Abbas ebnet Weg für Nachfolgeregelung

Mit einem Erlaß im Verfassungsrang hat der palästinensische Präsident M. Abbas bestimmt, daß sein Vize Hussein al-Scheich im Falles seiner Amtsunfähigkeit all seine Funktion an der Spitze der palästinensischen Autonomieverwaltung übernehmen wird.

Bericht auf orf.at

Erinnerung: Dienstags-Zoom startet wieder!

Zoom-Link: Klicken Sie bitte auf

Nach halbjähriger Pause soll unsere Zoom-Gesprächsreihe nun endlich weitergehen. Jeden ersten Dienstag im Monat laden wir einen spannenden Gast aus Deutschland, Israel oder Palästina ein, um mit neuen Perspektiven auf die Region zu blicken und die aktuelle Lage vor Ort zu diskutieren. Dabei ist es uns stets ein Anliegen, eine Vielfalt von Stimmen zu Wort kommen zu lassen, die sich (im Einklang mit den Leitsätzen des diAK) für einen offenen und sachlichen Diskurs sowie für einen dauerhaften und gerechten Frieden in Israel und Palästina einsetzen.

Unser erster Gespräch wird am Dienstag, dem 7. Oktober 2025 von 19 bis 20 Uhr deutscher Zeit, stattfinden. Als ersten Gast begrüßen wir Sally Azar, Pastorin für die englischsprachige Gemeinde der Erlöserkirche in Jerusalem. Sie hat Theologie im Libanon und Deutschland studiert und ist seit 2023 die erste palästinensische Pastorin im Heiligen Land. Im Zoom-Call wird sie mit uns über die Lage palästinensischer Christ:innen seit dem 7. Oktober 2023 sprechen. Das Gespräch findet auf Deutsch statt.

Unsere nächsten Termine für den Kalender:

7. Oktober – Sally Azar, Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land, Jerusalem

4. November – Prof. Dr. Markus Dreßler, Professur für Moderne Türkeistudien, Universität Leipzig

2. Dezember – Dr. Maya Rosenfeld, Politikwissenschaftlerin und Anthropologin, Hebräische Universität in Jerusalem

6. Januar – Dr. Dr. Peter Ullrich, Soziologe und Kulturwissenschaftler, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Moderation: Jakob Eißner

Alle leiden darunter

In einem Gespräch mit der landeskirchlichen Pressestelle spricht Pfarrer Dr. Uwe Gräbe über die Situation im Nahen Osten

Pfarrer Dr. Uwe Gräbe, Verbindungsreferent Nahost bei der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS), ist seit über 30 Jahren im Nahen Osten unterwegs. Seit 2012 ist er Geschäftsführer des Evangelischen Vereins für die Schneller Schulen e.V., der Mitglied der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) mit Sitz in Stuttgart. Davor war Dr. Gräbe sechs Jahre lang Propst der evangelischen Erlösergemeinde zu Jerusalem.  

Dienstags-Zoom startet wieder

Zoom-Link: Klicken Sie bitte auf

Nach halbjähriger Pause soll unsere Zoom-Gesprächsreihe nun endlich weitergehen. Jeden ersten Dienstag im Monat laden wir einen spannenden Gast aus Deutschland, Israel oder Palästina ein, um mit neuen Perspektiven auf die Region zu blicken und die aktuelle Lage vor Ort zu diskutieren. Dabei ist es uns stets ein Anliegen, eine Vielfalt von Stimmen zu Wort kommen zu lassen, die sich (im Einklang mit den Leitsätzen des diAK) für einen offenen und sachlichen Diskurs sowie für einen dauerhaften und gerechten Frieden in Israel und Palästina einsetzen.

Unser erster Gespräch wird am Dienstag, dem 7. Oktober 2025 von 19 bis 20 Uhr deutscher Zeit, stattfinden. Als ersten Gast begrüßen wir Sally Azar, Pastorin für die englischsprachige Gemeinde der Erlöserkirche in Jerusalem. Sie hat Theologie im Libanon und Deutschland studiert und ist seit 2023 die erste palästinensische Pastorin im Heiligen Land. Im Zoom-Call wird sie mit uns über die Lage palästinensischer Christ:innen seit dem 7. Oktober 2023 sprechen. Das Gespräch findet auf Deutsch statt.

Unsere nächsten Termine für den Kalender:

7. Oktober – Sally Azar, Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land, Jerusalem

4. November – Prof. Dr. Markus Dreßler, Professur für Moderne Türkeistudien, Universität Leipzig

2. Dezember – Dr. Maya Rosenfeld, Politikwissenschaftlerin und Anthropologin, Hebräische Universität in Jerusalem

6. Januar – Dr. Dr. Peter Ullrich, Soziologe und Kulturwissenschaftler, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Moderation: Jakob Eißner

An dieser Stelle findet sich dann auch in Kürze immer der Zoom-Link

Was bewirkt die Anerkennung Palästinas als Staat?

Jetzt Kanada, Großbritannien, Portugal … Australien, Frankreich … mehr als 140 Staaten schon. Und jetzt?

Unterstützer:innen sehen darin einen wichtigen Schritt, Kritiker:innen nur eine symbolische Geste. Wer hat Recht? Und wie wird Israel reagieren?

