Religions for Peace International

Rabbi David Rosen, Special Advisor to the Abrahamic Family House in Abu Dhabi, and Religions for Peace Co-President, shared his powerful remarks virtually to help drive our conversation from afar.

Von ihm ist in der Schriftenreihe des diAk im übrigen ein Band mit Reflektionen erschienen, die mit arabischen Zusammenfassungen versehen sind.

Im Visier …

Erinnerung an den Brief des Menschenrechtkommissars der Europarates [(Council of Europe (CoE), französisch Conseil de l’Europe (CdE)], Michael O’Flaherty, vom 6. Juni 2025 an den deutschen Bundesminister des Inneren, Alexander Dobrindt.

Darin fordert der Kommissar „die deutschen Behörden auf, die Meinungsfreiheit und das Recht auf friedliche Versammlung im Zusammenhang mit dem Konflikt in Gaza zu wahren“.

Wie (nicht nur) gerade der Fall um Iris Hefets in Bremen zeigt, sind anscheindend die Heinrich Mann‘schen Hilferdings in diesem System präsenter und einflußreicher als Menschen mit Rückrat im Sinne von Tucholsky und von Ossietzky. 

Rolle der Religion im Nahostkonflikt

Wie viel Frieden steckt in der Religion und im Glauben?

Ein Interview mit Pfarrer Dr. Andreas Goetze, Vorstandsmitglied des diAk, seines Zeichens Referent für den Interreligiösen Dialog mit dem Islam im Zentrum Oekumene von EKHN und EKKW über Hoffnung, Mißbrauch von Religion und Dialog im Nahostkonflikt.

Viele heilige Stätten im Nahen Osten sind für Judentum, Christentum und Islam von zentraler Bedeutung: Die Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichte spielen in dieser Region, ebenso wie weitere christliche, viele islamische und jüdische Überlieferungen. Und doch: Statt Frieden erleben die Menschen dort immer wieder Gewalt. Auch nach dem jüngsten Waffenstillstand zwischen Israel und dem Iran bleibt die Lage angespannt.

Gründe für den Nahostkonflikt und Religion als Ideologie

Goetze betont: Der Ursprung des Israel-Palästina-Konflikts liegt nicht im Religiösen – sondern in Fragen von Land und Besitz. Er beobachtet, wie sich Religion in eine politische Ideologie verwandelt. Die größte Herausforderung liege in religiös aufgeladenen, exklusiven Nationalismen. Deshalb warnt er: „Religion wird dazu mißbraucht, eigene Land- und Besitzansprüche unter Ausschluß der jeweils anderen zu legitimieren. Dann geht es um absolute Wahrheiten ohne Kompromiß.“

Menschen miteinander ins Gespräch bringen – Schmerz teilen

Pfarrer Goetze fordert Gläubige auf, „gegen diesen Mißbrauch von Religion lautstark zu protestieren“, weil das den liebenden, gerechten und barmherzigen Gott bezeuge. Trotz aller Spannungen sieht Goetze Hoffnung. In Begegnungen von jüdischen und muslimischen Gläubigen habe er erlebt, wie Menschen einander zuhören, sich vom Schmerz des anderen berühren lassen. Deshalb empfiehlt Andreas Goetze: „Wir brauchen mehr Verständigungsorte. Räume, in denen wir lernen, den Schmerz des anderen wahrzunehmen.“

Wie sich der Krieg auf die Menschen im Nahen Osten auswirkt und welche religiösen Aspekte außerdem eine Rolle spielen, läßt sich im kompletten Interview nachlesen: evangelisch.de im Juni 2025

Andrere Stimmen (VI)

Wöchentlich Mahnwache – jeden Freitag, 17–18 Uhr, Blücherplatz 1 (vor der Amerika-Gedenkbibliothek, ZLB), 10961 Berlin. Für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina – gegen das Aushungern, Töten und Vertreiben in Gaza und für die sofortige Rückkehr der Geiseln.

Totally Obliterated?

In den Grauzonen der Geschichte

Die etwas andere Buchvorstellung in der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg mit Dr. Vera Trnka und Dr. Stephan Heinrich Nolte

Am 28. April lud die Hochschule gemeinsam mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma zu einer besonderen Buchvorstellung ein: „In den Grauzonen der Geschichte: Der Prager Kinderarzt Berthold Epstein (1890–1962)“. Über 60 Gäste folgten gespannt den Ausführungen von Vera Trnka und Stephan Heinrich Nolte, die von jahrelanger Forschung, bedeutenden Entdeckungen und persönlichen Verbindungen berichteten.

(Alles auf YouTube abrufbar: https://lnkd.in/dTxRj7UH)

Bild zu: Buchvorstellung „In den Grauzonen der Geschichte: Der Prager Kinderarzt Berthold Epstein (1890 – 1962) | HfJS Heidelberg

Margot Friedländer (1921-2025) z“l

Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg

Botschaft(en) aus Jerusalem

Inmitten der Gewalt und der Dunkelheit dieser Tage für viele, viele Menschen…

Easter Message – 2025 | Patriarchs and Heads of Churches in Jerusalem

Easter Message 2025 | Message from His Beatitude Pierbattista Cardinal Pizzaballa, Latin Patriarch of Jerusalem

Easter Message – 2025 | Bishop Sani Ibrahim Azar, Head of the Evangelical Lutheran Church in Jordan and The Holy Land (ELCJHL)

A Statement issued by The Orthodox Patriarchate of Jerusalem
Palm Sunday Grief: A Sanctuary of Healing Struck in the Land of the Divine Healer

A Statement issued by The Orthodox Patriarchate of Jerusalem
Palm Sunday: A passage from the Earthly Jerusalem to the Heavenly Jerusalem

Ostern im Heiligen Land – Im Schatten des Gazakrieges
WDR 5 Interview mit Ralf Melzer von der Friedrich-Ebert-Stiftung

80. Todestag Dietrich Bonhoeffers

Interview mit Heinrich Bedford-Strohm (Radio Horeb), Vorsitzender des Zentralausschusses des Weltkirchenrats, über das bleibende Vermächtnis Bonhoeffers.

Radio Vatican