Kommentar im „Tagesspiegel“ zur Situation in Israel und Palästina

Alexander Brakel hat am 12. Dezember 2017 einen lesenswerten Kommentar im Tagesspiegel veröffentlicht, dessen Lektüre wir hiermit empfehlen möchten:

Hätte Trump deutlich gemacht, dass sich seine Anerkennung nur auf West-Jerusalem bezieht, hätte er darüber hinaus den Anspruch der Palästinenser auf Ost-Jerusalem ebenso herausgestrichen, oder hätte er gar die „Hauptstadtfrage“ mit der Vorlage eines Friedensplans verbunden, könnte man in seiner Entscheidung tatsächlich einen Schritt zum Frieden sehen. All dies hat er jedoch nicht getan. An keinem Punkt seiner Rede hat er zu verstehen gegeben, dass sich seine Auffassung von der der israelischen Regierung unterscheidet. 1980 hat die Knesset ein Gesetz verabschiedet, demzufolge, Jerusalem die „ewige und unteilbare Hauptstadt“ des Landes sei. Auch für eine linke Regierung wäre es deshalb sehr schwer, einer Teilung zuzustimmen. Die momentane Regierung aber ist die rechteste in der israelischen Geschichte. Sie hat keinerlei Interesse an einer Zwei-Staaten-Lösung, erst recht nicht an die Aufgabe Ost-Jerusalems.

Der vollständige Text findet sich hier:

https://causa.tagesspiegel.de/politik/anerkennung-jerusalems-als-die-hauptstadt-von-israel/esnbspbrauchtnbspinternationalen-druck.html

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