Forschung zu Rechtsextremismus und Rassismus in der Polizei

Ein umstrittenes Thema: Die einen wollen keinen pauschalen Verdacht gegen eine ganze Berufgruppe, die anderen zweifeln daran, wie wenige oder viele der Staatsdiener wirklich die Demokratie verteidigen. Chatgruppen in der Berliner Polizei, Verdacht auf antisemitische Gesinnung … dazu lädt das Forschungsinstitut für Öffentliche und Private Sicherheit der HWR Berlin lädt am 11. November 2020 ab 17 Uhr zum virtuellen Werkstattgespräch ein.

Warum ist es so schwierig, Rechtsextremismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit in der Polizei zu untersuchen?

Wissenschaftler der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) Berlin und Gäste im virtuellen Werkstattgespräch des Forschungsinstituts für Öffentliche und Private Sicherheit (FÖPS Berlin) der HWR Berlin ihre Erkenntnisse aus.

In den polizei- und sozialwissenschaftlichen Untersuchungen der letzten 40 Jahre lassen sich Anhaltspunkte dafür finden, daß Arbeitsbedingungen, bestimmte Konfliktkonstellationen, die Organisationskultur und Gruppendynamiken die Entstehung menschenverachtender Einstellungen und Handlungsweisen begünstigen.

Welche Schutzfaktoren, Präventions- und Interventionsmöglichkeiten gibt es, die dem entgegenwirken? Die Soziologen Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer und Prof. Dr. Wolfgang Kühnel diskutieren mit Politikwissenschaftler Prof. Dr. Hans-Gerd Jaschke und Prof. Dr. Christoph Kopke über Monitoring zu Rechtsextremismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit in der Polizei, straf- und disziplinarrechtliche Maßnahmen und unabhängige Kontrollgremien.

Die Veranstaltung findet als virtuelles Meeting und offene Diskussion auf dem Videokonferenzserver BigBlueButton der HWR Berlin statt. Die kostenlose Teilnahme ist möglich unter diesem Link .

Anmeldungen vorab per E-Mail an foeps-office@hwr-berlin.de

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