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Aus analog muß digital werden, diesmal
Im Spannungsfeld dieser Tage …
CREATING MORE HOLINESS
BOOKS, SCROLLS AND ICONS AS CARRIERS OF SACREDNESS
Auch wenn die Zeiten und Nachrichten nicht recht zu diesem Titel zu passen scheinen…
Ein spannendes Online-Programm 23-25- September 2024

Programmheft
ToRoll: Materialized holiness is a collaborative research project to examine the production of ritually pure Torah scrolls as an extraordinary codicological, theological, and sociological phenomenon of Jewish scribal culture. The project includes the digital edition of selected scribe literature from antiquity until the
modern era, paleographical analyses of the letter crownlets and particular forms of lettering, analyses of the inks and the materials used for writing medieval Torah scrolls of European provenance, and qualitative interviews with contemporary scribes.
A primary objective of the project is to further integrate central research fields of Jewish Studies into the inter- and transdisciplinary research discourses, and to open them up for methodological approaches with the help of the Digital Humanities. For processing new research Questions, the project combines the academic expertise from Jewish Studies with the methods of material research, the social sciences, and art history, as well as with the future-oriented approaches of information technology.
Annett Martini in Bologna Materialized Holiness
Frisch ausgepackt
Der neue Band 48 der Schriftenreihe des diAk ist lieferbar:
„Unser Standpunkt. Überlegungen von Sabeel zum Antisemitismus – Eine palästinensische Stimme„

Bestellbar über den Shop des Verlages (978-3-86575-097-6) oder über jede Buchhandlung
Das Ökumenische Zentrum für Befreiungstheologie Sabeel, gegründet 1989, hat 2023 in Jerusalem nach vier Jahren Arbeit einen Text vorgelegt, der die weltweite Auseinandersetzung mit der Frage des Antisemitismus – auch in der eigenen palästinensischen Gesellschaft – zum Thema hat. Der vorliegende Text ist ein lesenswerter Beitrag, der auch in der interessierten deutschsprachigen Welt zur Kenntnis genommen werden sollte.
Bei der öffentlichen Vorstellungen nannte der Jerusalemer Jesuit P. David Neuhaus den Text wichtig, mutig, kreativ, kurz prophetisch. Wichtig sei der Text, weil er Antisemitismus und das Leid der Palästinenser in Zusammenhang bringe. Mutig sei der Text, weil dieser Diskurs in der palästinensischen Gesellschaft keinesfalls gewollt sei, weil es als Schwäche gesehen werde, wenn man das Leid und die Angst der anderen an sich heranlasse und so den eigentlichen Feind als Menschen wahrnehme. Kreativ sei der Ansatz deswegen, „weil darin das Bild einer Zukunft entworfen wird, in der es keinen Antisemitismus, keinen Rassismus, keine Islamophobie, aber auch keine Besatzung, keine Diskriminierung und keine Gewalt gibt“, sagte Neuhaus.
*** diAk-Mitglieder erhalten das Buch in den nächsten Tagen per Post ***
Für Pressefreiheit im Gaza-Krieg

Die Forderungen in Kürze:
+ Schutz für Journalist:innen in Gaza!
+ Aufhebung des israelischen Einreiseverbots für unabhängige internationale Berichterstatter:innen ins Kriegsgebiet!
+ Keine ungeprüfte Übernahme von Darstellungen von Kriegsparteien in der Berichterstattung! Stattdessen: Quellenvielfalt, Einbettung in den historischen und politischen Kontext, Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit palästinensischen Journalist:innen.
Zur Website mit den Unterzeichnenden
Der Orient in Gotha
Sonntag, 8. September bis Sonntag, 3. November 2024
Schloß Friedenstein, Spiegelsaal
Kurator: Dr. Feras Krimsti
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr sowie an den Feiertagen 20. September, 3. Oktober und 31. Oktober. Vom 25. bis 27. September bleibt die Ausstellung geschlossen.

Ende des 16. Jahrhunderts notierte ein Schüler osmanische Wörter in sein Schulheft. Er sollte später ein einflußreicher lutherischer Theologe werden. Vom Besuch eines äthiopischen Geistlichen in Gotha 1652 sind Übersetzungen religiöser Literatur erhalten, die er gemeinsam mit einem deutschen Gelehrten verfaßte, der die Äthiopistik begründen sollte. Im 17. Jahrhundert schrieb ein Numismatiker ein Lobgedicht in Arabisch und Latein auf den Gothaer Herzog, in der Hoffnung sich eine Position an der Herzoglichen Bibliothek zu sichern. Ein Naturforscher sandte im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts von seiner Reise durch das Osmanische Reich und Arabien arabische, persische und osmanische Handschriften an die Gothaer Bibliothek. Auch sammelte er im Osmanischen Reich kulturelle Artefakte, wie etwa einzigartige historische Stoffproben, und schickte sie nach Gotha.
Diese und viele weitere Spuren der Auseinandersetzung mit dem Orient haben sich in Gotha erhalten. Sie verweisen auf das Wirken von Gelehrten, die es vom 16. bis zum 19. Jahrhundert in die Stadt zog. Dazu gehörten protestantische Theologen, aufklärerische Naturforscher, historisch-kritisch arbeitende Orientalisten, Dichter der Romantik oder auch Kartographen. Diesen Gelehrten und den Spuren, die sie hinterlassen haben, ist die Ausstellung „Der Orient in Gotha“ gewidmet. Jeder von ihnen prägte auf seine Weise die Sicht auf die Kultur, Geschichte, Literatur und Geographie des Osmanischen Reichs, der arabischen Halbinsel, Äthiopiens und weiterer Gebiete, die als Teil des Orients verstanden wurden. Vierhundert Jahre Orient-Studien in Gotha zeugen nicht nur vom Wandel der Wissenschaften, sondern beleuchten auch die Geistes- und Wissenskultur der Stadt Gotha.
Menschen brauchen Unterstützung
Zwei Beispiele in der aktuellen Situation,
… nicht vergleichbar, kein Leid gilt es zu vergleichen – und doch wichtig auf alles Leid zu schauen:

Website: http://www.machon-adler.co.il Facebook: http://www.facebook.com/adlerins
Address: 14 HaTa’as St., Kfar Saba P.O. Box 2235 Zip Code: 4442514
Phone: +972-9-9727900 Fax: +972-9-9518434
Adler Institute: Comprehensive Activity Report September 2024 (->PDF)
Emergency Response and Rehabilitation Program
The Adler Institute continues to operate its Emergency Response and Rehabilitation Program
to support victims of the October 2023 tragedy. As time progresses, we’ve adapted our
services to meet evolving needs …
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Gewalt und Hunger bedrohen Kinder in Gaza

Spendenaufruf Nothilfe weltweit Kinder zahlen in den Palästinensischen Gebieten und in Israel für den Nahost-Konflikt den höchsten Preis. Tausende sind im Gazastreifen bereits ums Leben gekommen, unzählige weitere sind auf der Suche nach einem sicheren Ort. Auch unter den Menschen, die aus Israel entführt wurden, sind Kinder. Save the Children fordert weiterhin ihre unmittelbare Freilassung. Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist katastrophal.
Unser Spendenkonto: IBAN: DE96370205000003292912 | BIC: BFSWDE33XXX
Die Stimme von Frauen im Konflikt
Gebt bloß nicht auf
Inge Günther schreibt auf dem Online-Portal qantara.de über „Frauen für den Frieden“ – im Angesicht von all dem Wahnsinn daran festhalten, daß es anders geht …






