Hitzig, Hoffmann – Kron

Marko Martin würdigt in der Jüdischen Allgemeinen Norbert Krons Roman »Der Mann, der E.T.A. Hoffmann erfand«, der dem jüdischen Biographen des Schriftstellers ein Denkmal setze …

„Norbert Kron zeichnet indessen kein Kitschbild einer sogenannten deutsch-jüdischen Symbiose. Da doch selbst der so tief in der Kultur seines Landes verwurzelte Hitzig häufig auf seine Außenseiter-Position zurückgestoßen wird – einmal bei einem weinseligen Abend bei Lutter & Wegner am Berliner Gendarmenmarkt sogar von Freund Hoffmann selbst. Ein Schauspieler deklamiert Shakespeares berühmt-berüchtigte Shylock-Zeilen, die alkoholisierte Runde fällt grölend mit ein, während Hoffmann das alles auch dann noch für Jux und Alberei hält, als die ersten antisemitischen Sprüche zu vernehmen sind.“

Buchhinweis: Der Mann, der ETA Hoffmann erfand … und ein kleine weitere Publikation zu Julius E. Hitzig.

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