Vorstand neu gewählt

Auf der 39. Jahreshauptversammlung des diAK am 30. April 2016 in Berlin ist für die kommenden zwei Jahre der neue Vorstand mit Rainer Zimmer-Winkel an der Spitze, Bernd Asbach als seinem Stellvertreter sowie mit Dr. Steffen Hagemann, Dr. Angelika Timm, Marianne Zepp und Dr. Ulrich Luig als Beisitzer gewählt worden.

Die neuen Leitlinien werden demnächst vorgestellt.

Die neue Ausgabe von israel & palästina (01/2016): Jerusalems ‚Holy Basin‘

Die neue Ausgabe von israel & palästina widmet sich der Zukunft von Jerusalems ‚Heiliger Esplanade‘ (auch als ‚Holy Basin‘ bekannt) und das Plateau der südöstlichen Ecke der Altstadt beschreibt, das unter anderem den Tempelberg / Haram asch-Scharif umfaßt. Die International Crisis Group unternimmt in ihrer Analyse den Versuch, den ‚Holy Basin‘ als Ausgangspunkt vieler geschichtlicher, religiöser und staatlicher Konflikte in seinen unterschiedlichen Facetten und Deutungsperspektiven zu umreißen und Optionen für ein gewaltminimierendes Reglement an dieser ‚heiligen Stätte‘ anzubieten.

http://aphorisma.de/catalog/israel-palaestina-2016-i-p-9781.html

i&p_1_2016_Umschlag.indd

DSCF9936

Das Kalenderblatt im Mai: Sadaka Reut – Arab Jewish Youth Partnership

Die Ausgabe IV | 2015 von israel & palästina – Zeitschrift für Dialog ist zum neuen Jahr als Kalender erschienen. Jeden Monat stellen wir dazu das neue Kalenderblatt vor.

Sadaka-Reut ist als bi-nationale NGO seit über dreißig Jahren aktiv und konzentriert sich auf die Jugendarbeit. Die Organisation betreibt bi-nationale Bildungsarbeit mit dem Ziel, Rassismus zu bekämpfen und die jungen Teilnhemer_innen in den Möglichkeiten des sozialen und politischen Aktivismus zu schulen. Sie verstanstaltet Workshops, Freiwilligenarbeit, Leadership-Programme und Begegnungsprogramme.

Kontakt: http://www.reutsadaka.org / info@reutsadaka.org; Shivtey Israel 35 P.O.B. 8523, Jaffa, 610841, Israel; Tel./Fax: +972 3 5182336

Spenden: Israel Discount Bank, Branch 026, Jerusalem Blvd. 15, Tel Aviv-Jaffa 68022

No. 1223641, IBAN: IL190110260000001223641 / SWIFT: IDBLILITi&p_4-2015_Kalender.indd

Reuven Moskovitz in Deutschland

Reuven Moskovitz, langjähriger Friedensaktivist und Kämpfer für Gerechtigkeit im Nahen Osten, kommt im April und Mai auf Lesereise nach Deutschland. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der Veranstaltungsorte. Für nähere Informationen bitten wir um eine kurze Meldung.

r_moskovitsjpg

 

11.4., 20 Uhr: Ahlfeld | 12.4., 20 Uhr: Gosslar | 13.4.: Einbeck-Bentierode (Friedenswerkstatt Bentierode, Bentieröder Ring 7) | 14.4., 19 Uhr: Berlin (Ökumenisches Zentrum, Wilmersdorfer Straße 163) | 15.4., 19 Uhr: Berlin (Café Emmaus, Lausitzer Platz 8a) | 18.4., 19.30 Uhr: Celle (Martin-Luther-Kirche) | 19.4., 19.30: Bielefeld (Bodelschwinghkirche) | 20.4., 17 Uhr: Bielefeld (Im Kapellenbrink) | 21.4.: Bielefeld | 22.4.: Weimar | 23.4., 17 Uhr: Weimar | 24.4., 12.30 Uhr: Weimar (Belvederer Allee 32) | 25.4., 19.30 Uhr: Viersen | 26.4., 19.30 Uhr: Tönis-Vorst | 27.4., 19.30 Uhr: Mühlheim/Ruhr | 28.4., 19.30 Uhr: Bad Honnef (Evangelisches Gemeindehaus, Königswinter-Dollendorf) | 1.5., 10 Uhr: Oldenburg (Lambertikirche)  | 2.5., 19.30 Uhr: Oldenburg (Lambertikirche) | 3.5., 19 Uhr: Berlin (Gemeindehaus Schuchardtweg 5)

Foto: privat

 

europa.israel.palästina: Neu Denken! Einladung zur diAK-Tagung, 29.4.-1.5.2016

Eine Tagung der Europäischen Akademie Berlin in Kooperation mit dem diAK e.V.

