Bridging Solidarity!

Another event in the INTERACT conversation series:

BRIDGING SOLIDARITY

JUNE, 26 2025  |  18:00

Freie Universität Berlin |  Hörsaal Thielallee 67

In a political climate increasingly marked by repression, securitization, and shrinking spaces for dissent, acts of solidarity—particularly those that confront state policy, unsettle dominant narratives, or emerge from transnational and intersectional struggles—are subject to intensified scrutiny and constraint. This roundtable brings together scholars and activists engaged in different fields of solidarity work to reflect on the contested nature of solidarity in contemporary Germany and to explore the challenges and possibilities of building cross-struggle alliances under these conditions.

The event will interrogate how solidarities that are marginalized, ignored, or repressed—whether due to their alignment with politically sensitive causes, their oppositional stance toward official policy, or their entanglement in competing claims to justice—can nonetheless become sites of political agency and coalition-building. A key aim is to identify both the structural impediments and the practical resources for developing solidarities that are intersectional, durable, and grounded in mutual recognition.

At the same time, the event opens a critical conversation on the role of academia in these dynamics. What does it mean for scholars to be in solidarity with proliferating struggles around them? How can academic engagement move beyond rhetorical expressions of support toward concrete practices of care, co-resistance, and institutional accountability?

Confirmed Speakers:

  • Simin Jawabreh (Activist and Political Scientist) 
  • Ahmed Isamaldin (Artist and Researcher, Sudan Uprising)
  • Naika Foroutan (Director, DeZIM Institute)
  • Moderation: Myriam Ahmed (INTERACT / Freie Universität Berlin)

Concept & Organization: Jannis Julien Grimm (INTERACT / Freie Universität Berlin)

Students, researchers, and activists are invited to join for an open dialogue on the potentials and limits of solidarity work across political, disciplinary, and social boundaries.

Totally Obliterated?

Zum Tage …

“The myth of redemptive violence is the simplest, laziest, most exciting, uncomplicated, irrational, and primitive depiction of evil the world has ever known…

By making violence pleasurable, fascinating and entertaining, the Powers are able to delude people into compliance with a system that is cheating them of their very lives.”

Quelle: Walter Wink The Powers That Be

Andere Stimmen (V)

Erklärung des Parents Circle-Israeli Palestinian Bereaved Families for Peace vom 17. Juni 2025

„In diesen dramatischen und schmerzhaften Tagen haben wir – die palästinensischen und israelischen Familien, die den höchsten Preis bezahlt haben – eine klare Botschaft: Wir weigern uns, ein Leben zu führen, das von Mord, Besatzung und Angst bestimmt ist. Krieg und Konflikt werden uns nicht definieren. Wir bestehen weiterhin darauf, daß die Zukunft nur durch geteilte Menschlichkeit, Würde und die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und Sicherheit für alle gestaltet werden kann.“

Zur Situation: Daniel Bar-Tal

Prof. Dr. Daniel Bar-Tal, emeritierter Professor der Universität Tel Aviv und ein renomierter israelischer Sozialpsychologe und Konfliktforscher hat einige Überlegungen zu Situation angestellt, die hier zu lesen bzw. herunterzuladen sind.

In der Schriftenreihe des diAk ist vom ihm zuletzt erschienen:

Online zu bestellen:

Verfassungsblog.de

Jederzeit sterben gerade in Gaza, in Israel, im Iran (und an vielen anderen Orten der Welt) Menschen durch menschlich verursachte, von Menschen begonnene Konflikte (nicht wie die EKD-Ratsvorsitzende Bischöfin Kirsten Fehrs meint, der „Der gewaltsame Konflikt hat den Menschen .. Leid gebracht“) …

Angesichts des Leids ist es schwierig noch Worte zu finden, aber jedenfalls dürfen wir das Völkerrecht als Anker der Humanität nicht aufgeben …

Von zweierlei Maß spricht Prof. Dr. Mehrdad Payandeh, Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Recht, Europarecht und Öffentliches Recht an der Bucerius Law School, in seinem Beitrag auf Verfassungsblog.de

Was noch sagen …

Jedenfalls noch solche Stimmen hören …

Wohin entwickelt sich unsere Rechtsprechung…?

Strafbarkeit von Holocaustvergleichen – Wir brauchen keine Metaphernpolizei

B’TSELEMs neuer Post

Die Welt anders anschauen

Fokus Nahost e.V. will die kulturelle Vielfalt im Nahen Osten stärken und sichtbar machen. Menschen sollen unabhängig von ihrer religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit in ihrer Heimat bleiben können. Deswegen unterstützen wir Initiativen und Projekte, die dafür stehen. 

Über Jahrtausende haben im Nahen Osten viele Kulturen und Ethnien miteinander und nebeneinander gelebt. Durch gegenseitigen Austausch und Konfrontation ist ein einzigartiges Mosaik entstanden, das heute jedoch bedrohter denn je ist. Fokus Nahost möchte diesen einmaligen kulturellen Reichtum sichtbar machen. Wir verstehen Vielfalt als eine Chance für alle – überall auf der Welt. Das wollen wir zusammen mit unseren Partner:innen vor Ort zeigen.