Bericht auf der Seite der Deutschen Welt

 

arte-Dolumentation: Ein möglicher Frieden

Israel und die Palästinenser (Zweiteiler, Ausstrahlung 16. September 2025, verfügbar bis zum 14. März 2026)

Von George W. Bush über Barack Obama bis hin zu Donald Trump: Seit über 20 Jahren sitzen US-Regierungen am Tisch der israelisch-palästinensischen Friedensgespräche – erfolglos.
Der Doku-Zweiteiler blickt zurück: Wie konnte die Hamas Schritt für Schritt an Einfluß gewinnen, bis zu den Anschlägen vom 7. Oktober 2023? Minister:innen, Diplomat:innen und Militärs aus allen Lagern berichten über 20 Jahre Konflikte im Nahen Osten, von gescheiterten Friedensplänen, verhärteten Fronten – und den Folgen bis heute.

Im Jahr 2003 überraschte der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon die internationale Gemeinschaft mit seiner Entscheidung, die israelische Armee und die Siedler aus dem Gazastreifen abzuziehen. Doch schon der Abzug selbst verlief dramatisch und mündete im unerwarteten Wahlsieg der Hamas, die daraufhin die Kontrolle über den Gazastreifen übernahm. Die Anführer beider Lager und ihre wichtigsten Berater beschreiben die diplomatischen Spannungen im Vorfeld von Scharons Abzugsplan sowie ihre Bemühungen zur Schadensbegrenzung.
Im Jahr 2009 stritten sich die gerade ins Amt gekommenen Staatsoberhäupter Benjamin Netanjahu und Barack Obama auch über den Umgang mit dem Nahostkonflikt. Ehemalige israelische, amerikanische und palästinensische Regierungsvertreter erzählen, wie Obama Netanjahu unter Druck setzte, um der Besiedlung palästinensischer Gebiete Einhalt zu gebieten. Die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton schildert, wie es ihr gelang, Netanjahu und den Palästinenserführer Mahmud Abbas an den Verhandlungstisch zu bringen, um ein nachhaltiges Friedensabkommen zu erwirken. Der Gipfel scheiterte jedoch kläglich, die beiden trafen sich danach nie wieder.
Hamas-Führer und israelische Staatsbedienstete berichten, wie Netanjahu einen bemerkenswerten Vertrag mit der Hamas aushandelte: den Austausch einer israelischen Geisel gegen mehr als 1.000 palästinensische Gefangene – darunter der Mann, der später den Terroranschlag vom 7. Oktober 2023 planen sollte.
Neben den ehemaligen US-Außenministerinnen Condoleezza Rice und Hillary Clinton kommen der ehemalige israelische Ministerpräsident Ehud Olmert, Ariel Scharons engster Berater Dov Weissglas sowie hochrangige Palästinenservertreter, darunter Präsident Abbas‘ Bürochef Rafik al-Husseini, zu Wort. Befragt wurden zudem die Hamas-Chefs Khaled Mashal und Ismail Haniyeh, wobei letzterer nur einen Monat nach dem Gespräch bei einem israelischen Anschlag ums Leben kam.

Dokumentarfilm „Das Deutsche Volk“

Der Dokumentarfilm Das Deutsche Volk erzählt die Geschichte des rassistischen Anschlags von Hanau 2020 aus der Perspektive der Hinterbliebenen und Überlebenden.

Interview in der Hessenschau mit der Marcin Wierzchowski zum Filmstart, darin erzählt der Regisseur, warum er sie für die wahren Demokraten hält.

#saytheirnames

Ab 4. September im Kino – Trailer auf youtube

The global Church has failed its duty to challenge the Gaza genocide 

“The fact that churches have not sufficiently taken up this moral responsibility is a damning indictment. To brazenly prefer their comfort, interests, connections, and desire to avoid embarrassment is moral bankruptcy,” says Jonathan Kuttab.

Ein Beitrag von Jeff Wright on Mondoweiss.

Die Heuchelei des Westens

Ein Beitrag von Matthew Duss, geschäftsführender Vizepräsident des Center for International Policy und Co-Moderator des Un-Diplomatic-Podcasts. Zuvor war er außenpolitischer Berater von US-Senator Bernie Sanders.

20. Juli

Der 20. Juli erinnert an den militärischen Widerstand und das Attentat auf Adolf Hitler 1944.

Der Widerstand war viel breiter (- wenn auch klein…) lange übersehen wurder das Wirken der Frauen.

Ihrem Einsatz gilt eine Wanderausstellung und seit dem November 2024 auch eine auf zehn Jahre angelegten Edition von Sonderbriefmarken, die mit Elisabeth von Thadden (1890-1944) begonnen hat und im August mit Donata Helmrich (1900-1986) fortgesetzt wird.

Wanderausstellungen

Der Deutsche Bundestag hat 2019 „den Mut und die Leistungen der Frauen im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur“ ausdrücklich anerkannt und gewürdigt. Er beschloß, ein Projekt der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand zur weiteren Erforschung des Themas und eine Ausstellung zu fördern. Diese Ausstellung stellt die Ergebnisse vor. Sie wurde vom 10. Juli 2024 bis zum 3. November 2024 in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. Als Wanderausstellung steht sie in zwei Versionen zur Verfügung, die Sie für die Präsentation bei Ihnen vor Ort entleihen können.