Freitag, 29. April 2016 – Sonntag, 1. Mai 2016

Tagungsleitung: Andrea Despot (EAB) / Rainer Zimmer-Winkel (diAK)

Anmeldungen werden noch kurzfristig auf den Seiten der EAB angenommen.

Das vollständige und überarbeitete Programm findet sich als PDF hier oder folgt untenstehend:

Freitag, 29. April 2016

Bis 17:30 Uhr: Anreise + Registrierung

18:00 – 19.00 Uhr: Get-together und Snack

19:00– 19.15 Uhr: Begrüßung: ANDREA DESPOT, Europäische Akademie Berlin, RAINER ZIMMER-WINKEL, Deutsch-Israelischer Arbeitskreis für Frieden im Nahen Osten (diAK)
19:15 – 21.30 Uhr: War alles umsonst? Ein Blick zurück nach vorne:
Zur Zukunft der Beziehungen Europa | Israel-Palästina

Impulsvortrag: PROF. DR. MOSHE ZUCKERMANN, Tel Aviv
Samstag, 30. April 2016

Ab 08:00 Uhr: Frühstück

09:00-10.00 Uhr: Europa-Perspektiven auf den Nahen Osten: Politik, Potenziale und Probleme
Panel (in englischer Sprache):
DR. SABINE HOFMANN, Freie Universität Berlin; RACHELA TONTA, Polnische Akademie der Wissenschaften, Warschau; RENÉ WILDANGEL, Eh. Büroleiter, Heinrich Böll Stiftung, Ramallah; Moderation: DR. ANDREA DESPOT, Stellvertretende Akademieleiterin, Europäische Akademie Berlin

10:00 – 10.15 Uhr: Kaffeepause

10:15 – 11.30 Uhr: Vom Entweder-Oder zum Sowohl-als-auch: Leben zwischen Arabern und Israelis (in englischer Sprache). Moderiertes Gespräch: ORNA AKAD, Tel Aviv, Schriftstellerin, Theaterregisseurin; Moderation: RAINER ZIMMER-WINKEL

11:30 – 13.00 Uhr: Europa, Palästina und Israel – neu denken, aber wie? Moderiertes Gespräch: JAWAD SIYAM, Direktor, Silwan Community Center, Ost-Jerusalem; Moderation: DR. ANGELIKA TIMM

13:00 – 14.00 Uhr: Mittagessen

15:00 – 18:00 Uhr: Potenziale des Dialogs: Markt der Möglichkeiten Initiativen, ehemalige Freiwillige, Aktionsbeispiele, Skype-Schaltung in die Region RAINER ZIMMER-WINKEL

18:00 – 19.00 Uhr: Abendessen

 20:00 Uhr: Autorinnenlesung (anschließendes Gespräch in englischer Sprache): ORNA AKAD, Tel Aviv, liest aus ihrem Roman „Wadi Milech“

 Außerhalb der Förderung der bpb:

 19:00 Uhr: Mitgliederversammlung des diAK

 

Sonntag, 1. Mai 2016

Ab 08:00 Uhr: Frühstück

09:00 -10.00 Uhr: Reflexionsrunde: Wie nahe ist uns der Nahe Osten (noch)? Impuls: RAINER ZIMMER-WINKEL

10:00-11.00 Uhr: Arbeits- und Diskussionsgruppen

11:00 – 11.15 Uhr: Kaffeepause

11:15-13.15Uhr: Eine europäische Agenda für den Nahen Osten? – Inhalte, Instrumente und Initiativen: Abschlussrunde

13:15-14.15 Uhr: Mittagsimbiss

Danach: Ende der Tagung

 

 

Fear and Loathing in Tel Aviv and Jerusalem

Eine lesenswerte Stimme: Hillel Schenker, Mitherausgeber des Palestine-Israel Journal.
Dear Friends,
 
