Friedensarbeit neu denken

Ofer Zalzberg, seines Zeichens Senior Analyst der International Crisis Group in Isral hat in einem spannenden Papier für das Trinity College Dublin, an dem er zur Zeit promoviert, Stärken und Schwächen der zurückliegenden Versuche der Freidensstiftung untersucht und weist insbesondere darauf hin, daß die liberale, westliche Herangehensweise nicht ausreicht, um Konfikte zu versöhnen, bei denen konträre Weltsichten und Ideologien beteiligt sind.

„This article briefly reviews the faults and merits of peacemaking efforts anchored in liberal ideologies. It further calls for a shift in strategy and outlines an approach that seeks transformation of conflicts through acknowledging the ways in which contrasting worldviews undergird and sustain the political conflict.“

Ofer, Zalzberg. 2019. “Beyond Liberal Peacemaking: Lessons from Israeli-Palestinian Diplomatic Peacemaking.” Review of Middle East Studies 53 (1).

Frieden im ‚Heiligen Land‘?

Projektpräsentation und Diskussion

Holy Land Trust ist eine Organisation, die seit 1998 in Bethlehem die Zivilgesellschaft stärkt, an gewaltfreien Friedenskonzepten arbeitet und in den besonderen aktuellen Bedingungen daran festhält, Begegnungsmöglichkeiten zwischen der jüdisch-israelischen und der palästinensischen Bevölkerung zu schaffen. Thomas Trischler , eine deutsch Friedensfachkraft (ZFD), stellt die Arbeit der Organisation vor.
Die Veranstaltung in der Landeszengtrale für politsche Bildung wird auf deutscher Seite unterstützt von Friendship Across Borders.

Ziel der Veranstaltung ist ein Erfahrungsaustausch von Menschen, die von Berlin aus die Entwicklungen im Nahen Osten verfolgen und sich für Frieden zwischen Israelis und Palästinensern einsetzen.

Montag, 10. Juni 2019 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Ort: Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstr. 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum. Ansprechperson Reinhard Fischer | Telephon (030) 90227 4962