Danach – Über das Ende der zionistischen Linken …

In einem Beitrag für das 972Magazine geht der Journalist, Blogger und Übersetzer Edo Konrad der Frage nach dem Niedergang der zionistischen Linken bei den Wahlen in Israel nach. Er kommt zu dem Schluß, daß die Meretz-Partei, aber mehr noch die Arbeiterpartei sich nicht entschieden für eine Politik der Gleichheit und Inklusion sowohl innerhalb der Partei wie auch gegenüber den Palästinensern stark gemacht hätten. Der Vorsitzende Avi Gabbay gehört zwar der Mizrahi-Minderheit an, verlor aber durch seine  Politik im sozialen Bereich bei den traditionellen Labour-Wählern. Zugleich ließ sich der gesamte Linksblock in der Frage der Okkupation in eine defensive Position drängen, die ernsthafte Alternativen für einen neuen Friedensplan und gegenüber dem rechten Nationalismus nicht mehr möglich machte.

 

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