This has been a very difficult week, though the Friday morning headlines don’t show it. Sometimes I think it’s best to simply bear witness to what is happening from my unique perspective of dividing my week between East Jerusalem and Tel Aviv, while making some observations and recommendations.  That’s what I did in the following article that I published last night at The Times of Israel. One additional recommendation that I have, in the spirit of the Black Lives Matter movement in the States, is that we create a sticker saying Israeli and Palestinian Lives Matter for all who support a two-state solution.
Hoping for a quiet weekend,                                                                
                                                                                                 Hillel

Das Kalenderblatt im März: The Parents Circle-Families Forum

Die Ausgabe IV | 2015 von israel & palästina – Zeitschrift für Dialog ist zum neuen Jahr als Kalender erschienen. Jeden Monat stellen wir dazu das neue Kalenderblatt vor. Im März mit The Parents Circle-Families Forum. PCFF ist eine israelisch-palästinensische NGO, die 1995 von Yitzhak Frankenthal und einigen israelischen Familien gegründet wurde, welche in Folge der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern Familienmitglieder verloren hatten. Heute besteht die Organisation aus über 600 Familien. Grundlage der Arbeit der NGO ist die Überzeugung, daß ein Friedensprozeß nur durch vorherige Aussöhung auf den Weg gebracht werden kann.

i&p_4-2015_Kalender.indd

 

 

 

 

Ein Menschenfreund – Auf den Spuren von Wilfrid Israel in Berlin

Stadtspaziergang

Mit: Martin Forberg (MA Neuere Geschichte; Dozent und freier Journalist)

Zeit:
Sonntag, 13. März 2016, 14-17 Uhr

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Eine verbindliche Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter: guth@bildungswerk-boell.de

Sollten Sie mehrere Personen anmelden wollen, benötigen wir die Namen und E-Mail-Adressen aller Teilnehmenden. Jede/r erhält eine eigene Anmeldebestätigung.
Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.
Der Treffpunkt wird mit der Anmeldebestätigung mitgeteilt.

Diese Veranstaltung wird durchgeführt mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

 

Der Spaziergang erinnert an Wilfrid Israel, den letzten Direktor des ehemals berühmten Berliner Kaufhauses „N.Israel“. Es stand vom 19. Jahrhundert an direkt gegenüber vom Berliner Rathaus, im heutigen Nikolaiviertel. Dieses Kaufhaus ist heute kaum noch bekannt. Das gilt auch für Wilfrid Israel, der die leitende Rolle im elterlichen Kaufhaus in den 1920er vor allem aus Verantwortungsgefühl übernahm.1899 in London geboren, wurde er schon in jungen Jahren Pazifist und trat für einen Sozialismus auf der Basis eines genossenschaftlichen Gemeinwesens ein. Menschen in Not zu helfen wurde für Wilfrid Israel schon früh zu einem Bedürfnis: so unterstützte er kurz nach dem Ersten Weltkrieg Menschen, die in Deutschland in Not geraten waren und beteiligte sich an einer Hilfskampagne für die Opfer der Hungerskatastrophen in Sowjetrußland.

Unter dem Namen „Bernhard Landauer“ tauchte Wilfrid Israel in dem Roman „Goodbye to Berlin“ von Christopher Isherwood als reicher Dandy auf – ein Zerrbild, wie der Schriftsteller später einräumte. Isherwood hatte die Verschwiegenheit aufgebracht, mit der Wilfrid Israel seine eigene Homosexualität ummäntelte. Aber der Millionärsohn konnte es sich in seiner konservativen Umgebung nicht leisten, seine Liebe zu jungen Männer offen zu bekennen.

Unter seiner Leitung wurde das Kaufhaus „N.Israel“ in der Nazizeit zu einem Symbol der Selbstbehauptung der deutschen Juden. Zwischen 1933 und 1939 war Wilfrid Israel einer der zentralen Personen des jüdischen Widerstands. „In Geheimmissionen zwischen London, Berlin und Lissabon knüpfte er die Fäden zur Rettung von 30.000 jüdischen Kindern“, schreibt seine Biographin Naomi Shepherd. 1939 ging er in seine Geburtsstadt London ins Exil und beriet dort die britische Regierung in Fragen der Deutschlandpolitik.  Er bemühte sich dort,  ein offenes Ohr für die Tatsache des Massenmordes an den europäischen Juden zu finden. Auch mit den Entwicklungen im Nahen Osten beschäftigte er sich und arbeitete dabei unter anderem mit Albert Hourani zusammen, dessen Eltern aus dem Süd-Libanon stammten und der später ein berühmter Historiker der arabischen Welt wurde.
Im Jahr 1943 starb Wilfrid Israel bei einem Flugzeugabsturz über dem Golf von Biscaya: deutsche Jagdbomber schossen die Maschine ab, in der auch er saß.

