish values, human rights and decency. Our side is being dragged across the line in a very serious game of tug of war. Will we collapse, or find the inner resources to dig in and pull back?“

Der ganze Text findet sich hier.

Das Ding ist rund – auch in Katar?

Ein Beitrag auf qantara.de von Stefan Nestler

Die WM und der Nahostkonflikt: Israelisch-palästinensischer Konflikt auch in Katar präsent

„Anfeindungen gegen israelische Medienschaffende, die Fahne der Palästinensergebiete auf den Straßen und in den Stadien – auch hier zeigt sich, dass die Fußball-WM in Katar nicht unpolitisch ist. Von Stefan Nestler und dem Deutsche Welle-Team in Katar

Siehe auch die Buchbesprechung zu Das rebellische Spiel. Die Macht des Fußballs im Nahen Osten und die Katar-WM vonvon Birte Rodenberg

Zusammen denken / Zusammendenken

Im Online-Magazin +972 eine spannende Außensicht, auf das, was in Deutschland mit Blick auf das Dreieck Deutschland Israel-Palästina geschieht – oder jedenfalls, was wahrgenommen wird.

How Palestine became a ‘forbidden word’ in German high schools

From textbooks to trips, Germany’s education system is aggressively pushing a pro-Israel narrative hostile to any Palestinian dissent in the classroom.

By Hebh Jamal – December 5, 2022

Eine andere Sicht der Dinge

Israels neue Regierung wird revolutionär sein

Israel Nachrichten – eine Kommentierung von Ariel Kahana:

„Israels außer Kontrolle geratenes Justizsystem wird endlich einer angemessenen Überwachung unterliegen, und die notwendigen Reformen werden das Leben in Judäa und Samaria verbessern.“

Was bleibt da zu sagen? Eine Herausforderung zu begreifen, daß hier über das gleiche Land gesprochen wird, es liest sich eher wie die Nachricht von einem anderen Planeten…

Ein Blick über den Teich

Fragen, die sich auch in Deutschland stellen (werden) …

Webinar Kurtzer Peace Now America

Aus den Vereinten Nationen

UN General Assembly votes in favor of commemorating Palestinian ‘Nakba’

Und Deutschland stimmt dagegen…. – was daran ist eine Schande?

Erste Retrospektive der arabischen Künstlerin Etel Adnan

Die 2021 gestorbene Etel Adnan war eine herausragende Vertreterin der arabischen Moderne. Die Künstlerin verband Medien, Sprachen und Kulturen zwischen Frankreich, dem Libanon und Kalifornien.

Ein Bericht zu ihrer Kunst auf Qanatara.de

Wohin rückt Israel?

Und warum? Ein Gespräch des Center for Strategic and International Studies (CSIS)

Jon Alterman (CSIS) befragt Prof’in Drin. Tamar Hermann (Open University of Israel) über ihre Sicht der Hintergründe der aktuellen Entwicklungen. Das Gespräch ist auch als Transkript zugänglich und kann nachgehört werden.

Deutscher Bundestag: Holodomor in der Ukraine als Völkermord einstuft

Was geschah damals in der Ukraine?

Bis heute sind die Verbrechen Stalins vor 90 Jahren in der Ukraine einer breiteren Öffentlichkeit kaum bekannt. Um die Sowjetherrschaft auf dem Land durchzusetzen, ging der Kreml über Leichen.

Ein Blick von außen: Bericht und Kommentar in der Schweizer NZZ

Kommentar: „War der Holodomor ein Völkermord? Mit der Entscheidung dieser Frage hat der Bundestag seine Kompetenzen überschritten

Es ist richtig, das geplante Verhungernlassen von Millionen Ukrainern durch Stalin in Deutschland präsenter zu machen. Mit der Einstufung als Genozid verordnet das Parlament aber Erinnerungspolitik von oben herab – und das bei umstrittener Faktenlage.“

Nicht in einen Topf

Zwischen der extremen Rechten und dem Faschismus sollte genau unterschieden werden – gerade weil die Gefahr von rechts so groß ist

Damit befaßt sich ein Beitrag auf ipg-journal.de von Jan-Werner Müller, derzeit Forschungsmitglied am Wissenschaftskolleg zu Berlin sowie am Exzellenzcluster Contestations of the Liberal Script an der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin. Im Mai 2021 erschien sein Buch Freiheit, Gleichheit, Ungewissheit: Wie schafft man Demokratie? Zuvor lehrte er Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Princeton.IPG Logo