Moshe Zimmermann im FR-Gespräch mit Michael Hesse über „die Relativierung des Holocaust durch die Diskussionen um einen Genozid durch Israel und das Verständnis dessen, was Antisemitismus ist“

Moshe Zimmermann im FR-Gespräch mit Michael Hesse über „die Relativierung des Holocaust durch die Diskussionen um einen Genozid durch Israel und das Verständnis dessen, was Antisemitismus ist“

Veranstaltung der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig – 22./23. Januar 2026

Die Tagung „Subversive Klänge“ widmet sich historischen und zeitgenössischen Beispielen musikalischen Protests und zeigt, wie Klang zum Medium politischer Artikulation werden kann.
An zwei Tagen präsentieren die Vortragenden ihre aktuellen Arbeiten zu musikalischen Strategien des Widerstands: von szenischer Kammermusik in der DDR über Free Jazz, Punk und New Wave, kirchenmusikalische Praktiken im Sozialismus bis hin zu jüdischer Musik im Stalinismus, Umgehung von politischer Zensur im 19. Jahrhundert oder widerständigen Kompositionen im „Dritten Reich“ und im Exil.
Die Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum mit Interesse an Musik, Politik und Zeitgeschichte.
Eine Kooperationsveranstaltung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums, des Deutschen Musikarchivs und des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Leipzig.
Organisation: Linus Hartmann-Enke, Stefan Keym und Ruprecht Langer
John Mathew Smith & www.celebrity-photos.com from Laurel Maryland, USA | CC BY-SA 2.0
Eva Schloss (* 11. Mai 1929 als Eva Geiringer in Wien; † 3. Januar 2026 in London) war eine Überlebende der Shoa und wurde durch die spätere Ehe ihrer Mutter mit Otto Frank, dem Vater Anne Franks, als deren Stiefschwester benannt.
Eva Schloss wuchs unter dem Namen Eva Geiringer in einer großbürgerlichen, von ihr als glücklich-harmonisch beschriebenen Familie in Wien auf. Ihre Eltern müssen ein aufsehenerregendes Paar gewesen sein, der Vater war ein Energiebündel und Fitnessfanatiker. Die jüdische Religion spielte wie in vielen anderen Familien eine eher untergeordnete Rolle, aber der Sabbat wurde jeden Freitagabend mit dem Anzünden von Kerzen gefeiert. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme entschlossen sich die Eltern, im Süden der Niederlande eine Schuhfabrik aufzubauen; Eva und ihre Mutter flüchteten im Juni 1938. Im ersten Jahr der Flucht ging sie in Brüssel zur Schule, danach in Amsterdam. Anfangs verstand die Neunjährige kein Wort der fremden Sprache. Als die Deutschen im Mai 1940 Belgien und die Niederlande überfielen und die niederländischen Streitkräfte kapitulierten, saß die Familie plötzlich in der Falle. Die Lage wurde immer gefährlicher, Bruder Heinz hätte deportiert werden sollen, weswegen die Familie mithilfe des niederländischen Widerstandes im Sommer 1942 untertauchte. Ihr Bruder und Vater waren von Eva und ihrer Mutter getrennt versteckt. Ab und zu sahen sie sich; Eva Schloss beschreibt, wie sehr sie ihren drei Jahre älteren Bruder auch wegen seiner Feinfühligkeit und Kreativität mochte, er schrieb Gedichte, komponierte und malte Ölbilder. … (Weiterlesen | https://www.auschwitz.at)

Am ersten Dienstag im neuen Jahr, am 6. Januar 2026, wird unser nächster Gesprächsabend auf Zoom stattfinden. Zu Gast haben wir diesmal den Soziologen und Kulturwissenschaftler Dr. Dr. Peter Ullrich, Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung und Senior Researcher im Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin. Zuletzt erschien im Wallstein-Verlag der von ihm herausgegebene Sammelband „Was ist Antisemitismus?“. Im Januar wird er mit uns über Antisemitismus im deutschen Nahost-Diskurs und dessen politische Instrumentalisierung sprechen – insbesondere über das Phänomen des „autoritären Anti-Antisemitismus“.
Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und dauert etwa eine Stunde.
Zoom-Link für die Veranstaltung
Nächste Veranstaltung:
3. Februar 2026 – Marina Klimchuk, freie Journalistin
Vergangene Veranstaltungen:
7. Oktober 2025 – Sally Azar (Jerusalem), Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land: Die Situation palästinensischer Christ*innen nach dem 7. Oktober 2023
4. November 2025 – Prof. Dr. Markus Dreßler (Leipzig), Religionswissenschaftler und Türkeiexperte: Türkische Perspektiven auf den Nahostkonflikt und die Antisemitismusdebatte
2. Dezember 2025 – Dr. Maya Rosenfeld (Jerusalem), Soziologin an der Hebräischen Universität in Jerusalem: The Anthropology of Occupation – The Case of Dheheishe Refugee Camp
Nach zahlreichen Regierungen und Organisationen hat auch VN-Generalsekretär António Guterres das von Israel verhängte Arbeitsverbot für internationale Hilfsorganisationen kritisiert. In einer Erklärung am Freitagabend verlangte Guterres die Rücknahme der Maßnahme. Nichtregierungsorganisationen seien für lebensrettende Arbeit in den Palästinensergebieten unverzichtbar. Er verwies auf Israels völkerrechtliche Verpflichtung, humanitäre Hilfe zu ermöglichen. (Bericht Radio Vatikan)
37 humanitäre Organisationen dürfen künftig nicht mehr im Gazastreifen und im Westjordanland tätig sein, falls sie sich weigern, die neuen israelischen Registrierungsauflagen zu erfüllen. Diese von Israel am Donnerstag bestätigte Maßnahme traf weltweit auf Kritik, auch das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hat reagiert. Caritas Italien zeigte sich solidarisch mit der Schwestergesellschaft im Heiligen Land. (Bericht Radio Vatikan) – Zu den von Israel ausgeschlossenen Organisationen gehören unter anderem Ärzte ohne Grenzen, der Norwegische Flüchtlingsrat, Care International, Oxfam und ActionAid, aber auch Caritas Jerusalem.
taz, 1. Januar 2026