Wilfrid Israel war ein Humanist und Kunstliebhaber. Seine wertvolle fernöstliche Sammlung befindet sich im Kibbutz Hazorea in Israel. Er sammelte nicht zuletzt deshalb Skulpturen aus China, Kambodscha, Iran, Ägypten und Indien, um der Wechselwirkung der Kulturen, der gegenseitigen Beeinflussung von Ost und West auf die Spur zu kommen.

Wilfrid Israel arbeitete für eine jüdische Renaissance in Palästina, setzte sich aber zugleich wie der Religionsphilosoph Martin Buber für einen gleichberechtigten Dialog mit den Arabern Palästinas ein.
Sein Leben lang kämpfte Wilfrid Israel gegen einen „gefährlichen Pessimismus“, der zum Nichtstun verurteilt, wo Handeln notwendig ist. Auch dies zeigt, dass Wilfrid Israel uns, den Nachgeborenen, noch viel zu sagen hat – jener Mensch, an den Albert Einstein in einem Brief schrieb, er habe das Gefühl, „dass er für diese Welt zu gut“ sei.

http://calendar.boell.de/de/event/ein-menschenfreund-auf-den-spuren-von-wilfrid-israel-berlin-2

Europe, Israel and the Crisis in the Middle East – Keynote and Discussion

Keynote ‚Turmoil and Changes in the Middle East – Europe’s Misconceptions and Misunderstandings‘

Monday, 29 February 2016, 5.30 – 7.00 pm, Hertie School of Governance, Forum

Dan Schueftan, Director of the National Security Studies Center at the University of Haifa

Statements:

Tamar Amar-Dahl, Israeli-German historian; Teaching Associate at the Center for Middle Eastern and North African Politics, Free University Berlin

Jörn Böhme, Advisor on the Middle East and North Africa in the parliamentary group of Alliance 90/The Greens; former Director of the Israel office of the Heinrich Boell Foundation in Tel Aviv

Moderation:

Markus Kaim, Senior Fellow at the German Institute for International and Security Affairs (SWP); Guest Lecturer at the Hertie School of Governance

The event is hosted in cooperation with the German-Israeli Society Berlin and Potsdam e.V. (DIG).

To register, please send an e-mail to events(at)hertie-school.org


Rather than a major step on the road to the renaissance of a once great civilization, the recent eruptions in the Middle East have yet again partly collapsed the century-old dysfunctional order, only to be substituted, in most cases, by either anarchy or renewed oppression. Under the prevailing circumstances the foreseeable future of the region does not look promising.

In this talk, Dr. Dan Schueftan will focus on discussions of the dramatic change in the Middle East and its implications for the region, for Israel, and for the world. He will address the national security situation in Israel, its challenges and solutions to domestic and foreign policy, as well as provide insight on Europe‘s policies towards the Middle East.

In structurally analyzing the roots of this problem, Dr. Schueftan will discuss the widespread deficiency of political and social pluralism in the Arab world, challenges to effective democracy building, and the role of European contributions in establishing political and social stability  in the Middle East.


Dan Schueftan is the Director of the National Security Studies Center at the University of Haifa, the Director of the International Graduate Program in National Security at that university, a Visiting Professor (2012-2014) at the Department of Government at Georgetown University in Washington DC and a lecturer at the Israel Defense Forces National Defense College. For the last four decades he has been a consultant to Israeli decision makers and to the top echelon of Israel’s Prime Minister’s Office, Foreign Ministry, Defense Ministry, the IDF and The National Security Council.

Since the mid-1970s Dr. Schueftan has been briefing Members and staffers of the US Congress, as well as top professionals and key political appointees in the executive branch. In Europe he has been briefing ministers, parliamentarians, political leaders, senior officers, defense and intelligence officials and government advisors. He regularly lectures at leading universities, research centers and think-tanks in the United States, Europe and East Asia and is a regular source and interviewee on the Middle East for the major media in Israel, the Arab world, Europe, and North America.

