Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und ihre Kollegen aus Frankreich, Jean-Noël Barrot und aus und Großbritannien, David Lammy, verlangen die Öffnung von Grenzübergängen sowie eine „sofortige, sichere und ungehinderte Verteilung humanitärer Hilfe“.
Der Wortlaut des Schreibens war aktuell (3.12.) online (noch?) nicht verfügbar/auffindbar, auf der Seite des Auswärtigen Amtes fand sich kein Hinweis.
Israel hat in der Stellungnahme – auf die in den üblichen Wegen, nicht auf Twitter – geantwortet werde, zurückgewiesen.
Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem … – Ein Begleiter durch das Jahr 2024 – Mit Photos von Bärbel Doering … der Kalender 2025 ist schon ausgeliefert, ein paar ganz wenige Exemplare sind noch lieferbar … .
Photos: Doering
israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2023
Es war das neunte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschien: Hüte, Haare, Haut – Köpfe in Jerusalem. Das Thema hat uns dieses Jahr begleitet, auch wenn die täglichen Nachrichten einen eher verzweifeln lassen und sich die Frage, war unter den Hüten, den Haaren eigentlich steckt … schon naheliegt …
Der ehemalige israelische Verteidigungsminister Mosche Jaalon, 2016 nach Meinungsverschiedenheiten mit MP Netanyahu zurückgetreten, hat sich in Interviews zur Kriegsführung und den Zielen seiner Landes im Kampf gegen die Palästinenser:innen geäußert. Er sprach dabei u.a von „ethnischen Säuberungen“ im Gazastreifen und von „Kriegsverbrechen“.
Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir sprach von einer „Schande“ für Israel, „so eine Person als Armeechef und Verteidigungsminister gehabt zu haben“. Netanjahus Likud-Partei nannte Jaalons Äußerungen „unehrliche Bemerkungen“ und bezeichnete sie als „Geschenk für den IStGH und das Lager der Israel-Feinde“.
In (so) schwierigen Zeiten … mit Hoffnung nach Bethlehem, auch wenn es nicht zu sehen ist, wie Hoffnung werden wird: Die Dormitio Christtagsaktion 2024
Einladung zum Webinar – 10. Dezember 2024 – 20.00 Uhr
We invite you to join us for a conversation featuring Yonatan Zeigen, peace activist, son of the late peace leader Vivian Silver, and founder of the Vivian Silver Impact Award, alongside this year’s newly announced award recipients: Dr. Rula Hardal and May Pundak, co-directors of A Land for All – Two States, One Homeland.
This special event will be facilitated by John Lyndon, ALLMEP’s Executive Director.
Together, they will reflect on their efforts to halt the ongoing catastrophe and their unwavering commitment to building a shared future between the river and the sea.
This conversation will explore how we can all contribute to laying the foundations for peace and equality, carrying forward the torch of Vivian Silver’s legacy.
Event Details: Date: Tuesday, December 10th Time: 9 PM Jerusalem Time (GMT+2) | 2 PM EST | 11 AM PST
Hinweis: A Land for All ist das Monatsbild unseres Kalenders im April 2025
Nahostkonflikt: Gerechter Frieden ist die einzige Lösung
27.11.2024 | Dietrich Werner hat mit Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen, über Impulse aus der Ökumene zur Bewältigung des Nahostkonflikts gesprochen.
Ausstellung in Berlin beleuchtet die dunklen Kapitel der NS-Medizingeschichte / Forschungsprojekt des Zentrums für Antisemitismusforschung liefert neue Erkenntnisse
Das Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) präsentieren ab dem 29. November 2024 erstmals die Wanderausstellung „Systemerkrankung. Arzt und Patient im Nationalsozialismus“. Die Ausstellung markiert den Abschluß eines von der KBV initiierten Forschungsprojekts des ZfA zur Geschichte ihrer Vorgängerorganisation, der Kassenärztlichen Vereinigung Deutschlands (KVD). Die KVD war im Nationalsozialismus maßgeblich an der Entrechtung jüdischer sowie oppositioneller Kassenärzte beteiligt.
Einzigartiger Ansatz: Ärzt:innen, Patient:innen und Standesorganisationen im Fokus
„Die Wanderausstellung ‚Systemerkrankung‘ dokumentiert erstmals systematisch das Verhältnis dreier Akteursgruppen: Ärzt*innen, Patient*innen und die Kassenärztliche Vereinigung Deutschlands, die zentrale Standesorganisation der Kassenärzte in der NS-Zeit“, erklärt Kurator Dr. Ulrich Prehn, der das Forschungsprojekt durchgeführt hat. Während die Rolle der Ärzteschaft zwischen 1933 und 1945 sowie deren Beteiligung an Verbrechen im Nationalsozialismus bereits vergleichsweise gut erforscht ist, waren die Perspektiven der Patient:innen und die der Standesorganisationen bisher weniger im Fokus. „Genau hier setzt die Ausstellung an und liefert wichtige neue Erkenntnisse“, so Prehn. …
Die Ausstellung ist vom 29. November 2024 bis 28. Januar 2025 in Berlin zu sehen. Anschließend wird sie 2025 und 2026 deutschlandweit bei verschiedenen Kassenärztlichen Vereinigungen gezeigt.
Titelblatt Illustrierte Zeitung – Die Wochenschrift des Gebildeten, 23. Februar 1933, Sondernummer (https://idw-online.de/de/news843637#) – Quelle: Sammlung Ulrich Prehn
Ein Essay von Drin. Dagmar Pruin (Brot für die Welt) am 21.11.2024
Ein lesenswerter Text, nicht jedem Wort muß/kann man:frau zustimmen, aber das Ringen um ein ‚aushalten‘, das sollte anstecken!
Ein kleines Zitat
„Unsere (i.e. Brot für die Welt) Projektpartner versuchen weiterhin zusammenzustehen – und das ist so unendlich schwer. Wenn sie das tun, das aushalten, wie könnten wir nicht unermüdlich weiterarbeiten und sie unterstützen? Wenn sie das Gemeinsame und den Zusammenhalt im Krieg versuchen zu bewahren und sich gemeinsam auf die eine Seite, die Seite des friedlichen Miteinanders, stellen, wie können wir es wagen, der Komplexität auszuweichen und eine Dualität zu beschwören, die es so nicht gibt?“