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Anders sieht es „Mena:Watch“

Ein Projekt im Rahmen der Katholische Akademie Berlin . Berliner Oberstufenforum
Welcome to our Israel/Palestine Podcast – a project by graduating high school students from Berlin-Neukölln. Home to Germany’s largest Palestinian diaspora and a second home to many young Israelis. Israel and Palestine are painfully present, in our district and in our schools.

Eine Geschichte erzählt von Combatants for Peace | December 2025
Zum Jahresausklang ein Hinweis auf ein längere Geschichte… voller „spirit“ für das Kommende.
Mit guten Wünschen für ein besseres 2026 und Dank für das Interesse am täglichen Blog des diAk.
Empfehlt uns / empfehlen Sie uns weiter – diAk-Vorstand

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„Ceasefire is a step in a journey of a thousand steps, but it is not peace. As I write, the last of the living hostages are reunited with their families while thousands of former prisoners are bussed from life sentences in sunless dungeons to the wreckage and rubble of Gaza. They, too, might reunite with their families—starved, emaciated, evicted, but breathing—all praise to God. I watched one former prisoner reunite with his young children whom he’d been tortured to believe were dead, and another rock back and forth on his knees with a bracelet he’d woven for his daughter clutched in his hands as he wailed, “My family is dead, my family is dead… my home, my children, everything is gone… my family is dead.”
Über die Herausgeber:
At BitterSweet we look to tell stories of hope, of good at work in the world. And while Combatants for Peace is certainly that, we are also committed to telling counternarratives. As the story of a conquering „peace“ gains traction, trumpeted by those who personally stand to gain power, prestige, and payment, let the courage of activists such as Sulaiman and Avner, Rana and Eszter remind us not to look away. “Don’t talk about us without us,” Rana reminds us. “If you want to be part of the solution, you need to hear all the voices of people involved and affected by that conflict. And we need to be part of the discussion whether you agree or not. Everybody who lives here needs to be involved in the peace process.”
„Peace“ is not dictated into being, but grown, a fragile seed planted in hope of a future safe enough for it to flourish.
Thank you to Elie and Kai, Fatima and Ahmed, Koren and Orí, and the many courageous activists committed to true peace, to a more excellent way. – Avery Marks, Features Editor
Ein (neuer) Podcast mit Hanno Hauenstein Und Mouin Rabbani
Nullpunkt, Episode #8
Zur Unterstützung: On Patreon*: / nullpunkt_pod *On PayPal*: https://paypal.me/hannohauenstein

In this episode of Nullpunkt, Hanno Hauenstein speaks with Mouin Rabbani, an incisive Palestinian analysts of Israel-Palestine. We examine the so-called ceasefire in Gaza – and why the killing has continued. Rabbani dissects Germany’s role and Friedrich Merz’s claim that Israel is “doing the dirty work” for Germany.The conversation moves from the repression of debate in Germany to the collapse of the two-state framework in Israel-Palestine. Rabbani explains why he, himself once a proponent of the two-state-solution, now no longer believes in it. Video & Editing: Tom WillsLogo: Laura Selma KoeranYou can find Rabbani’s writing & analysis here:– https://mouinrabbani.substack.com– https://www.jadaliyya.com
Timestamps0:00 – Intro1:45 – Has Israel’s Global Image Changed?4:00 – Silencing Debate on Israel–Palestine5:15 – “Israel Is Doing the Dirty Work”10:00 – How Germany Looks from the Outside13:30 – The Palestinian National Movement: Where To Now?19:30 – Ceasefire: Temporary Pause / Turning Point?25:00 – Gaza’s “Westbank-ification”28:00 – Fragile Western Consensus on Israel32:20 – Two States vs. One State39:30 – Who Can Pressure Israel?42:45 – The Israeli Opposition48:00 – Media Failure & Distortions
Die größten Herausforderungen für ein friedliches Miteinander in Nahost liegen nicht in den Beziehungen der Staaten, sondern auf der Ebene der gesellschaftlichen Versöhnung. Vier Neuerscheinungen vermitteln ein Gefühl für eine mögliche Zukunft der Region.
Eine Sammelbesprechung von Dr. Thomas Speckmann

Muriel Asseburg: Der 7. Oktober und der Krieg in Gaza. Hintergrund, Eskalation, Folgen. München: C. H. Beck 2025. 286 Seiten, 20,00 Euro
Sabine Adler: Israel. Fragen an ein Land. Berlin: Ch. Links 2025. 270 Seiten, 24,00 Euro
Natalie Amiri: Der Nahost-Komplex. Von Menschen, Träumen und Zerstörung. München: Penguin 2025. 416 Seiten, 25,00 Euro
Daniel Gerlach: Die Kunst des Friedens. Eine andere Geschichte des Nahen Ostens – Deals, Friedensverhandlungen & Geheimdiplomatie. München: C. Bertelsmann 2025. 351 Seiten, 25,00 Euro