Dr. Schueftan has published extensively on contemporary Middle Eastern history, with emphasis on Arab-Israeli relations, Inter-Arab politics and American policy in the Middle East. His books cover a wide variety of topics:  A Jordanian Option – Israel, Jordan and the Palestinians (1986); Attrition: Egypt’s Post War Political Strategy 1967-1970 (1989); Disengagement – Israel and the Palestinian Entity (1999). This last book, advocating disengagement, had a considerable effect on Israeli policy makers. Dr. Schueftan most recent book (2011) is Palestinians in Israel – the Arab Minority and the Jewish State.


Dr. Tamar Amar-Dahl is Teaching Associate at the Center for Middle Eastern and North African Politics at the Free University Berlin. Prior to that, she was a Junior Fellow at the Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald and a Teaching Associate at the Humboldt-University Berlin. She has published various books on conflicts in the Middle East, including Moshe Sharett. Diplomatie statt Gewalt (2003), Shimon Peres. Friedenspolitiker und Nationalist (2010), and Das zionistische Israel – Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts (2012). She studied philosophy and history in Tel Aviv, Hamburg and Munich.


Joern Boehme is the advisor on the Middle East and North Africa in the parliamentary group of Alliance 90/The Greens in the German parliament since 2011. Prior to this he was the director of the Israel office of the Heinrich Boell Foundation in Tel Aviv from 2006-2010. From 1995-2005 he served as Middle East advisor and coordinated the internal working committee on international policy and human rights in the parliamentary group of Alliance 90/The Greens in the German parliament. In the 1980s he worked in Berlin with Action Reconciliation/Service for Peace being responsible for the volunteer program in Israel. He has published articles and edited books on coping with German history, German-Israeli relations, the Israeli-Palestinian conflict, Israeli peace groups and anti-Semitism.


Markus Kaim is Senior Fellow at the German Institute for International and Security Affairs (SWP), Adjunct Professor at the Department for Political Science at the University of Zurich, and Guest Lecturer at the Hertie School of Governance. Prior to that he was DAAD Professor for German and European Studies at the University of Toronto, Acting Professor for International Relations at the University of Konstanz, Visiting Fellow at the American Institute for Contemporary German Studies at the Johns Hopkins University in Washington D.C., and Assistant Professor at the  Department for Political Science at the University of Jena. His areas of expertise are German Defense and Security Policiy, Transatlantic Security Relationship- NATO, Defense and Security Policy of selected NATO partners, and The United Nations and Conflict Resolution. His current focus lies on the political parameters of multinational military operations.

Source: https://www.hertie-school.org/mediaandevents/events/events-pages/29022016-europe-israel-and-the-crisis-in-the-middle-east/

Kino-Tip: ID – ISRAELISCH-DEUTSCHE PARTNERSCHAFTEN

Sonntag, 13. Dezember 2015 um 11:00 Uhr
Berlin-Film-Matinée im Bundesplatz-Kino:

ID – ISRAELISCH-DEUTSCHE PARTNERSCHAFTEN

Die Filmemacherin Anat Manor wird persönlich anwesend sein.

 

D / IL 2013–2015 ∆ 75 Min. 

∆ Regie & Kamera: Anat Manor

∆ Schnitt: Branka Pavlovic

∆ Gefördert durch: Stiftung ZURÜCKGEBEN

 

Die in Berlin lebende israelische Künstlerin Anat Manor nimmt den Mikrokosmos deutsch-israelischer Zweierbeziehungen in den Blick: ernsthaft und humorvoll, ungeschminkt und doch empathisch.

Der Film erlaubt „private“ Einblicke in den ganz normalen bis skurrilen Alltag von sieben „gemischten“ Paaren. 14 Frauen und Männer im Alter von 40 bis 83 Jahren erzählen über wechselvolle Erfahrungen im persönlichen Zusammenleben, wie die Beziehungen angefangen und sich entwickelt haben.

Dabei rückt die Frage in den Mittelpunkt, inwiefern die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe und Mentalitäten ihre Partnerschaften beeinflusst haben. („Typisch deutsch – typisch israelisch: Gibt es so etwas?“)

Über allem schwebt die deutsch-jüdische Geschichte und Gegenwart.

 

Ort: Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14  –  10715 Berlin (am S- und U-Bahnhof Bundesplatz)